Categories Menu

Frohes Neues ­čŹÇ

1. Januar 2022 - Raimund Brichta in Allgemein | 51 Kommentare

Das Wahre-Werte-Team w├╝nscht allen, die diese Seite nutzen, ein gl├╝ckliches und erfolgreiches Jahr 2022.

Unser Depot hat im vergangenen Jahr 19,4% zugelegt – nach 11,4% im Krisenjahr 2020. Der DAX wurde damit zum wiederholten Mal geschlagen, auch wenn das nicht unser Ziel ist. Seit Depotstart im Oktober 2014 ergibt sich ein Plus von 105%.

Auf ein Neues!

 

51 Kommentare

  1. Ihnen auch Herr Brichta!

  2. Happy New Year!
    F├╝r das gesamte Team! Und allen viel Erfolg auch in diesem Jahr 2022!

  3. Hyv├Ą├Ą uutta vuotta!

  4. Beste W├╝nsche f. 2022 und weiter so. Danke f. die Kaufvorschl├Ąge, Entscheidungen u. das Wannenvideo. Ohne Humor ist alles nix

  5. Lieber Raimund,

    danke f├╝r dieses Forum, das du organisierst. Danke auch f├╝r deine fachkundigen Beitr├Ąge. Ich lerne viel dabei und kann mich sogar mit erfahrenen Anlegern austauschen. Das gibt es sonst nur ganz selten.

    Dir und allen anderen w├╝nsche ich ein gl├╝ckliches neues Jahr! M├Âge es neben einer freundlichen B├Ârse auch gute pers├Ânliche ├ťberraschungen in petto haben.

  6. Allen ein gesundes und gl├╝ckliches neues Jahr. M├Âgen die Kurse mit uns sein! ­čśâ­čôł­čśÜ

  7. Ich w├╝nsche ebenfalls ein Frohes Neues Jahr!

    Ich habe das Jahr mal gleich mit einem weiteren Depotvorschlag begonnen.

  8. Auch von mir ein GESUNDES neues Jahr (trotz aller W├╝nsche des Erfolgs an der B├Ârse ist das das Wichtigste ├╝berhaupt) und erfolgreiches B├Ârsenjahr an alle.

    Gl├╝ckwunsch f├╝r die Performance des WW-Depots und an das WW-Team.

    Mein erstes B├Ârsenhighlight in 2022 wird der Jahresausblick von Raimund sein. Raimund, f├╝hle dich aber zeitlich nicht irgendwie unter Druck gesetzt, sondern melde dich dann wenn du klarer siehst und mit deiner Glaskugel ├╝bereinstimmst… *grins*

  9. Liebes Wahre Werte Team

    ich w├╝nsche allen ein gesundes neues Jahr. Viel Erfolg.

    Das Jahr 2022 wird spannend werden. Im M├Ąrz 2022 haben wir dann seit 24 Monate keine nennenswerte Korrektur erlebt. Irgendwann wird es auch wieder eine Korrektur geben.

  10. Alles Gute allen, habe viel Spa├č und Freude mit dem Team und dem WWD danke

  11. Liebe Leute,

    Ein frohes neues Jahr an alle.

    Faktor Geld wird negativ. Habe ich hier seit meinem Comeback hier bereits gepostet.

    Geld + Psychologie = Tendenz

    B├Ârse ist einfach, wenn man Kostolany befolgt und seine Emotionen im Griff hat.

    • @Michael

      gesundes neues Jahr Dir und ich bin froh auf dein Comeback hier… hoffe du bleibst hier. Deine Sicht ist mir wichtig und sch├Ątze ich echt, finde aber auch Peters Gedanken gut, selbst Lies mit seiner Meinung geh├Ârt hier sogar im Blog einfach dazu, denn von verschiedenen Meinungen lebt alles hier und bereichert die eigenen Gedanken.

