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Das Musterdepot setzt sich derzeit so zusammen:

 

 

Wertentwicklung seit Depotstart:

Unser Musterdepot ging am 15. Oktober 2014 an den Start und hat seither ein Plus von mehr als 20 Prozent gemacht. In der Spitze waren es sogar 25 Prozent. Das ist weit mehr als das Doppelte von dem, was wir von unseren wahren Werten langfristig im Durchschnitt erwarten dürfen. Wir rechnen deshalb nicht damit, ähnliche Ergebnisse künftig jedes Jahr erzielen zu können. Aber es macht uns Mut.

Da es zu unseren Hauptanliegen zählt, Verluste in schwierigen Phasen abzufedern, hatten wir am Jahresanfang 2016 unsere Gewinne gesichert und alles außer Gold vorübergehend verkauft. Nicht, weil wir unseren wahren Werten misstrauten, sondern nur, weil uns die Lage an den Weltfinanzmärkten zu unsicher erschien.

Mitte Februar und Anfang März haben wir unsere Positionen dann in zwei Schritten wieder hochgefahren, weil wir das Schlimmste an den Märkten als überstanden ansahen. Durch das vorübergehende Aussteigen haben wir die Depotperformance nach unten geglättet und somit Volatilität herausgenommen. Außerdem haben wir bewiesen, dass wir in brenzligen Situationen reagieren können.

 

Insgesamt ist unser Kassenbestand jedoch immer noch relativ hoch. Zum einen wollen wir uns die Möglichkeit bewahren, attraktive Neuvorschläge unserer Leser aufzunehmen, ohne dafür Werte aus dem Depot entfernen zu müssen. Zum anderen halten wir auch Bargeld für einen wahren Wert. Dies wird sich in Zukunft zwar möglicherweise ändern, aber noch ist es so.

 


 

Unser Depot fast in Echtzeit!

Die Anlegerseite der Comdirect bietet die Möglichkeit, ein Musterdepot zusammenzustellen, zu pflegen und jederzeit mit allen seinen Komponenten fast in Echtzeit zu verfolgen. Wir halten dies – ehrlich gesagt – für eine ziemlich coole Sache. Von einer „kommerziellen“ Website würde man ein solches kostenloses Angebot nicht unbedingt erwarten. Genauso cool finden wir, dass wir mit Genehmigung der Comdirect hier einen Link zu unserem Depot setzen dürfen. Denn damit können wir unserem Anspruch noch besser gerecht werden, das Depot mit maximal möglicher Transparenz zu führen.

Jeder Interessierte hat also von nun an die Möglichkeit, sich jederzeit ein Bild über den aktuellen Depotstand zu machen. Die Kurse sind nur wenige Minuten zeitverzögert.

Hier geht es zu unserem Depot bei Comdirect

Eine Position dürfte dabei erklärungsbedürftig sein: Wir haben nach einer Möglichkeit gesucht, unseren Kassenbestand in unser Musterdepot unter einigermaßen realistischen Bedingungen einzubinden. Und siehe da, wir haben den „EONIA-Total-Return-Index“ gefunden.  Das ist ein Geldmarktindex, der von der Deutschen Bank berechnet wird. Er bildet eine täglich rollende Einlage zum Euro Overnight Index Average (EONIA) ab. Der EONIA ist der effektive Tagesgeldsatz, der von der Europäischen Zentralbank festgestellt wird. Er wird als gewichteter Durchschnitt aller unbesicherten Tagesgeldausleihungen zwischen Banken berechnet.

Unseren Kassenbestand legen wir fiktiv in diesem Index an und nehmen damit zurzeit sogar Strafzinsen in Kauf, da der EONIA-Tagesgeldsatz negativ ist. Dass diese Position in der Musterdepot-Übersicht dennoch im Plus notiert, liegt daran, dass wir Verkäufe (und damit Verkaufsgewinne) jeweils auf die Position EONIA-Index buchen, die unsere Kasse darstellt.

 


 

Unsere wahren Werte im Überblick

(Durch Anklicken erhalten Sie Zugang zum jeweils langfristigen Chart und zu weiteren Informationen wie WKN)

 

ZKB-Gold-Fonds

Eigentlich würden wir ein Investment in physisches Gold jeder „Papiergold“-Anlage vorziehen. Leider aber lässt sich eine physische Goldanlage für unseren Musterdepot-Zweck nicht darstellen. Da wir Gold jedoch für einen unverzichtbaren Bestandteil eines jeden krisenresistenten Anlagedepots halten, gehen wir mit dem Goldfonds der Zürcher Kantonalbank, dem ZKB-Gold-ETF, einen Kompromiss ein, der einem physischen Gold-Investment zumindest nahe kommt.

Denn immerhin handelt es sich hier um einen echten Goldfonds, der laut Emissionsprospekt ausschließlich in physisches Gold investiert. Im Unterschied zu vielen anderen Wertpapieren, die lediglich Schuldverschreibungen des ausgebenden Unternehmens sind und damit „Papiergold“ im wahrsten Sinne des Wortes darstellen, gehört das investierte Gold im ZKB-Gold-ETF als Sondervermögen ausschließlich den Fondsanlegern. Selbst wenn also die Zürcher Kantonalbank pleite gehen sollte, bleibt der Fondswert davon unberührt. Dieser Wert richtet sich ausschließlich nach dem Wert des im Fondsbestand befindlichen Goldes. Ein Emittentenrisiko besteht nicht.

