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3 Kommentare

  1. Ist Ihnen schon einmal der Gedanke gekommen, dass die FED die Zinsen stark erhöhen könnte, um das zuvor ausgeworfene „Fischernetz“ (also die Erhöhung der Geldmenge) einzuholen und damit viele kreditfinanzierte, reale Vermögensgüter von den Schuldnern/Eigentümern in das Eigentum der Banken zu überführen. Ich glaube nicht, dass die Zinsen historisch gesehen immer so angepasst werden mit der Absicht, dass dadurch die Realwirtschaft immer rund läuft oder die Preisstabilität gegeben ist. Die Umverteilung von realen Vermögensgütern von unten nach oben funktioniert in einer Finanzkrise am besten.

    Ich empefehle die Dokumentation: „Century of Enslavement: The History of The Federal Reserve“ von James Corbett mit Transkript mit Quellen auf:

    https://www.corbettreport.com/federalreserve/

    • Diesen Gedanken halte ich für abwegig. Ein drastischer Zinsanstieg würde zu einer solchen Pleitewelle führen, dass dabei auch wichtige Banken unter die Räder kämen.

  2. Allerdings, erst eine zu stark steigende Inflationsrate würde die Zentralbanken unter Zugzwang setzen. Man müsste dann den Grat beschreiten, die (selbst mitgeheizte) Inflation zu kontrollieren (huch, geht denn das) und gleichzeitig die überschuldeten Schuldner nicht zu arg zu strapazieren. Dann wirds spannend.

    Aber solange noch Überschussliquidität für Kauflaune sorgt, muss man sich wohl keine Sorgen machen.

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