      @Lies Allerdings dein Stil Lies. Michael und Peter haben sich auch mal ein kleines Battle geliefert, aber der Schreibstil ist klar anders. Mehr siehe meine Antwort auf dein Beitrag…

      @Michael Geld negativ stimmt. Die Ank├╝ndigungen der Pl├Ąne der FED haben meine Geldeinstufung auch auf ngeativ gesetzt, die Psychologie w├╝rde ich allerdings noch als neutral bis positiv werten, so dass f├╝r mich der Gesamtmarkt noch als neutral einzustufen ist.
      Sollte die Psychologie kippen, fahre ich meine Cashquote noch deutlicher hoch…

      • Hi Andreas,

        Ich gebe Kostolanys Gedanken wider. Und kann neben seinem GELD + PSYCHOLOGIE = TENDENZ zus├Ątzlich seine 10 Gebote und 10 Verbote empfehlen. Lesen kann sie jeder, aber die Anwendung schaffen die wenigsten. Es ist eine Kunst, ber Geld nachzudenken.

        Dieses Jahr wird hochgradig spannend.
        – Faktor Geld negativ. Killerargument.
        – Lustig werden bei sinkenden Kursen die ganzen Margin Calls in den USA werden. All die Anleger, die seit ├╝ber 10 Jahren nur Hausse kennen und sich verschuldet haben. Wie wird es denen ergehen?
        – Inflation bzw Teuerung sorgt daf├╝r, dass viele Haushalte kein ├╝bersch├╝ssiges Geld mehr f├╝r Aktieninvestments haben werden. Vergleiche mal die Lohnerh├Âhungen mit der Inflation…Eine gewaltige Diskrepanz tut sich da auf.
        – China hat 2mal die Weltwirtschaft gerettet. Schaffen sie es ein drittes Mal? China = Blackbox f├╝r mich
        – Warum verkaufen Musk und Co im gro├čen Stil Aktien?! Wer beherrscht wen?

        Blende das Omikrontheater aus, think global! Frage Dich, welche Gruppen welche Interessen verfolgen? Und welche Macht sie besitzen, um ihre Interessen durchzusetzen?
        Denke ├╝ber Geld nach. Frage Dich, ob Du Deine Emotionen im Griff hast.

        • Elon Musk verkauft im gro├čen Stil Aktien, weil er das muss. Er muss Steuern bezahlen.

          • Das ist die halbe Wahrheit. Er h├Ątte noch ein paar Monate warten k├Ânnen.

            Microsoft F├╝hrungskr├Ąfte haben ebenfalls verkauft. Begr├╝ndet wird das naturgem├Ą├č nicht mit den Konsequenzen der Geldstraffung, sondern bspw „Steuern“ sparen.

            Nunja, es gibt genug Lemminge die ihnen die Aktien zu H├Âchstkursen abkaufen…

          • @ Sandro

            Das ist das Narrativ dazu. Von Musk selbst gestreut. Musks eigenes Kursziel ist laengst ueberschritten.

  12. „All die Anleger, die seit ├╝ber 10 Jahren nur Hausse kennen und die sich verschuldet haben. Wie wird es denen ergehen?“ Die Zukunft ist ungewiss. Schaun mer mal. Die Ergebnisse der Vergangenheit dagegen sind Fakt. Wie m├╝ssen sich die Anleger f├╝hlen, die den Fond v. Dirk M├╝ller gekauft haben ? NTV hat v. 3 Tagen die Kursentwicklung dargestellt. Oha……….

    • Dirk M├╝ller und seine Berichterstattung hatte Recht mit Corona, w├Ąhrend die hiesigen Medien und Politiker im Februar noch beschwichtigt haben. Daf├╝r danke ich ihm noch heute.

      Er hat nicht auf Kostolany geh├Ârt, das war sein Fehler. Ende M├Ąrz 2020 haben die Notenbanken gefeuert, und nur deshalb sind die Verm├Âgenswerte so schnell wieder gestiegen.

      Tja, und jetzt wird Faktor Geld negativ. Ist so wie ein Motor ohne Benzin. Oder Solarpanels in der Antarktis aufstellen und auf erneuerbare Eneegien im Juli hoffen.