Wir haben für unser Depot jene Tranche des Fonds ausgewählt, die in Euro notiert. Somit müssen Wechselkurseffekte bei der Bewertung unseres Investments nicht mehr berücksichtigt werden. Der Fonds garantiert außerdem die jederzeitige Auslieferung des Goldes. Ob man sich darauf allerdings in jedem Krisenfall verlassen kann, halten wir für fraglich. Zudem ist die dafür erforderliche Mindestmenge von 12,5 Kilogramm (was einem Standardbarren entspricht) oder einem Vielfachen davon so hoch, dass sie für Kleinanleger nicht in Frage kommt. Für einen Publikumsfonds jedoch, den wir mit unserem Musterdepot simulieren wollen, stellt dies keine unerreichbare Größe dar.

Nachdem wir mit einer relativ kleinen Goldposition an den Start gegangen waren, änderten wir unsere Strategie im Sommer 2015. Zu dieser Zeit war der Pessimismus am Goldmarkt nicht mehr zu überbieten. Kaum jemand rechnete noch damit, dass sich der Goldpreis von seinem Rückschlag der vergangenen Jahre jemals erholen werde. Da wir die schlechte Stimmung als Kontra-Indikator betrachteten und zudem unser maximales Korrekturziel von etwa 1.000 Dollar je Feinunze fast erreicht war, begannen wir damit, unseren Goldbestand Schritt für Schritt um den festen Betrag von 500 Euro pro Monat aufzustocken. Diese Käufe behalten wir bis auf Weiteres bei.


Church & Dwight

Diese Aktie ist gleich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert:

Sie ist – genauso wie das Unternehmen selbst – hierzulande fast vollkommen unbekannt. Das liegt daran, dass Church & Dwight hauptsächlich preisgünstige Markenprodukte aus den Bereichen Pflege und Haushalt im Sortiment hat, die zwar in den USA bekannt und erfolgreich sind, die aber nicht weltweit vermarktet werden. Oder haben Sie schon einmal etwas von Arm & Hammer, Oxi Clean, Nair, Spinbrush, Troyan, Xtra, Orajel oder First Response gehört?

Vermutlich nicht, und gerade das macht den Reiz dieses Unternehmens und seiner Aktie aus: Günstige Marken, die gleichzeitig gut sind, erfreuen sich stetiger Beliebtheit. In Krisenzeiten, wenn mehr Verbraucher auf den Preis schauen müssen, können sie im Absatz sogar zulegen. Sind die Kunden zufrieden, halten sie der Marke auch später die Treue, wenn sie sich wieder mehr leisten können.

Entsprechend gehört die Entwicklung des Aktienkurses zu den erfolgreichsten, die wir kennen: Seit 1989 – und damit seit mehr als einem Vierteljahrhundert (!) – liegt die Church-&-Dwight-Aktie in einem sauberen Aufwärtstrend. Dabei hat sie ihre „große Schwester“, die Procter-&-Gamble-Aktie, in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten um Längen geschlagen!

Zwar hat Church & Dwight damit ein überambitioniert hohes KGV erreicht, aber dies ist zum einen bei solchen Werten derzeit leider üblich, und zum anderen ist die Aktie außerhalb Amerikas bei Anlegern noch genauso unbekannt wie die Produkte des Unternehmens. Damit besteht die Chance auf weitere Kurssteigerungen in dem Maße, in dem die Aktie von zusätzlichen Anlegern entdeckt wird.

Wir tragen der hohen Bewertung im Übrigen dadurch Rechnung, dass wir den bisher einwandfrei stabilen langfristigen Aufwärtstrend besonders strikt verfolgen und nicht zögern würden, die Aktie wieder aus dem Depot zu entfernen, sobald sich das Chartbild wesentlich verschlechtern sollte.

Vorgeschlagen wurde Church & Dwight für unser Depot von einem unserer aufmerksamsten Leser und Mitdenker: Steffen Assmann.


 

Unilever

Die Produkte dieses Unternehmens werden in jeder Krise benötigt. Zudem profitiert der Konzern von der weiter wachsenden Weltbevölkerung.

Unilever ist einer der weltweit größten Produzenten von Nahrungsmitteln, Kosmetika, Körperpflege- sowie Haushalts- und Textilpflegeprodukten. Markennamen wie Bertolli, Becel, Lipton, Langnese, Pfanni, Korall, Dove, Lux oder Rexona sind bestens bekannt.

Dennoch ist Unilever bei uns nur der Ersatzspieler für Colgate-Palmolive. Diese Aktie hatten wir ursprünglich in unserer Depotauswahl, mussten  sie aber hinauswerfen, weil die Colgate-Bilanz zum Jahresende 2015 kein Eigenkapital mehr aufwies (siehe unten). Da der Unilever-Konzern in ähnlichen Branchen tätig ist und seine Aktie zum Zeitpunkt des Wechsels charttechnisch sogar besser aussah als die von Colgate, bot sich der Austausch an.


