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Ähnlich wie vor 10 Jahren

26. Juni 2017 - Raimund Brichta in Allgemein | 6 Kommentare

Erst Italien, dann Spanien, jetzt wieder Italien … das Jahr 2017 hat gewisse Prallelen zum Jahr 2007: Es mehren sich die Bankenpleiten (wenn auch in anderen Regionen als damals), während die Börsen auf Rekordhochs sind. Ich bin gespannt, welche Parallelen die Jahre 2008 und 2018 haben werden 😉 Wir bleiben auf jeden Fall aufmerksam. Sie hoffentlich auch …

Veneto Banca & Banca Popolare
Italien zerschlägt Krisenbanken auf Kosten der Steuerzahler

Die italienische Regierung steht mit maximal 17 Milliarden Euro für zwei Krisenbanken ein und versucht damit, den Betrieb aufrecht zu erhalten und die Sparer zu schützen. Sie folgt damit dem Rat der Europäischen Zentralbank.

Quelle und weiterlesen:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/veneto-banca-banca-popolare-italien-zerschlaegt-krisenbanken-auf-kosten-der-steuerzahler-15077160.html

6 Kommentare

  1. Ja Herr Brichta, wir bleiben wachsam… wir lesen aufmerksam Ihre Markteinschätzung… es ist also daher besonders wichtig, dass Sie wachsam sind, um uns zu warnen und natürlich auch ein gutes Händchen wie in der Vergangenheit haben, dass Sie mit Ihrer Bewertung richtig liegen… *schmunzel*

    Wir halten Ihnen und uns die Daumen.

  2. Hallo Herr Brichta, Sie, wie auch Ihre Interviewpartner Herr Vorndran sind der Meinung, dass die Zinsen nicht steigen werden und dauerhaft auf niedrigstem Niveau verharren (Sie begründen es anders als Herr Vorndran). Gestern hat William Dudley eine klare Kampfansage an den Aktienmarkt gemacht und deutlich zu verstehen gegeben, dass die FED die Zinsen am langen Ende in die Höhe treiben wird (unabhängig, ob die Inflation steigt). Europa wird das Vorgehen der FED wohl – wie immer – zeitverzögert kopieren. Die Formel, ultra-niedrige Zinsen und automatisch steigende Aktienmärkte wegen fehlender Alternativen werden bald der Vergangenheit angehören. Das gleiche gilt für unseren Immobilienmarkt. Sind Sie immer noch der Meinung, dass wir keine steigenden Zinsen bekommen? Der Markt bewegt sich m. E. auf dünnstem Eis.

    • Ja, denn wenn die Zinsen deutlich steigen würden, bräche das Finanzsystem zusammen. In diesem Zusammenbruch würden sie also ohnehin wieder fallen. Erst nach dem Zusammenbruch, wenn Geld- und Schuldenmengen bereinigt sind, könnten die Zinsen wieder längerfristig steigen. Ich bleibe also dabei: Kein nachhaltiger Zinsanstieg vor dem Geld-Crash.

  3. Gesetze brechen oder „aushebeln“ wie bei Aktenzeichen XY ungelöst => die Bullen feiern alles positiv, wie 2007!

  4. Banken gehen pleite und der Goldpreis fällt. Ist das „The New Normal?“

  5. Bulleria vom allerfeinsten – aber in Italien sind noch genug Banken zum Retten (> 360Mrd. im Feuer) Alles wird gut ?

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