    • @ Peter Czeck

      Ein Dax, der die Faehigkeit besass von 8000 auf 2000 zu fallen, von 8000 auf 4000, der kann jederzeit von 16000 auf 8000 oder von 16000 auf 4000 Punkte fallen.Natuerlich auch von 20000 auf 10000 oder von 20000 auf 5000 Punkte. Jeder muss das wissen und jeder ist klug beraten, das im Hinterkopf zu behalten und nichts, aber auch rein gar nichts auszuschliessen.
      Die Meisten haben nur Nerven fuer 20 – 25% Kursrueckgang, bei 40% werden fast alle bis auf ein paar Superreiche richtig nervoes und bei ueber 70 % gehen die dann desillusioniert komplett raus … dann sind die Reichen schon wieder beim einsammeln …

      • Klar kann sich der DAX in einer Massenhysterie dritteln. Trotzdem waren die Dabeigebliebenen letztlich Gewinner. Das z├Ąhlt.Man kann nat├╝rlich aus Angst vor einem Crash dem Aktienmarkt ├╝berhaupt fernbleiben. Nicht meine Welt.

        • Darum geht es doch gar nicht. – Angst ist oftmals ein schlechter Ratgeber, aber nicht immer.
          Wir haben nach knapp 40 Jahren Superhausse ein Konstrukt vor uns, das abhaengig ist von bestimmten Voraussetzungen, die alle permanent vorraetig sein muessen und das in Folge dessen weitaus anfaelliger geworden ist, selbst fuer kleinste Stoerungen.

          • Das Konstrukt wackelt aber noch nicht. Die ├ťberlegungen der FED fussen ja auf einem sehr starken Wirtschaftswachstum. Solange die Gewinnsteigerungen die Zinserh├Âhungen kompensieren warte ich ab. Es sei denn, die FED ├╝bersteuert….dann. Kann sein, dass die Zittrigen mehr Volatilit├Ąt verursachen. Bei den st├Ąndigen Hinweisen auf Kostolany wird ├╝bersehen, da├č wir zu seinen besten Zeiten das Ph├Ąnomen andauernder negativer Realzinsen so nicht kannten. Gab’s zwar schon fr├╝her, aber aktuell ist
            im Gegensatz zu fr├╝heren Zeiten ein Ende der negativen Realverzinsung ├╝berhaupt nicht erkennbar. Fr├╝her bei positiver Realverzinsung k├Ânnte man alternativ in den Rentenmarkt wechselt. Dieser wichtige Ausweg bleibt versperrt. Wo sind die Alternativen?

  13. @Michael @Andreas

    Ich versuche mal, eine andere Position einzunehmen ÔÇô wenn auch nicht zwingend eine Gegenposition.

    Ich beginne mal mit einer Frage, die ich selbst beantworte: Wann hat die Fed in den letzten Jahrzehnten tats├Ąchlich einmal nennenswert ihre Bilanz verk├╝rzt? Antwort: In den Jahren 2018 ÔÇô 2019. Ende 2018 gab es zwar einen Einbruch im S&P500, allerdings erst nach vorherigem Anstieg, im Jahr 2019 gab es dann sogar einen besonders starken Anstieg des S&P500-Indexes. Es gab auch lange Phasen, in denen sich die Fed-Bilanzsumme nur sehr langsam ver├Ąnderte bzw. ann├Ąhernd stagnierte. Auch dies hinderte die Aktienkurse mitnichten daran, deutlich zu steigen. Alles nur dank des Kostolany-Faktors Psychologie? Wie ging das, ohne neues Notenbankgeld?

    Die Nachricht, dass die FED ihr QE-Programm zur├╝ckfahren will, ist keineswegs neu. Neu w├Ąre allenfalls die Dynamik. Aber selbst dies kann m. E. niemanden wirklich v├Âllig ├╝berraschen. Der Aktienmarkt ist aber weitgehend ein effizienter Markt. D. h. die Informationen sollten mittlerweile eingepreist sein. Auch die Erkenntnisse von Kostolany geh├Âren zum allgemeinen B├Ârsenwissen, d. h- sie stellen eine vom Markt genutzte Information dar. All den Fondsmanagern, die das Marktgeschehen bestimmen, ist Kostolany bekannt – Mr. Market kennt Kostolany sogar auswendig. Daher wird auch nichts vom Markt so stark be├Ąugt wie die Notenbankpolitik.