 

Johnson & Johnson

Dass dies eine erfolgreiche Aktie ist, ist unbestritten. Die meisten Kennzahlen – bis hin zur komfortablen Eigenkapitalquote von über 50% – sprechen für das Unternehmen. Das generelle Risiko, welches Pharmaaktien aufgrund möglicher Rückschläge bei wichtigen Medikamenten innewohnt, erscheint uns bei J & J beherrschbar. Denn der Konzern verfügt im Vergleich zu den klassischen Pharmawerten über eine sehr gute Diversifikation und über andere starke Marken aus Konsum und Diagnostik. Das ist ein echter Pluspunkt. Eine solche Kombination aus Healthcare/Pharma-Produkten und Konsumerzeugnissen bei gleichzeitiger Markenstärke auf beiden Gebieten kann kaum ein anderes Unternehmen vorweisen.

Weitere Argumente finden Sie in unserer Diskussion über das Unternehmen und seine Aktie unter der Rubrik „Aktuelles“. http://wahre-werte-depot.de/aktie-johnson-johnson-wkn-853260/

Die Aufnahme von Johnson & Johnson in unser Depot geht übrigens auf einen Vorschlag von Steffen Assmann zurück, den wir damit schon zweimal als erfolgreichen Spürhund auszeichnen konnten.


 Google/Alphabet

Das ist die erste Hightech-Aktie in unserem Depot und sie hat ein zumindest im Kerngeschäft leicht nachvollziehbares Geschäftsmodell. Besonders überzeugend: Gewinnentwicklung der letzten 5 Jahre: top! Kursentwicklung der letzten 7 Jahre: top! Eigenkapitalquote: top! Sie übertrifft die Ek-Quote der Deutschen Bank sogar um mehr als das Zwanzigfache. Und in der Kasse von Google liegen mehr als 16 Mrd Dollar.

Neben den bekannten Geschäftsfeldern sind Googles Daten die Einkommensquelle der Zukunft. Und wie kein anderes Unternehmen weiß der Konzern diese Daten für eine Vielzahl innovativer Projekte zu nutzen: Selbstfahrende Autos, Roboter, Gesundheitsüberwachung/ -versorgung, Schnelles Breitband,virtuelle Assistenten, visuelle Erkennungs-, Bezahl-, und Verschlüsselungsprozesse, Drohnen, Cloud, Fintech…. um nur einige zu nennen.
Alphabet verfügt über die notwendigen Informationen, um aus jedem Geschäftsmodell einen Erfolg zu machen. Schon heute ist Google beispielsweise in der Lage, aufgrund seines immensen Datenbesitzes treffsicherere Vorhersagen machen als so mancher Experte.

Die Aktie gelangte auf Vorschlag unseres Lesers Uwe L in unser Depot. Gratulation!

 


 

Medtronic

Die Aufnahme geht auf einen Vorschlag unseres Lesers Frank zurück, dem wir hiermit für seine erfolgreiche Tätigkeit als Spürhund gratulieren. Als jemand, der in der Pflege tätig ist, nutzt Frank die Medtronic-Produkte täglich selbst und hat sie nach eigener Aussage auch schätzen gelernt. Dies werten wir als zusätzliches Argument für die Aufnahme, denn die Kundenzufriedenheit ist stets ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Unternehmen.

Kardiologie, Kardiochirurgie, HNO-Chirurgie, Diabetologie, Neurologie, Neurochirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Anästhesie, Gastroenterologie und Urologie sind die Hauptgebiete, auf denen Medtronic tätig ist. Gerade in den Industrieländern mit ihrer älter werdenden Bevölkerung sind dies zukunftsträchtige Märkte, die auch durch Finanzkrisen nicht nachhaltig geschwächt werden dürften. Allein wegen der Geschäftsentwicklung von Medtronic sollte man also keinen Herzschrittmacher benötigen 😉

Zugegeben, die Übernahme des irischen Wettbewerbers Covidien im Jahr 2015 hat in Bilanz und GuV ihre Spuren hinterlassen: Gewinn rückläufig, Eigenkapitalquote ebenfalls, beides allerdings noch nicht dramatisch. Positiv zu Buche schlägt dafür das vergleichsweise günstige KGV.

Positiv zu Buche schlug auch die charttechnische Situation, die uns im Mai 2016 von der Medtronic-Aktie überzeugte: Zu dieser Zeit signalisierte ein Ausbruch auf neue Allzeithochs, dass eine rund anderthalbjährige Seitwärts-Konsolidierung beendet schien und eine neue Aufwärtsbewegung begonnen haben müsste.
Da der Ausbruch noch nicht lange zurücklag, konnten wir zudem unseren Stopp-Kurs sehr eng setzen. Im Klartext: Sollte der Kurs in die alte Handelsspanne zurückfallen und sich der Ausbruch als Fehlsignal erweisen, könnten wir uns mit relativ kleinem Verlust wieder verabschieden. Da generell unser Hauptaugenmerk darauf liegt, Risiken zu begrenzen, suchen wir genau nach solchen Gelegenheiten.


