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Depotalarm: Heute Einkaufstag!

10. Oktober 2017 - Raimund Brichta in Allgemein | 5 Kommentare

Heute haben wir unsere Position in Reckitt Benckiser aufgestockt sowie Anfangspositionen in Geberit und Danaher eröffnet.

Bei Reckitt Benckiser zeigt die Entwicklung der vergangenen Tage, dass der Aufwärtstrend seit 2009 zu halten scheint, auf den wir beim kürzlichen Wiedereinstieg gesetzt hatten. Deshalb stocken wir jetzt auf.

Geberit war seit längerem auf unserer Ersatzbank. Nicht etwa, weil die Aktie zu schlecht gelaufen wäre, sondern weil sich nach unserem Ausstieg im vergangenen Jahr bis jetzt noch keine sinnvolle Gelegenheit zum Wiedereinstieg ergeben hatte. Diese sehen wir nun als gegeben an, da der Kurs bis auf einen wesentlichen Aufwärtstrend zurückgefallen und dann nach oben abgeprallt war. Deshalb hier eine Anfangsposition.

Sowohl Reckitt als auch Geberit sind alte Bekannte, zu denen etwas auf unserer Seite Depotbestand steht.

Gänzlich neu im Spiel ist dagegen Danaher. Diese Aktie ist eine der erfolgreichsten der letzten Jahrzehnte und war ebenfalls seit einiger Zeit auf unserer Ersatzbank. Auch hier warteten wir auf eine sinvolle Einstiegsmöglichkeit, um nicht Gefahr zu laufen, unmittelbar nach der Aufnahme eine Kurskorrektur mitmachen zu müssen.

Hier hat sich in den letzten Wochen Interessantes getan: Der Aufwärtstrend seit 2009 wurde zunächst gebrochen, um kurz darauf wieder zurückerobert zu werden. Es scheint sich also um einen Fehlausbruch gehandelt zu haben. Dies wäre nach dem Lehrbuch ein umso stärkeres Signal in die Richtung nach oben. Schaun mer mal…

Zum Vergrößern anklicken:

Warum wir die Aktie für einen wahren Wert halten, können Sie hier noch mal nachlesen. Vielen Dank an Reinhold, der Danaher im vergangenen November vorgeschlagen hatte und bei uns dabei sofort auf offene Ohren stieß, weil wir die Aktie zu dieser Zeit auch schon auf unserer Beobachtungsliste hatten.

5 Kommentare

  1. Glückwunsch zum Einfauf! Kaufen macht glücklich 🙂 Bei Amazon würde man jetzt lesen: Kunden, die Reckitt Benckiser gekauft haben, haben auch Church & Dwight gekauft 😉 C&D steuert auf eine Barriere zu. Ich arbeite in solchen Situationen gerne mit Limits an der Chartgrenze (unter Mitberücksichtigung von möglichen Währungsschwankungen) und hoffe dabei, den Tiefpunkt zu erwischen. Wenn’s mit dem Limit mal nicht klappt, gibt’s fast immer Alternativen. Beispielsweise könnte Medtronic demnächst auch als Sonderangebot erhältlich sein 😉
    Vielleicht wäre das Setzen von geschickten Limits auch eine Option für das Wahre-Werte-Depot?

    p.s. Reckitt hab ich mir vor ein paar Tagen geschnappt. Heute zeigt sich, dass die Entscheidung richtig war (heutiges Xetra-Tageplus: 3,1%).

    • Reckitt hatten wir uns auch schon vor ein paar Tagen geschnappt. Jetzt haben wir halt nochmal zugeschnappt, denn wir kriegen den Hals nicht voll 😉

      Was die Limits anbelangt, haben wir hier schon öfter drüber diskutiert: Wir entscheiden lieber von Fall zu Fall.

  2. Kann man sagen, dass nun nicht mehr an einer Korrektur geglaubt wird?

    Dann würde ich gerne eine Frage stellen: Stehen Unilever, Fuchs und Google noch auf der Kaufliste?

    • Das kann man nicht sagen, soweit es die amerikanischen Indizes betrifft. Was man sagen kann, ist aber, dass eine Korrektur dort, also bei den Indizes, in diesem Jahr m. E. nicht mehr allzu heftig ausfallen dürfte.

      Was die Aktien anbelangt, bei denen wir gestern zugeschnappt haben, so haben diese bereits jeweils eine individuelle Korrektur absolviert. Deshalb sind wir rein.

      Und was Google, Unilever und Fuchs anbelangt: Bei diesen warten wir auf ähnliche Gelegenheiten, wie wir sie bei den anderen Aktien gesehen haben. So lange halten wir die Füße still. Bei Fuchs sind wir im Übrigen noch engagiert.

  3. 1989 war ich mit einem Kumpel in Hamburg die Börse besuchen. Es war Sommer. Damals gab es viele Zuschauer auf der Galerie. Wir unterhielten uns. Der Konsens war, dass Aktien zu teuer sein. Kurz danach fielen die Aktie. Ich nannte es den Oktober Memory Crash. Ich gratuliere jedem, der auch davor gekauft hatte. Bei guten Unternehmen ist teuer relativ. 1996 war Nestle zu teuer. Sie fielen aber auch 2003 nicht auf das Niveau von 1996 zurück. Manchmal fährt ein Zug einfach nur ab.

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