    Was auch immer Mr. Market vorhat: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass er exakt den erwarteten Weg einschreitet, denn den hat er schon vorweggenommen. Wenn doch, dann gibt es zus├Ątzliche Gr├╝nde daf├╝r oder die Bewertung der Fakten war nicht richtig. Wenn Du wirklich vorhersehen willst, wohin die Reise geht, musst Du andere Fakten in Betracht ziehen als derzeit der Markt oder Du musst die Fakten besser bewerten als es derzeit der Markt tut.

    Geld kommt nicht nur von der Notenbank. Auch Gesch├Ąftsbanken k├Ânnen Geld machen. Sogar jede Menge. Und derzeit haben sie vielleicht mehr Notenbankgeld, als ihnen lieb ist.

    Was passiert, wenn die FED ihre Anleihek├Ąufe beendet und sogar Anleihen verkauft? Eine Antwort w├Ąre vielleicht: Die langfristigen Kapitalmarktzinsen werden wohl steigen. Der Spread zwischen Kurz- und Langfristzinsen k├Ânnte sich vergr├Â├čern. Das wiederum machte es f├╝r Gesch├Ąftsbanken attraktiver, Kredite zu vergeben (sie k├Ânnen daran mehr verdienen), d. h. sie sind geneigt, f├╝r mehr Geld im Umlauf zu sorgen.

    Derweil gibt es nicht nur hohe Inflationsraten, sondern auch gute Konjunkturprognosen f├╝r die Zeit nach Omikron. D. h. Unternehmen werden bereitwillig Kredite aufnehmen, investieren, neue Mitarbeiter einstellen und so das Geld mit vollen H├Ąnden wieder ausgeben. Otto-Normalverbraucher wird dem Konsum fr├Âhnen, aber an frischem Geld f├╝r den Kapitalmarkt wird es ihm wohl nicht mangeln. Und wem im Kreislauf ohnehin zu viel Geld zuflie├čt, der wird es wie gewohnt in den Kapitalmarkt buttern ÔÇô es gibt ja schlie├člich Inflation: Blo├č kein Cash halten.

    Ist der Faktor Geld also zwingend negativ? Meine Antwort: Nein. Bis er negativ wird, dauert es noch l├Ąnger, und ob die Notenbanken dann nicht doch rechtzeitig reagieren bzw. von ihren Pl├Ąnen abweichen, ist noch nicht absehbar.

    • Sandro und auch mal direkt von mir Hut ab, deine Beitr├Ąge generell hier sind IMMER sehr gut analysiert, fachlich gut begr├╝ndet bzw. deine Sicht dargelegt, sehr gut im Stil stets auch geschrieben, ruhig, besonnen, auch wenn du eine Gegenmeinung vertrittst.

      Bleib auch du blo├č lange hier, von solchen Leuten wie dir lebt hier alles, weil sie zum Nachdenken anregen, das eigene Wissen erweitern, man seine eigene Meinung analysieren und bewerten kann, ggf. auch ├╝berdenken und man eben ├╝ber Geld nachdenkt, auch ohne Kostolany… grins.

      Ich glaube (oder besser hoffe? grins) auch weiterhin an eine positive Entwicklung in den n├Ąchsten Monaten, auch wenn ich vorsichtiger und wachsamer als fr├╝her bin.

      Vielleicht bringt uns 2022 auch einfach das in meinen Augen l├Ąngst ├╝berf├Ąllige Gleichgewicht, eine volatile Seitw├Ąrtsphase im Markt, allerdings eine schmerzhafte Korrektur bei kleinen US-Tech-Werten & Co (v├Âllig absurde Bewertungen) und in 2022 gut laufende Value-Werte. Ich habe schon paar Mal geschrieben, dass mein Depot vor allem deutsch- und etwas europalastig ist und ich teures Tech und Co meide. Markus Koch bringt zu Recht einen wichtigen Aspekt ins Spiel: der Crash bei kleinen US-Techs st├Ârt keinen, ein gro├če Gefahr f├╝r den Markt geht von den 5-6 Mega-US-Techs aus, sollten diese hier stark korrigieren und Geld abgezogen werden, dann gute Nacht. Diese muss man laut Markus Koch im Auge behalten. Wie Herr Schilling auch mal schrieb, die Fonds sind doch bis unter die Decke in diesen Bigplayer investiert und diese k├Ânnen den Markt echt mit nach unten rei├čen.