 

Geberit

Jeder von uns hat mit Sicherheit schon mal auf einer Geberit-Schüssel gesessen. Auch deshalb ist der traditionsreiche Schweizer Klohersteller ein sehr bodenständiges Investment 😉

Vor mehr als 140 Jahren gegründet, hat er zahlreiche Krisen überstanden und ist inzwischen mit 12.000 Mitarbeitern in der ganzen Welt tätig. Anders als vielleicht zu vermuten, kann auch asiatische Billigkonkurrenz dem Geberit-Geschäft nicht wesentlich schaden. Erfindungskraft ist eben auch in dieser Branche gefragt, zum Beispiel bei der Spültechnik.

Zusätzlich profitiert Geberit vom derzeitigen Bauboom, der wiederum von den Niedrigzinsen befeuert wird. Und hier kommt unsere Expertise ins Spiel: Nach unserer Analyse kann der Zusammenbruch des Geldsystems nur durch anhaltende Niedrigzinsen hinausgezögert werden. Uns stehen also noch viele Jahre mit Mickerzinsen bevor – allen Unkenrufen zur vermeintlichen Zinswende zum Trotz.

Bau- und Immobilienblasen werden zwar immer wieder platzen, wie 2007/2008 in den USA, die Folge werden aber jeweils NOCH niedrigere Zinsen sein.

In den Geberit-Zahlen gibt es nur ein Manko: das Jahr 2015, das durch eine große Übernahme in Finnland (Sanitec) beeinflusst war. Dadurch geriet der Gewinn unter Druck und auch die Eigenkapitalquote. Letztere fiel von 70% auf 41%.

Wir gehen aber davon aus, dass diese Einmalbelastung in den kommenden Jahren sukzessive abgebaut wird und die EK-Quote wieder steigt. Das erste Quartal 2016 verlief schon wieder erfolgreich mit einem satten Gewinnplus.

Wir folgen mit der Aufnahme einem Vorschlag unseres Lesers Miguelito Hennland, den wir hiermit in den Kreis unserer erfolgreichen Spürhunde aufnehmen. Herzlichen Glückwunsch!


 

INDUS Holding

INDUS gedhört zu den wenigen Firmen, die es einer breiteren Anlegerschicht ermöglichen, in den deutschen Mittelstand zu investieren, welcher seit Jahrzehnten – auch über Krisen hinweg – erfolgreich ist. INDUS erwirbt mittelständische Unternehmen in der Regel zu 100 Prozent und bleibt langfristig an ihnen beteiligt. Viele von ihnen sind „Hidden Champions“, die in interessanten Nischenmärkten arbeiten und innerhalb ihrer jeweiligen Märkte oft führend sind. Die übernommenen Unternehmen bleiben in ihrer Geschäftspolitik weitgehend eigenständig. Indus konzentriert die eigenen Aufgaben auf Controlling, Rechnungswesen und Finanzierung. Gerade bei der Finanzierung ergeben sich durch die Holdingstruktur erhebliche Vorteile für Krisenszeiten. Denn kleinere Unternehmen müssen in Krisen oft allein deshalb aufgeben, weil sie keine Kredite zu akzeptablen Bedingungen mehr bekommen. Die Finanzierungsmöglichkeit über die Holding schafft hier also zusätzliche Krisen-Widerstandskraft.

Die Beteiligungsgesellschaften der INDUS sind in der Medizintechnik, in der Metallverarbeitung, im Maschinen- und Anlagenbau sowie im Baugewerbe tätig. Da viele Mittelständler in Deutschland ihre Nachfolgefrage noch nicht geklärt haben, dürfte INDUS auch künftig gute Zukaufsmöglichkeiten und damit Wachstumspotenzial haben.

Die INDUS-Aktie ist in der Finanzkrise allerdings besonders stark unter die Räder gekommen, und zwar aus zwei Gründen: Zum einen sinken natürlich die Bewertungen der Unternehmen im INDUS-Portfolio, wenn die Unternehmensbewertungen allgemein sinken, wie das in der Finanzkrise der Fall war. Zum anderen befürchtete man offenbar, dass einige der mittelständischen Firmen in der Krise keine Finanzierungen mehr hinbekommen und pleite gehen könnten. Dieser Malus war aus unserer Sicht aus dem oben genannten Grund der Finanzierungsmöglichkeit über die Holding jedoch ungerechtfertigt. Wir setzen darauf, dass der Markt dies nun „gelernt“ hat und sich die INDUS-Aktie in künftigen Krisen resistenter verhalten wird. Der Bewertungseffekt wird sich allerdings auch in der nächsten Krise nicht ausschalten lassen.

Die Eigenkapitalquote der Holding liegt zwar noch unter 50%, weist in den letzten Jahren aber die richtige Tendenz nach oben auf.


