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Wann kommt der große Knall?

6. Dezember 2021 - Raimund Brichta in Allgemein | 46 Kommentare

Da diese Frage nicht direkt mit dem Depotvorschlag IDEX zu tun hat, löse ich das Thema heraus und starte dazu einen neuen Thread. Ausgangspunkt war meine Bemerkung, IDEX wäre vermutlich „ein guter Mitspieler für uns bis zum großen Knall“.

46 Kommentare

  1. @Raimund: Auffällig ist, dass bei all den Beiträgen der große Knall immer wieder thematisiert wird. Jetzt erwähnst Du, Raimund, dies auch wieder explizit und ohne Nachfrage. Hat das was zu bedeuten? Ist der Knall Deiner Ansicht nach doch eher zu erwarten als von Dir frühestens Ende des Jahrzehnts prognostiziert?

    • Ganz im Gegenteil, lieber Bernd. Ich hatte deshalb den schönen LuRo-Langfristchart angesprochen (das steht für links unten nach rechts oben), weil ich der Meinung bin, damit könnte uns IDEX bis mindestens Ende des Jahrzehnts Freude machen 🙂

  2. Hallo Raimund,

    dazu habe ich eine Frage. Immer mehr Schulden wechseln von den Banken, Versicherungen, Privatanlegern und sonstigen Investoren zu den Notenbanken. Zurück in die Tube geht ja nicht. Vermutlich wird das immer mehr werden. Ich habe gelesen, dass die japanischen Notenbanken bereits rund 50% der Staatsschulden aufgekauft haben soll. Das Risiko von Zahlungsausfällen verschiebt sich also immer mehr von den Banken/Versicherungen zu den Notenbanken. Kann es sein, dass dadurch der große Knall erst ein ganzes Stück später als mindestens Ende des Jahrzehnts erfolgen kann? Momentan mag das noch ein bescheidener Anteil sein, der bei den Notenbanken liegt. Wie wir wissen, sind die Notenbanken recht einfallsreich, wenn es um die Sicherung des Währungssystems geht. Aufhalten lässt sich der Neustart sicherlich nicht. Irgendwann ist das Vertrauen in die Notenbanken erloschen. Solange aber die Notenbanken einen Schuldenschnitt oder Umschuldung mit sich selbst ausmachen können, lassen sich vielleicht doch noch ein paar Jahre gewinnen.

    • Hallo Christian,

      Du beschreibst genau das, was ich erwarte. Der große Knall wird m. E. nicht kommen, weil Banken und Versicherungen in die Bredouille geraten. Am Rande eines solchen Knalls standen wir bereits in der Finanzkrise. Aber die Notenbanken haben ihn bekanntlich verhindert.

      Deshalb wird es zum großen Knall erst kommen, wenn auch die Notenbanken ihr Pulver verschossen haben. Das dürfte noch ein paar Jahre dauern. Ich meine, bis mindestens Ende des Jahrzehnts. Ob ihr Pulver noch länger reicht, wird sich zeigen. Das kann ich derzeit nicht abschätzen.

      Lass‘ uns also erst mal auf den Crack-up-Boom freuen, der schon begonnen hat. 😀

  3. Staatsschulden werden im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt (BSP) gemessen. Das BSP als Bemessung sgrundlage wächst auch durch inflationär aufgeblähtes Wirtschaftswachstum . Wachsen die Staatschulden-auch Dank negativer Realzinsen- weniger kräftig, kann man die Staatsschulden quasi tlws. weginflationieren (schleichende Währungsreform). Gelingt der Balanceakt, ist ein Zeitpunkt f. den großen Knall unbestimmt. Die USA haben über Jahrzehnte Milliarden f. vd Kriege über Schulden ohne großen Knall finanziert. Schon seit mind. dreißig Jahren wird v. einem Währungsschnitt US Dollar/US-Staatsschulden dringend gewarnt. Trotzdem ist dieses Ereignis bisher nicht eingetreten. In good we trust. Auch bei einer schleichenden Währungsreform mit negativen Realzinsen steigen die Aktienkurse nach ehener Regel..ja mit Schwankungen.

    • Mir geht es allerdings weniger um das „Weginflationieren“ von Staatsschulden, sondern um den Zeitpunkt, an dem die Notenbanken am Ende sein werden. Dieser Zeitpunkt rückt mit dem Umstand näher, dass die Notenbanken einen immer größeren Teil der weltweiten Verschuldung in ihre Bilanzen nehmen. Das ist der entscheidende Unterschied zu den vergangenen 30 Jahren. Allerdings rechne auch ich damit, dass es noch lange Zeit gut gehen wird.