      Ich besitze keine von diesen Techs. Value ist in meinen Augen zu Unrecht unterbewertet, es war nicht in Mode… mal gucken was BASF, Covestro, Allianz, Bayer, Kl├ÂCo, ArcelorMittal, VW, Mutares, PBB und Co mir dieses Jahr bringen. Ich freu mich auf die Dividendenzeit bei diesen Werten zumindest und bis dahin hoffe ich, h├Ąlt sich der Markt i.w.S. auch erstmal… dann weitersehen.

      Nichtsdestotrotz behalte ich mein Cash im Auge und werde dieses Jahr vermutlich ziemlich kurzfristig agieren. Langweilig wird das Jahr sicher nicht…

      • @ Andreas B

        Deine Denke ist nachvollziehbar. Apple ist dreimal so teuer wie der Dax. Optimisten seien trotzdem gewarnt, denn wenn der S&P hustet, dann wird der Dax krank.
        Der Dax gehoert den Amerikanern und ist recht liquide …

        • @Lies

          Da hast du auch recht und deine Gedanken kann ich auch verstehen. Nicht umsonst warnte auch Markus Koch, behaltet die 5-6 Big US-Techs im Auge…

          Ich setze aber darauf, dass relativ „behutsam“ marktschonend auch bei den gro├čen Techs das Geld entweicht (und wie Markus Koch sagte, vielleicht auch Umschichtung von US-Techs in die gro├čen China-Techs, ich habe meine Mini-Position in Alibaba nun verdreifacht) und in Value umgeschichtet wird, so dass der Markt ziemlich volatil zwar, aber dennoch seitw├Ąrts in 2022 bewegt, darin aber vor allem im Dax z.B. Unternehmen wie BASF, Covestro, Bayer, Allianz und vielleicht auch VW gelaufen sind, wohingegen des die neuen Dax-Aktien wohl schwerer dieses Jahr haben werden…

          Sollte es zu einem Crash kommen, leidet nat├╝rlich alles… ich setze aber auf Marktbereinigung durch Umschichtung, weil die wirtschaftliche Ausgangslage noch zu gut, so dass sich Faktor Geld und eine st├Ąrkere Korrektur vielleicht auch erst 2023 anbahnt…

          Ich denke 2022 k├Ânnte insgesamt noch recht gut laufen… abwarten und den Markt beobachten.

      • Na ja. Kurzfristig mag da etwas Ungemach ausgehen, von den von den 5-6 Mega-US-Techs. Davon abgesehen: Irgendwann werden die Aktienkurse wieder zur 200-Tagelinie zur├╝ckkehren. Das kann jederzeit passieren, ganz unabh├Ąngig vom Faktor Geld. Auch das sagt ja Kostolany.

  14. Ist es plausibel, anzunehmen, dass es eine besonders hohe Inflation gibt, obwohl der Kostolany-Faktor GELD negativ ist? Wie wahrscheinlich ist das? Wann gab es das schon mal?

    • @ Sandro

      Ich bin Leser von Kosto, ja ich mag ihn sogar, das ist gar keine Frage, wenn ich auch nicht mehr in allem mit ihm uebereinstimmen kann.

      Die Zeiten haben sich derart gewandelt, das man den Gutesten nicht mehr, wie frueher, einfach so hernehmen kann.

      Kaufen, Schlaftabletten nehmen, das ist nur ein Beispiel von vielen, denn … das ist heutzutage riskant.
      Da wacht man irgendwann auf und man denkt gleich an Erntezeit und statt dessen findet man sich in den Mannesmann Roehrenwerken wieder, weil die Altersvosorge iwie weg is…

  15. Gute Konjunkturprognosen nach Omikron? Wie h├Ąufig treffen Prognosen ins Schwarze?
    Die Probleme der Realwirtschaft sind in den letzten Jahren schlimmer statt besser geworden. ├ťbert├╝ncht lediglich durch die Geldflut und steigende Asssetpreise.

    Bidens „Build Back Better“ Programme werden zusammengestrichen, wieder ein paar Billionen weniger, die bereits eingeplant waren.

    „Otto-Normalverbraucher wird dem Konsum fr├Âhnen“
    -ŃÇő die m├╝ssen zusehen wie sie ihre Rechnungen bezahlen. Verschuldet sind sie bereits.