Hormel Foods

Diese Nahrungsmittelaktie hat den überzeugendsten historischen Kursverlauf aller unserer wahren Werte. Seit 1990 geht der Kurs stetig nach oben, und auch der Kursrückgang während der letzten Finanzkrise war lediglich eine Korrektur im laufenden Aufwärtstrend.

Die Hormel Foods Corporation mit Sitz in Austin, Minnesota, USA, gegründet 1891, produziert Fleischprodukte, Teigwaren, Eier und Speiseöle. Bekannt ist das Unternehmen vor allem in den USA für Wurst, Frühstücksschinken, Fertiggerichte und Delikatessen. Das Unternehmen besitzt eine Reihe von Eigenmarken. Kunden sind der Einzel- und Großhandel, Restaurants und öffentliche Einrichtungen.

Die Gewinnentwicklung überzeugt uns genauso wie die Eigenkapitalquote von 65%. Das Unternehmen zahlt seit dem Börsengang im Jahr 1928 immer eine Dividende. Sie wurde das 50. Jahr in Folge (!) erhöht.

Ursprünglich war die Aktie auf Vorschlag unseres Spürhunds Sandro ins Depot gekommen. Sandro kommt damit schon auf zwei erfolgreiche Empfehlungen. Gratulation!


 

Henderson Horizon Pan European Property Equities A1

 

Bei unserem Immobilienfonds handelt es sich nicht um einen Reit im engeren Sinne, da es kein börsennotierter Immobilienfonds ist, wie es eine strenge Definition des Begriffs Reit erfordern würde. Reit steht für „Real Estate Investment Trust“, also für einen „Immobilien-Investmentfonds“, der i. d. R. als Aktiengesellschaft börsennotiert ist. Bei unserem Fonds handelt es sich vielmehr um einen offenen Publikumsfonds, der aber seinerseits vor allem in Reits investiert. Damit könnte man ihn als eine Art Dachfonds für börsengehandelte Immobilienfonds (Reits) bezeichnen.

Für uns hat das den Vorteil, dass wir das Risiko in dieser Anlageklasse dadurch weiter streuen. Henderson Horizon konzentriert sich dabei vor allem auf europäische Reits, während der andere Fonds, den wir ursprünglich auch noch im Depot hatten (Fidelity) seine Anlageschwerpunkte in Nordamerika und Asien hat. Den Fidelity-Fonds haben wir allerdings aus grundsätzlicheren Erwägungen entfernt (siehe unten).

Ohnehin muss man festhalten, dass diese Streuung in der letzten Finanzkrise auch nicht viel gebracht hätte. Beide Fonds mussten 2008/2009 herbe Kursverluste einstecken, die sich bei Henderson in der Spitze auf 78% beliefen und bei Fidelity auf 72%. Wir ziehen daraus die Konsequenz, dass wir auch diese Positionen nicht als Dauerinvestments betrachten, sondern als eher flexible Anlagen, die im Ernstfall wieder verkauft werden.

Wie beim Gold würden wir im Übrigen auch hier ein Direktinvestment in Grund und Boden vorziehen. Dadurch wären eventuelle Wertschwankungen vermutlich nicht so erratisch wie bei börsennotierten Einheiten. Auf der anderen Seite sind Direktinvestments in Immobilien aber weniger flexibel handhabbar. Und darüber hinaus sind sie – wie das Investment in physisches Gold – nicht über ein solches Musterdepot darzustellen, weshalb sie für unsere Zwecke von vornherein ausscheiden.


 

 

Unsere Ex:

Hier sind unsere ehemaligen Depotwerte, die wir inzwischen aus unterschiedlichen Gründen hinauskatapultiert haben. In den meisten Fällen waren technische Schwächephasen dafür ausschlaggebend. Fundamental sind die meisten dieser Werte nach wie vor für unser Depot geeignet. Wir behalten sie also unter Beobachtung, um zu entscheiden, ob – und wenn ja wann – wir sie wieder aufnehmen. 

 

 

LYXOR DAX ETF

Den Indexfonds auf den DAX betrachten wir als Investment in die deutsche Großindustrie mit all ihren Stärken und Schwächen. Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass wir dabei auch in Branchen investieren, die mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, wie die Versorger und die Finanzindustrie. Allerdings sind wir gerade in Bezug auf die Versorger zuversichtlich, dass diese ihre Probleme mit Hilfe der Regierung in den Griff bekommen werden. Wenn nicht, fliegen sie früher oder später aus dem DAX und werden durch erfolgreichere Aktien ersetzt. Auch das ist ein Vorteil eines Indexinvestments.

Darüber hinaus betrachten wir das DAX-Investment als ein Investment in den gesamten Markt, mit dem wir relativ flexibel umgehen, da wir die DAX-Entwicklung besonders genau beobachten. Das heißt, wenn aus unserer Sicht an den Märkten Gefahr im Verzuge ist, wie das Mitte Dezember 2015 der Fall war, zögern wir nicht, Gewinne zu sichern und den DAX-ETF zu verkaufen. Umgekehrt stocken wir das DAX-Investment wieder auf, wenn wir meinen, dass eine längere Marktphase mit steigenden Kursen bevorsteht.