      • Hhm., aber werden diese in die Bilanzen der Notenbanken aufgenommenen Schulden durch inflationär aufgeblähtes Wachstum nicht auch irgendwie relativiert? Es gab/gibt ja auch noch im Fall weiterer Krisen das Instrument der Zwangsanleihe. Wie läuft den das seit Jahrzehnten in Japan? Glaube da kaufen die Staatsbürger freiwillig Staatsanleihen.Naja die ganze Sache ist hoch problematisch… aber Sachwert schlägt Geldwert.

        • „Hhm., aber werden diese in die Bilanzen der Notenbanken aufgenommenen Schulden durch inflationär aufgeblähtes Wachstum nicht auch irgendwie relativiert?“

          „Irgendwie relativiert“ ist gut formuliert. Wenn diese Schulden den größten Teil der gesamten Notenbank-Bilanz ausmachen, nutzt das m. E. wenig. Zumal ein „inflationär aufgeblähtes Wachstum“ noch ein zusätzliches Argument dafür ist, einer Notenbank das Vertrauen zu entziehen. Wie man es auch dreht und wendet: Es dürfte eng werden, wenn auch nicht sofort. Vorher wird es boomen.

          Eine Überlegung am Rande: Die weltweiten Investitionen in den Klimaschutz werden in nächster Zeit einen gigantischen Kapitalbedarf nach sich ziehen. Dieser könnte zu stark steigenden Zinsen führen, was allerdings viele Schuldner in Bedrängnis bringen würde. Verhindern lässt sich dieser Zinsanstieg nur, indem die Notenbanken auch langfristig die Geldschleusen offen halten. Ich erwarte, dass dies geschieht – mit den entsprechenden Folgen für die Notenbankbilanzen.

          • „für die Notenbankbilanzen“ u. die Sparbuchgläubigen

          • @ Herr Brichta

            Wer beabsichtigt denn ausser der Ampel und 2,3 Nordlaendern signifikant in den Klimaschutz zu investieren ?
            Der Chinese, der Inder, der Russe und viele viele andere um nicht zu schreiben fast alle, wohl kaum.
            Inflation in Deutschland wird die Fed kaum abhalten.

          • Ich habe gehört, dass die gesamte EU solche Investitionen plant. Und weil Du die Fed ansprichst: Die USA ebenso. Wenn also allein diese beiden Regionen dabei sind, wäre das für unser Zinsniveau nicht unerheblich, oder?

        • @ Peter Czeck

          „Sachwert schlägt Geldwert“

          Da gehe ich konform mit Dir, wobei noch klar auseinanderzuhalten waere, was genau ist ein Sachwert. –
          Bitcoin ist kein Sachwert.
          Bitcoin ist ein ganz klares Indiz fuer einen Zustand,wie wir ihn aus der Phase 2000 bis 2002 genau kennen.

      • @ Herr Brichta

        „Notenbanken am Ende“

        Eine Notenbank wie die FED kann IMHO niemals am Ende sein.

        • Sie kann ähnlich „am Ende“ sein wie jedes andere Pleiteunternehmen, das in einer Insolvenz entschuldet wird und danach weiter macht. Bei einer Notenbank nennt man die Entschuldung „Währungsreform“. Selbstverständlich ist davon auszugehen, dass es auch danach noch Notenbanken geben wird 😉

  4. ich teile Ihre Einschätzung bezüglich Crack-up-Boom wobei ich davon ausgehe das durch die Investitionen in den Klimaschutz insbesondere Sektoren Boomen werden die in diesen Bereichen aktiv sind. TESLA Boomt ja schon ganz gewaltig 😉
    Was mich interessieren würde ist das Szenario des Knalls in einigen Jahren. Welche Szenarien sehen Sie diesbezüglich. Kurz oder lang, national versus international, staatlich oder militärisch usw. Ich denke es könnte sinnvoll sein die einzelnen Möglichkeiten als Geschichten zu erzählen um die zivilisatorisch beste Variant zu propagieren 😉

    • All das würde mich natürlich auch interessieren. Aber es schon jetzt einigermaßen seriös vorherzuzeichnen, halte ich für unmöglich. Lass‘ uns doch erst einmal in die Nähe eines großen Knalls kommen. Er liegt ja nach meiner Erwartung noch in weiter Ferne.

      Im Übrigen siehst Du hier im Forum, wie viele noch daran zweifeln, dass der Knall (= Reset der Geldordnung) überhaupt kommt.

      • o.k. ich warte mit Ihnen gern noch ein paar Jahre, aber wir sollten die Diskussion nicht verpassen 😉

        • Ja, wir werden mittendrin sein statt nur dabei 😀

    • Ich frage mich was das WWD beim Big Bang machen wird!?
      Zuerst in Cash oder mit Derivaten Depot absichern?
      Eine Anlage in Cash könnte bei so einem Zusammenbruch fatal sein oder?
      Selbst kurzlaufende Anleihen wären dann nicht sicher.