    Kostolany schreibt, dass die Aktienm├Ąrkte durchaus noch ein paar Monate laufen k├Ânnen (wenn die Psychologie positiv ist), aber „sp├Ątestens nach 12 Monaten“ ist Schicht im Schacht.

    Darauf sollte sich ein Investor strategisch einstellen.

    Ja, die Ansichten Kostolanys sind Mr Market bekannt. Trotzdem handelt die Masse nicht nach seinen Grunds├Ątzen. Dumm f├╝r sie…

    Es wird spannend werden, dieses Gemisch…:-)

    • @ Michael K

      Das gilt analog fuer die jaehrlichen Prognosen der Banken zum Dax.
      Die richten sich fast ausnahmslos am jeweiligen Kursniveau aus und man legt einfach mehr oder weniger viele, jedoch nicht zu viele Prozentpunkte drauf.Allein schon wegen der Konstruktion der Berechnung des Daxes sollten die Kurse ohnehin regelmaessig jedes Jahr ein bisschen steigen.
      Je groesser die Ausschlaege per Ultimo sind, desto schlechter erweisen sich deren Prognosen im Nachhinein.Das weiss man.Es ist kaum vorstellbar, das jemand derart naiv ist, eine Prognose als Handlungsempfehlung herzunehmen.Egal von wem.

    • Genau Michael, ich hoffe dass der Markt trotz Notenbank noch paar Monate – zumindest das erste Halbjahr getrieben wird und irgendwann l├Ąuft auch das nicht mehr und dann bin ich auch bereit st├Ąrker die Seite zu wechseln und sehr deutlich Cash aufzubauen… mal gucken, ob es mir gelingt.

      Momentan fahre ich noch mit Peter oder Sandro lieber mit, bin aber auch bereit im Hinterkopf bei dir mitzufahren… grins.

    • „Ja, die Ansichten Kostolanys sind Mr Market bekannt. Trotzdem handelt die Masse nicht nach seinen Grunds├Ątzen. Dumm f├╝r sieÔÇŽ“

      Egal ob die Kurse fallen oder steigen: Kostolany hat immer recht. Wenn eine Wette nicht aufging, dann lag es ja nicht an Kostolany selbst, sondern am Faktor Geld. Oder am Faktor Psychologie. Oder daran, dass der Faktor Geld f├Ąlchlicherweise f├╝r positiv oder f├Ąlschlicherweise f├╝r negativ gehalten wurde, was wiederm den Faktor Psychologie in die eine oder andere Richtung gelenkt haben mag.

      Kr├Ąht der Hahn auf dem Mist,
      ├Ąndert sich das Wetter –
      oder bleibt wie es ist!

      Kostolany mag helfen, um die Mechanik zu verstehen, aber seine prophetischen Gaben anzuzapfen funktioniert nicht mehr.

    • „Kostolany schreibt, dass die Aktienm├Ąrkte durchaus noch ein paar Monate laufen k├Ânnen (wenn die Psychologie positiv ist), aber ÔÇ×sp├Ątestens nach 12 MonatenÔÇť ist Schicht im Schacht.“

      Ich will Kostolany nicht widersprechen.

      Schau Dir mal ein paar historische Daten an. Es ist mitnichten so, dass es einen direkten Automatismus g├Ąbe, dass Anhebungen des Leitzinses bzw. eine Abkehr vom QE innerhalb von 12 Monaten einen Crash oder eine Baisse verursachten. Das steht auch nicht im Widerspruch zu Kostolany. Entscheidend war in der Vergangenheit nicht die QE-Abkehr, sondern die Zinsstrukturkurve, welche den Faktor Geld ma├čgeblich bestimmt hat. Und diesbez├╝glich k├Ânnen durchaus auch 12 Monate vergehen, bis die Verwerfungen zu einem Einbruch am Aktienmarkt f├╝hren. Da hat Kostolany recht.

      Die Zinsstruktur wird nat├╝rlich ebenfalls vom Markt beobachtet, und der Markt zieht seine Schlussfolgerungen.

      Dabei w├╝rde ich den Faktor Psychologie nicht so klar vom Faktor Geld trennen, da dessen Bewertung m. E. auch psychologische Auswirkungen hat.