Dass wir bei der Auswahl des ETF darauf geachtet haben, einen voll replizierenden zu nehmen, also einen, der tatsächlich in die zugrundeliegenden Aktien investiert und nicht nur über SWAP-Geschäfte versucht, den Indexverlauf nachzubilden, versteht sich von selbst.

 


 

 Fielmann

Auch dieses Unternehmen gefällt uns: Es wird vom Inhaber mit ruhiger Hand geführt, der es auf Langfristigkeit ausrichtet. Gerade erst hat Günther Fielmann seine Nachfolge geregelt und Sohn Marc in den Vorstand berufen, der ihn in einigen Jahren als Vorstandschef ablösen wird. Dies spricht für Kontinuität in der Führung und anhaltendes familiäres Engagement.

Die Gewinnentwicklung der vergangenen Jahre überzeugt genauso wie die langfristige Kurshistorie. Besonders in der letzten Finanzkrise hat sich die Aktie äußerst stabil gezeigt. Die Eigenkapital-Quote von deutlich über 70% überzeugt uns natürlich im Besonderen.

Bis auf das hohe KGV gibt es derzeit an Fielmann nichts auszusetzen.

Wir gratulieren Uwe L., der die Aktie für unser Depot vorgeschlagen hat.


 

Reckitt Benckiser

Obwohl unser Depot keinerlei Pickel hat, könnte ihm etwas Clearasil gut zu Gesicht stehen, dachte sich „Sandro“, der seinen wahren Namen leider nicht nennen will. Deshalb hat er uns die Aktie jenes Unternehmens ans Herz gelegt, das Clearasil im Angebot hat. Wir fanden seinen Vorschlag gut und haben das Papier in unser Depot gehievt. Gratulation, lieber Sandro, damit sind Sie schon der dritte erfolgreiche Spürhund, den wir auf unserer Seite auszeichnen!

Clearasil ist natürlich nicht alles, was dieser wahre Wert im Sortiment hat. Dazu kommen durex (gefühlsecht), Calgon, Sagrotan, Kukident, Scholl, Hoffmanns Stärke und und und …. Manche dieser Marken haben schon zwei Weltkriege und Währungsreformen überstanden, sie leben immer noch. Und sie alle sind bekannter als der Name, der dahinter steht: Reckitt Benckiser – ein britisch-deutscher Konzern, dessen deutsche Wurzeln auf die Ludwigshafener Chemiefabrik Benckiser zurückgehen.

Unsere Schwäche für starke Haushaltsartikler zeigen wir schon bei zwei anderen Depotmitgliedern. Wir setzen sowohl auf weltbekannte Marken wie bei Unilever als auch auf weniger bekannte, dafür aber preisgünstige Haushaltsartikel wie bei Church & Dwight. Beide Varianten haben ihren Reiz. Reckitt Benckiser ist mit eher bekannten Marken nun die dritte im Bunde.

Diese Aktie finden wir aber noch aus einem anderen Grund besonders interessant: Sie gehörte in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten zu jenen Papieren, die der gute alte Kostolany so liebte. Kaufen, Schlaftabletten nehmen und liegenlassen … Selbst in der letzten Finanzkrise hätten wir Reckitt Benckiser vermutlich nicht aus dem Depot gehauen. Der Aktienkurs verlor nämlich nur unwesentlich. Damit erwies sich die Aktie als krisenresistenter als alle anderen, die wir im Depot haben. Sie scheint wie geschaffen für uns.


 

Fuchs Petrolub

Über 50% des Unternehmens befinden sich in Familienhand. Vorstandsvorsitzender Stefan Fuchs führt also nicht nur ein Unternehmen, sondern auch ein Lebenswerk. Über Generationen und Krisen hinweg zu denken, ist ein Ansatz, der zu unserem Wahre-Werte-Depot passt.

Zudem sind die Kunden des Mannheimer Schmierstoffherstellers geographisch breit gestreut und bestehen sowohl aus Konsumenten (wie Auto- und Motorradfahrer) als auch aus gewerblichen Abnehmern (aus Bergbau, Personenverkehr oder Gütertransport).

Sehr gut gefällt uns auch die außerordentlich hohe Eigenkapitalquote von mehr als 70%. Damit hält Fuchs Petrolub den Rekord unter unseren wahren Werten. Die reichliche Eigenkapitalausstattung lässt erwarten, dass das Unternehmen selbst in einer nächsten Finanzkrise nicht in Finanzierungsschwierigkeiten geraten dürfte.

Negativ zu Buche schlägt allerdings die hohe Bewertung mit einem KGV von über 20. Sie gilt leider – wie erwähnt – auch für andere unserer Depotwerte und stellt wohl die Kröte dar, die man bei Aktien solch solider Unternehmen schlucken muss.


 

Credit Acceptance Corp.

Diese Aktie haben wir am 9. November 2015 mit einem Gewinn von 60% ausgemustert, weil sie in eine volatile Korrekturphase eingetreten war und wir unser Depot vor den weiteren Auswirkungen dieser Schwäche schützen wollten. Erst im Nachhinein wurde bekannt, dass es Manipulationsvorwürfe gegen das Management gibt, deren Hintergründe wir derzeit noch nicht überblicken und deren Tragweite wir nicht abschätzen können. Eine eventuelle Wiederaufnahme der Aktie machen wir von einer Aufklärung dieser dubiosen Vorgänge abhängig. Das Beispiel zeigt, dass man bei jedem Aktienengagement  jederzeit auf der Hut sein sollte.

