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Wie geht’s weiter bei Nike?

23. März 2017 - Raimund Brichta in Allgemein | 10 Kommentare

Zur rechten Zeit und nahe dem jüngsten Kurshoch hatten wir Ende Februar unsere Nike-Position halbiert und damit Risiko aus dem Depot genommen. Nach dem gestrigen Kursrutsch stellt sich die Frage, was wir mit dem verbliebenen Rest-Anteil machen sollen?

Dazu liefert wieder mal der – diesmal kürzerfristige – Chart wichtige Erkenntnisse (zum Vergrößern anklicken):

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Der wesentliche Erholungstrend seit dem Tiefpunkt im Herbst ist noch nicht verletzt. Die Tatsache, dass sich der Kurs zuletzt sehr weit von dieser Trendlinie nach oben abgesetzt hatte, war vermutlich auch ein wesentlicher Grund dafür, dass die Marktreaktion gestern so deftig ausfiel. Der Kurs war fürs Erste einfach zu weit nach oben gelaufen.

Nun wäre es aber töricht, ausgerechnet knapp oberhalb der gezeigten (und noch unverletzten) Trendlinie zu verkaufen. Zumal sich eine Kurslücke aufgetan hat (Höchstkurs gestern lag deutlich unter dem Tiefstkurs von vorgestern), die danach ruft, früher oder später geschlossen zu werden. Wir halten also unseren Fuß still, der im noch verbliebenen Nike-Schuh steckt, und warten in aller Ruhe ab, wie’s weitergeht. An unserer Grundsatzentscheidung, Nike nach dem Bruch des langfristigen Aufwärtstrends seit 2009 (siehe hier) demnächst und bis auf Weiteres vollständig aus dem Spiel zu nehmen, hat sich nichts geändert.

 

 

 

10 Kommentare

  1. Als ich gestern die Kursentwicklung gesehen habe, musste ich sofort an den Verkauf im Depot denken, alles richtig gemacht *daumen hoch*

  2. habe ich im Depot belassen. Ich warte ab. Langfristig gesehen ist m.E. ein toller Titel, der aufwärts Trend ist weiterhin intakt…

    • Kommt drauf an, welchen Aufwärtstrend Sie meinen: Der kurzfristige ja, der langfristige nein.

  3. OH je….Nike und Füsse still halten? Wie soll das gehen (laufen)? An der Börse wie auch im Sport ist es ein ewiges hin und her, auf und ab. Auf das Ab folgt ein Auf. Meine Meinung…..drin bleiben. Irgendwie also doch ein Sillhalten der Füsse im Laufschuh? Ein gutes Beispiel dafür, wie schwierig Börse ist.

    • Ich wollte damit sagen, dass wir unseren Fuß stillhalten und darauf setzen, dass die Aktie wieder ins Laufen kommt 😉

  4. Zahlen wiederholt „bescheiden“ Puma + Adidas momentan die Bringer, aber auch ambitionierte Bewertung.

  5. Rendite wird im Unternehmen produziert, nicht an der Börse. Börse ist unkalkulierbar und Glücksspiel. Bei den Jungen ist Nike immer noch Nummer 1. Kurzfristig ist Börse sehr schwer, aber nicht langfristig. Was auch immer an der Börse passiert, langfristig zählt nur der Unternehmenserfolg.

    • Dummerweise wird unsere Depotrendite aber ausschließlich an der Börse produziert 😉 Und deshalb legen wir unser Augenmerk auch darauf.

  6. Das mag richtig sein. Es gibt aber einen Altmeister, der einen ähnlichen Ansatz hegt wie wir: Warren Buffett. Gemäß seinen Theorien werden erfolgreiche Unternehmen langfristig auch an der Börse erfolgreich sein.
    Demzufolge müsste man sich eher fragen, ob im Nike Unternehmen etwas nicht stimmt. Von Marktiming hält er dagegen nichts. Das spricht gegen Charts. Der gute Warren geht ja öfters mit seinen Positionen durch den dunklen Keller, ehe er damit Erfolg hat. Ich finde, diese Sicht sollte man nicht unterschätzen. Ich würde daher vorschlagen, die aktuelle Anlageweise um einen Warren- Faktor zu modifizieren.
    Im Kern ist Warren Buffett ein Wahre Werte Anhänger. Er hat nur eine andere Einstellung zu Charts und der Wichtigkeit vom Unternehmenserfolg.

    • Warren Buffett wäre ein Niemand, wenn seine Beteiligungen an der Börse nicht laufen würden. Somit ist auch seine Rendite ausschließlich von der Börse abhängig. Ausnahme: Seine Beteiligungen, die nicht an der Börse notiert sind.

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