      Sollte es aber keine gro├čen Probleme mit der Zinsstruktur geben, scheinen mir andere psychologische Einfl├╝sse entscheidender, wenn auch teils nur von kurzer Dauer. Dies betrifft z. B. Konjunkturdaten, Charttechnik, Virusvarianten und politische Ereignisse.

      • Vielleicht sind dieses Jahr tats├Ąchlich Fundmentaldaten von gr├Â├čerer Bedeutung (KGVs, Gewinnentwicklungen, etc.).

        • @ Sandro

          Nope

          Nur Bilanzverkuerzung, wann, wie lange und wieviel !

  16. @ Michael K

    Das ist richtig. Und die Steuer, die wird mal eben vorgeschoben. – Wie hat der Hoeness Uli seinerzeit gesagt … “ … das Doppelte verdienen,dann ist die Steuer auch schon bezahlt … „

  17. „Ist so wie ein Motor ohne Benzin“…oder wie eine Badewanne ohne Wasser?…aber die Wanne ist doch voll oder hat die Fed das Wasser abgelassen? Motor ohne Benzin h├Ârt sich an wie Wirtschaft ohne Geld. Aber stimmt das denn? Woher kommen denn die Mittel v. sich h├Ąufenden Aktienr├╝ckk├Ąufen, die Mittel f. Rekorddividenden, die Mittel f. angek├╝ndigte ├ťbernahmen?

  18. Ich erwarte, dass weiterhin genug Geld f├╝r steigende Kurse im Umlauf sein wird. Die Notenbanken werden sich auch wieder m├Ą├čigen, sonst w├╝rden sie neben der Konjunktur auch ihre Staatshaushalte abw├╝rgen.

    F├╝r 2022 erwarte ich, dass es wie 1994 wird. Das war f├╝r mich das schlimmste Aktien-Jahr ├╝berhaupt. Nicht, weil es so schlecht endete, sondern weil es eine elende Achterbahnfahrt war. Nachdem es 1993 bei mir 50% nach oben ging, bewegte sich die B├Ârse dann zwischen Himmel und H├Âlle immer hin und her mit leicht negativer Tendenz. Das war ganz schwer auszuhalten, war aber wohl auch n├Âtig, um die steilen Anstiege des Vorjahres zu verdauen.

    Die gegenw├Ąrtige Notenbankpolitik kann den Auftakt f├╝r ein solches Konsolidierungsjahr geben. …. Nach 1994 war der Weg dann allerdings frei f├╝r eine weitere fulminante B├Ârsenentwicklung bis zum Jahr 2000. So ├Ąhnlich stelle ich es mir auch jetzt vor. Der Brennstoff, den die Notenbanken eingeschleust haben und die technologischen Entwicklungen sollten genug Energie f├╝r einen noch l├Ąnger anhaltenden Aufschwung liefern.

    Und, wie ich schon sagte: Noch hat niemand seinen Job gek├╝ndigt, um nur von den Aktien zu leben. Das geschah erst kurz vor 2000 und wird auch wieder geschehen. Dann wird es Zeit …

    • Ja Aries, wird wohl volatiler. Sagen ja alle Auguren voraus. Je mehr Phasen wie 1994 du durchh├Ąltst, um so gelassener wirst du. Die weitere Steigerung der Gelassenheit besorgt dann der Markt

  19. Alternativen?
    Rohstoffe, Land, Immobilien, Briefmarken, Antiquitaeten, Oldtimer, Eisenbahnen, Whiskey, Wein, ne eigene Schnapsfabrik mit einem riesigen Vorratslager …

    • Es muss immer einer bereit sein, Preis X f├╝r Briefmarke Y oder Wein Z zu bezahlen und darin einen Wert sehen, ansonsten ist es sinnlos…

      Lies aber ziemlich alkohollastig deine B├Ârsenalternativen… grins.