Unabhängig davon halten wir die langfristige Erfolgsstory dieses Unternehmens nach wie vor für beeindruckend. Das annualisierte Wachstum des Gewinns pro Aktie über die letzten 10 Jahre beträgt 30 Prozent. Dies ohne Verlustjahr. Zwar ist die Credit Acceptance Corp in der Finanzbranche tätig und erscheint deshalb auf den ersten Blick weniger geeignet für ein Depot unserer Zielsetzung. Allerdings agiert das Unternehmen in erster Linie als eine Art moderner Pfandleiher. Das heißt, seine Kredite sind mit „wahren Werten“ unterlegt, was das Unternehmen unserer Ansicht nach schließlich doch für unser Depot qualifiziert hat.

Alle Direktoren des Unternehmens besitzen Aktienpakete und halten zusammen mehr als 24%. Gerade in Krisensituationen profitiert das Unternehmen durch Bereitstellung von Geldern an Privatpersonen.


 

Energy Assets

Diese Aktie haben wir am 21. Dezember 2015 mit einem Gewinn von rund 40% aus dem Depot geworfen, weil sie ihren  einzigen wesentlichen Aufwärtstrend verlassen hatte. Denn einer unserer Grundsätze lautet: Wir wollen nur in solchen Werten investiert bleiben, die im Aufwärtstrend liegen. Zu oft schon mussten wir erleben, dass der Bruch eines Aufwärtstrends ein Warnsignal dafür war, dass sich auch längerfristig etwas geändert hatte. Oft geschieht ein Trendbruch, lange bevor negative Nachrichten an die Öffentlichkeit kommen.

Das kann sein, muss es aber nicht. Genauso gut kann sich später auch wieder ein neuer, eventuell flacherer Aufwärtstrend ausbilden. In diesem Fall kann man dann wieder investieren.

Bei Energy Assets gab es aber nicht mehr die Gelegenheit für einen neuen Trend: Die Firma erhielt ein Übernahmeangebot eines Fonds und wird demnächst vermutlich von der Börse genommen.

 

Schade, aber offenbar waren auch andere überzeugt vom Geschäftsmodell. Energy Assets gehört neben den beiden Mitbewerbern National Grid und Smart Metering Systems zu den größten Anbietern für intelligente Stromnetzgeräte in Großbritannien. Dabei hat man einen sehr krisenresistenten und nachhaltigen Weg eingeschlagen, Verbraucher langfristig an sich zu binden. Intelligente Endgeräte werden für geringe Kosten in den Häusern installiert und dafür mit langfristigen Verträgen und einer monatlichen Miete abbezahlt. Energy Assets sichert sich dadurch langfristig stabile Zahlungsströme. Auf Sicht der kommenden Jahre ist deshalb mit stetigen Gewinnzuwächsen zu rechnen. In Krisensituationen ist es zudem vorrangiges Ziel einer jeden Nation, die Energieversorgung der Haushalte und Unternehmen sicher zu stellen. Intelligente Stromnetze helfen dabei.


Fidelity Funds – Global Property Fund A (USD)

Dieser Fonds war eines unserer beiden Immobilien-Standbeine. Er deckt hauptsächlich die Anlageregion USA und Asien ab. Wir haben ihn am selben Tag und aus dem gleichen Grund wie Energy Assets aus dem Depot entfernt: Er hatte einen wesentlichen Aufwärtstrend verlassen. Der Gewinn, den wir mit diesem Fonds bis dahin eingefahren hatten, belief sich auf etwa 20 %. Auch hier warten wir also erst einmal die weitere Entwicklung in aller Ruhe ab.


Colgate-Palmolive

 

Diese Aktie haben wir Ende Februar 2016 aus dem Kreis unserer wahren Werte verbannt. Der Grund liegt in der Bilanz: Dort war das Eigenkapital zum Jahresende 2015 vollständig aufgebraucht. Nachdem wir das dünne – und weiter abnehmende -Eigenkapitalpolster von Colgate Palmolive ohnehin schon unter Beobachtung hatten, war damit für uns eine rote Linie überschritten.

Ein Unternehmen ohne bilanzielles Eigenkapital gehört nicht in ein Depot mit wahren Werten – auch wenn Colgate aufgrund seiner weltweit führenden Marktstellung vermutlich nicht so schnell pleite gehen wird. Wir werden erst wieder über eine Neuaufnahme nachdenken, wenn das Unternehmen seine Bilanz in Ordnung gebracht hat.

Geschäftlich bleibt der Produzent von Zahnpasta und Haushaltshygiene-Produkten natürlich interessant. Seine Markennamen Colgate und Palmolive, aber auch andere wie Ajax, sind weltbekannt. Zudem hat sich die Colgate-Aktie in der letzten Finanzkrise als äußerst widerstandsfähig erwiesen – mit einem maximalen Kursverlust von 20%. Die Gewinne des Unternehmens sind seit Jahren stabil.


