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6 Kommentare

  1. Vielen Dank, Herr Lachs, für Ihren Vorschlag.

    Ihre Begründung, warum sich Salzgitter für unser Depot qualifizieren sollte, ist aber noch ein wenig dünn. Dass man sich gerade wieder fängt und im Halbjahr schwarze Zahlen schreibt, ist noch kein wirkliches Qualifikationsmerkmal.

    Bevor wir über Ihren Vorschlag diskutieren, bitte ich also um weitere Erläuterungen dazu. Warum ist Salzgitter für Sie ein wahren Wert?

  2. Mit Verspätung hier noch mal eine ausführlichere Begründung

    Zunächst einmal warum die Salzgitter AG.

    Ich halte für ein Depot wie dieses Rohstoffwerte als eine wichtige Schublade der Diversifikation, wie es in der Konzeptanleitung auch niedergeschrieben wurde

    Nun gibt es natürlich alle möglichen Rohstoffe, aber besonders Interessant sind im Moment für mich: Gold, Öl, und als Maschinenbauer Metalle als Werkstoff zur Produktherstellung. Dabei fallen Gold und Öl im Moment raus, da hier gerade eine Korrektur stattfindet.
    Bleiben Metalle, wie Stahl.

    Nun war und ist gerade der Stahlmarkt ein schwieriger Markt, da die Nachfrage seit der Finanzkrise stark zurückgegangen ist und mittlerweile die Chinesen selbst mit billigem Stahl den Markt überschwemmen. Das spiegelt sich auch bei der Salzgitter AG wieder, aber dazu später mehr.

    Jedoch halte ich die Salzgitter AG für eine Interessante Investition. Zum einem, da gerade die Salzgitter AG meiner Meinung ein sehr solides Unternehmen ist und zum anderen mit seinen Produkten auf einem sehr hohen Niveau liegt.
    Die Salzgitter AG stellt dabei nicht nur einfachen Baustahl für den Massenmarkt her, sondern auch sehr spezielle Legierungen für Spezialanwendungen, wie die Rohre der vor kurzen in den Nachrichten gewesene Gaspipline Southstream.

    Hier hat sich die Salzgitter Ag einen Nischenplatz sichern können, was sie zum einen aus den Billiganbietern aus Asien heraushebt, zum anderen resistenter gegen Krisen macht.

    Ich halte es deshalb für unwahrscheinlich, dass in einer Währungskriese die Salzgitter AG unter den Hammer kommt. Zwar wird es Verluste geben, was es bei jeder Aktie meiner Meinung passieren wird, langfristig werden sich diese aber nach der Krise wieder ausgleichen.

    Kommen wir nun zu technischen Analyse.

    Hier ist zunächst am Zehn-Jahres-Chart die lange Abwärtsbewegung zu erkennen. Genau das spiegelt sich auch in den Kennzahlen und in den Bilanzen wieder.

    Nun hab ich mir mal einen negativen Trendkanal gezeichnet, der am 6.4 nachhaltig durchbrochen wurde. Jetzt ist das zunächst reine Spekulation, aber die Rückkehr in die schwarzen Zahlen untermauert meine These, hat hier eine Bodenbildung stattgefunden. Ich rechne mittel-langfristig nun mit einer Erholung mit einem länger dauernden Aufwärtstrend.

    Als Gegenargument spricht im Moment der Kurrutsch aufgrund der letzten Marktunruhen. Aber auch dieser hat sich jetzt zum Wochenende wieder ein wenig relativiert.

    Zum Schluss noch ein weiteres Argument, das für eine Aufnahme spricht:

    Das Unternehmen selbst hält Anteile, zum anderen ist das Land Niedersachen mit 26 beteiligt und stellt mit dem Finanzminister des Landes Niedersachsen ein wichtiges und gewichtiges Aufsichtsratsmitglied.
    So etwas halte ich immer für positiv, da hier weniger die Geldgier regiert als viel mehr das nachhaltige Wirtschaften zum Wohle aller.

    Zusammenfassend kann ich anführen, dass die Salzgitter AG das Potential eines Wahren Wertes besitzt, ein Einstieg im Moment vielleicht noch etwas spekulativ ist, meiner Meinung aber Mittelfristig zu positven Renditen führen wird.

    • Ps: Ich handle gerne Antizyklisch und denke das der Ausbruch nun ein Really einleiten wird.

  3. Sehr geehrter Herr Lachs,
    ich bin skeptisch, dass sich ein so zyklischer Wert wie Salzgitter für ein Wahre Werte Depot eignet.Kaum eine Branche dieser Welt ist so konjunkturabhängig wie die Stahlbranche. Es mag sein, dass der unterlegte Rohstoff Stahl einen gewissen wahren, bzw. physischen Wert darstellt, allerdings ist die Abhängigkeit von der globalen Konjunktur gewaltig. Rezessive Phasen daher meist begleitet mit starken Kurskorrekturen. Gerade im Hinblick auf Krisenresitenz unseres Depots ein ganz klarer Negativaktor. Dies unbenommen einer antizyklischen Einstiegstrategie.
    Beste Grüße
    Volker Schilling

  4. Charttechnisch stimme ich Ihnen zu, lieber Herr Lachs: Die Salzgitter-Aktie ist aus einem längerfristigen Abwärtstrend nach oben ausgebrochen und ist nun gerade dabei, die Ausbruchslinie noch einmal von oben zu testen. Mehr aber nicht.

    Alles Weitere ist – wie Sie zu recht schreiben – spekulativ, und Spekulation ist genau das, was wir mit unserem Depot NICHT beabsichtigen. Ein wahrer Wert sollte sich gerade dadurch auszeichnen, dass er in Krisenzeiten relativ stabil bleibt und nicht im Gegenteil besonders stark in die Grütze geht, wie das bei Salzgitter der Fall ist.

    Ich schließe mich also dem Urteil von Volker Schilling an, und empfehle Ihnen, die Aktie für ein Depot spekulativer Turnaround-Kandidaten vorzuschlagen. Vielleicht haben Sie dort mehr Glück 😉

    Auch wenn sich Anton Voglmaier – wie üblich – noch nicht geäußert hat, ist Ihr Vorschlag damit leider abgelehnt, denn unter uns Dreien gilt das Mehrheitsprinzip.

    Trotzdem noch einmal herzlichen Dank für Ihren Vorschlag. Lassen Sie sich bitte nicht entmutigen und suchen Sie weiter für uns nach wahren Werten. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal 🙂

    • Ich stimme Ihnen zu. Mein Vorschlag war zu Anfang glaub ich auch nicht ganz durchdacht. Aber der nächste kommt bestimmt, wenn ich mal wieder Zeit habe.

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