  20. Rohstoffe? Gehen Rohstoffe gehen auch Rohstoffaktien…Land, Immobilien? bei steigenden Zinsen u. Mietpreisbremse fragw├╝rdig… Briefmarken? Oje zieml. Wertverfall…. Antiquit├Ąten hhm. Modetrends unterworfen, aber wenn man Freude daran hat i.O.(auch bei Journalisten beliebt)…Oldtimer? Dreckschleudern, werden die Gr├╝nen schon erld….Wiskey, Schnaps tlws. geeignet f. Dauerb├Ąren um die entgangenen Kursgewinne besser zu verkraften

    • @ Peter Czeck

      Wieder mal so ein typischer #Peter Czeck. So kennen wir Dich.
      Tja, wenn das alles so einfach waere.
      Rohstoffe in der Hand zu halten oder nur die Aktien,das sind im Zweifelsfall zwei paar Schuhe. Ich besitze unter anderem iwo in Afrika ein kleines Stueck Land hinter dem Haus,mittig ein kleinens alten Haus drauf und 2017 habe ich auf die Terasse vor dem Haus ein kleines Haus auf eine Art Podest gebaut, weil ich 50 Meter vom Meer entfernt bin und das Meer ja steigen koennte.Ich besitze in Muenchen ja nur die Wohnung am Englischen Garten.Ein Kumpel von mir,Controller, wohnt ewig in einem verbilligten Betriebsappartement,steckt alles Geld nur in Aktien,weil Immobilien ueberteuert seien.Mit den Briefmarken sollte es sich so wie mit Aktien verhalten,Massenware ist nichts wert,ne Blaue Mauritius oder die ersten deutschen Stamps werden immer gut bezahlt werden.Du kannst Dir vielleicht nicht vorstellen, wie viel Freude der Besitz eines alten Porsche macht.Diese Haptik, der Geruch von Benzin.Antiquitaeten sind das beruehmte fallende Messer.Die wollte ich schon immer haben.Gut, dass ich so lange gewartet habe,irgendwann kriege ich die fast geschenkt.Nicht jeder wurde zum Alkoholiker wegen verpasster Chancen.Verschliesst sich eine Tuere,dann gehen sieben Neue auf.Es ist nur schwierig durch die Richtige hindurchzugehen,weil es eben so viele sind.
      Was mir in Deiner Betrachtung fehlt, das ist die beste aller Welten, die Verbindung von Freude am Leben und ganz nebenbei tolle Renditen mitzunehmen.

      • Na Gott sei Dank Lies. Lebst Du also doch in gesicherten Verh├Ąltnissen. Habe mir schon ernsthaft Sorgen um Dich gemacht. Dachte Du bist ein abgebrannter Shorty, der sich auf Kredit total verzockt hat u. hier seine allerletzte Chance sieht Marktteilnehmer zu beeinflussen (w├Ąre ├╝brigens nach meiner Einsch├Ątzung ein eher untauglichen Versuch). Briefmarken sind Mist. Erst k├╝rzlich ist eine Versteigerung einer bedeutenden Marke mangels Gebot gescheitert. Aber Kompliment m. E. hat sich die Qualit├Ąt Deiner Beitr├Ąge verbessert. H├Ąltst Du viele Verkaufsoptionen?

        • @ alle

          … aktuell knapp ein Drittel meines Bargelds in Form langlaufender Dax Puts investiert . Der Rest cash.
          Alle Aktien glattgestellt.
          Spekulationen auf Kredit lehnte und lehne ich in jeder Form vollumfaenglich ab.Das bezieht sich alle Anlageformen.

          • WKN?

  21. Na bitte geht doch. Lies gibt doch Auskunft… Aktienspekulationen auf Kredit lehne ich ├╝brigens auch entschieden ab. Empfehle sogar eine angemessene schwarze Schw├Ąnereserve. DAX Puts i.d. Umfang sind eher nicht meine Welt, aber wenn schon dann eher langlaufende.

    • Und wir vom WWD-Team freuen uns darauf, dass wir im Zuge m├Âglicherweise wackeliger B├Ârsen endlich ein paar Werte bekommen, auf die wir schon lange scharf sind.

  22. @ Michael K

    Ich habe schon viel zu viel verraten.Vielleicht stelle ich meinen Auszug ein, nachdem ich glatt gestellt habe. Zum jetzigen Zeitpunkt wuerde das kein Glueck bringen. Ich bin aberglaeubisch.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht ver├Âffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

wp-puzzle.com logo