 Nestlé

Getreu dem Motto „gegessen wird immer“ halten wir Nestlé für ein Unternehmen, das sich auch in Krisen gut behaupten kann. Denn während der Verbrauch vieler Güter in Krisen zurückgefahren wird, sind Nahrungsmittel elementarer Bestandteil des täglichen Bedarfs, und das Geschäft damit ist relativ krisenresistent.

Dies zeigt im Übrigen auch der Kursverlauf der Nestlé-Aktie in der Krise 2008/2009: Während andere Aktien in dieser Zeit mehr als die Hälfte ihres Wertes einbüßten, belief sich der maximale Verlust der Nestle-Aktie auf 25%.

Zudem ist Nestlé einer der größten Nahrungsmittelhersteller weltweit. Zu seinen bekanntesten Marken gehören Nescafé, Nesquik, Maggi, Thomy, KitKat, Buitoni, Smarties und Wagner. Für Mutter und Baby hat Nestlé u.a. die Marken Alete und Bübchen im Programm.

In der Bilanz gefällt uns besonders gut die hohe Eigenkapitalquote von über 50%.

 


Lindt & Sprüngli

Der Schweizer Schokoladenhersteller konnte bis auf das Jahr 2009 in den letzten 10 Jahren jährlich seinen Jahresüberschuss steigern. Der Umsatz hat sich in den letzten 10 Jahren verdreifacht, der Gewinn sogar ver-3,5-facht.

Der Aktienkurs von Lindt & Sprüngli hat sich in der letzten Finanzkrise vorübergehend mehr als halbiert, was die etwas größere Krisenanfälligkeit im Vergleich zu Nestlé deutlich macht.

Dafür gefällt uns – genauso wie bei Nestlé – die hohe Eigenkapitalquote von über 50%.

Lindt & Sprüngli ist weltweit führend im Bereich der Premium-Schokolade und schaut auf eine Tradition von fast 170 Jahren zurück, die in Zürich ihren Anfang nahm. Qualitätsschokoladen von Lindt & Sprüngli werden heute in 12 eigenen Produktionsstandorten in Europa (Hauptmarken: LINDT, CAFFAREL, HOFBAUER) und in den USA (Hauptmarken: LINDT, GHIRARDELLI, RUSSELL STOVER, WHITMAN’S) hergestellt und von zahlreichen Tochtergesellschaften und Niederlassungen sowie einem umfassenden Netz von unabhängigen Distributoren rund um den Globus vertrieben.


 

 Nike

Wie angekündigt, haben wir Nike am 15. März zum Eröffnungskurs ins Depot aufgenommen. Damit hat unser Leser Steffen Assmann schon seinen dritten erfolgreichen Vorschlag gelandet – herzlichen Glückwunsch!

Nike gehört zu den besten Aktien im S&P 500, dem wichtigsten Börsenbarometer der Welt. Seit Ende 2002 läuft die Aktie in einer Art Bergmarathon beständig nach oben. Auch die Geschäftsentwicklung überzeugt. Umsatz sowie Betriebs- und Reingewinn sind in den letzten 15 Jahren – mit Ausnahme des Jahres 2009 – kontinuierlich gewachsen. Das Geschäft in Asien, speziell in China, hat hierzu in besonderem Maße beigetragen.

Auch mit Zukäufen hat Nike meist ein glückliches Händchen gehabt – anders als etwa Adidas mit Reebok. Die EK-Quote mit zuletzt 59% per Ende 2015 liegt ebenfalls komfortabel im von uns favorisierten Bereich.

 

Novo-Nordisk

Diese Aktie verbindet den Trend Gesundheit und Pharma mit besonderen Chancen, die sich in den Schwellenländern auftun. Novo-Nordisk ist als dänischer Anbieter von Diabetesprodukten in den Industrieländern bereits gut etabliert. Weiteres Wachstum versprechen aber vor allem die Schwellenländer. In Asien zum Beispiel kommen immer mehr Diabetes-Patienten in die Behandlung, weil die Bevölkerung dort ihre Nahrungsgewohnheiten den westlichen Verhaltensmustern anpasst. Fast-Food & Co sind auf dem Vormarsch. Typische Ernährungskrankheiten wie Diabetes sind die Folge.

Die Aktie hat in den letzten anderthalb Jahrzehnten eine Erfolgsstory geschrieben. Mittlerweile ist sie damit zwar in vielen Depots vertreten, auch von Großanlegern, und damit nicht mehr besonders preiswert. Aber das gilt für andere unserer wahren Werte ebenfalls.  Gutes wird eben auch von anderen entdeckt.

 

Die Gewinnentwicklung über die vergangenen Jahre überzeugt, und die Eigenkapitalquote erfüllt mit mehr als 50% unsere Anforderungen.

 

Die Aktie ist auf Vorschlag von Eric Dion in unser Depot gelangt. Weitere Argumente entnehmen sie bitte der Diskussion über diesen Depotvorschlag.