      • Genau das ist eine Frage, die ich jetzt noch nicht beantworten kann. Dass werden wir entscheiden, wenn es soweit ist – falls wir dann noch am Leben sind, was einige hier bezweifeln 😉

        Klar: Cash als Geldvermögen scheidet dann aus.

  5. @ Peter Czeck

    „Sachwert schlägt Geldwert“

    Da gehe ich konform mit Dir, wobei noch klar auseinanderzuhalten waere, was genau ist ein Sachwert. –
    Bitcoin ist kein Sachwert.
    Bitcoin ist ein ganz klares Indiz fuer einen Zustand,wie wir ihn aus der Phase 2000 bis 2002 genau kennen.

  6. IMHO kommen noch mehrere Chrashs zu unseren Lebzeiten, aber nicht genau diese Art von Chrash,wenn ich das richtig verstehe, die eines allumfassenden weltweiten Chrash.
    Ich denke da eher an Kriege ausgehend von China und Russland.Wer zuerst und wann, das ist wie Lotto.
    Ein offener Handelskrieg wuerde auch schon reichen.

    • Ich meine keinen allumfassenden weltweiten Crash. Aber einen, der uns und andere Industrieländer betreffen wird. Die Finanzkrise zum Beispiel hatte in den USA ihren Ausgangspunkt, getroffen hat sie aber auch viele andere Länder.

      Nochmal auch zu Deiner Beruhigung: Es wird vermutlich noch längere Zeit dauern bis dahin. Und klar: Auf dem Weg dürfte es in der Zwischenzeit noch diverse andere Börsencrashs geben, mit ganz unterschiedlichen Auslösern. Die meine ich hier aber auch nicht. Ich beziehe mich vielmehr auf einen erwarteten Reset unserer Geldordnung.

      • The Great Reset.
        Mittendrin statt nur dabei.

        • Ich gehe davon aus, dass wir im Forum mittendrin sein werden 😉

      • @ Raimund Brichta

        Von den reichen Waehrungsgebieten ist allein der Euro wegen seiner Konstruktionsfehler gefaehrdet.
        Die Fiskalunion ist offenbar nicht erwuenscht.
        Bleibt als einzige Moeglichkeit IMHO eine kleine Fiskalunion der Willigen,der Rest bekommt seine Landeswaehrung zurueck, wobei
        Schulden durch Abgaben von Land Zug um Zug getilgt werden.
        Selbst das ist bis 2030 nicht absehbar,jedoch irgendwann unvermeidlich.
        Den US Dollar sehe ich als unantastbar an, auch weil das Land autark ist.In jeder Hinsicht.
        China ist Entwicklungsland, was die Waehrung anbelangt und fuer uns viel zu weit weg als Bedrohung.Ausnahme militaerisch.

        • Wenn die Fed die Bilanzsummenausweitung beibehält, dürfte auch sie früher oder später nicht um einen Reset herumkommen. Sie hat momentan aber noch die größte Feuerkraft.

          Der Euro ist durch die neue Schuldenaufnahmemöglichkeit der EU bis auf Weiteres nicht mehr vom Zerfall bedroht. Es kann sein, dass sich dadurch auch der Reset nach hinten verschieben lässt.

          „Frühestens Ende des Jahrzehnts“ für den Reset, also Ende 2030, gilt sowieso nur als grobe Richtschnur. Es kann auch länger dauern. Das sage ich immer wieder, auch zu denen, die den Knall stets in wenigen Jahren vorhersagen und ihn dann immer weiter nach hinten verschieben.

          • @ Raimund Brichta

            Treffen diese Einschaetzungen zu, dann erleben wir das nicht mehr.

          • Das wird sich zeigen. Ich jedenfalls habe vor, das Geschehen hier im Blog immer aktuell zu begleiten und zu kommentieren 😉

    • Große Kriege sehe ich nicht. Warum? Ganz einfach deshalb, weil die Finanzoligarchie kein Interesse daran hat. Das sind auch nur Menschen die leben wollen – und sich an der Macht über andere erfreuen.

      China, Russland und der Westen stehen in einem militärischer Patt gegenüber. Momentan zumindest. Warum nicht 1000e Drohnen bauen, mit Atombomben bestücken und einen Erstschlag durchführen?

      Wir haben gesehen, daß Regimechangepolitik nicht mehr so funktioniert wie früher gegen den Irak und Lybien. In Syrien, Venezuela und dem Iran ist der Regimechange ausgefallen. China zahlt vielleicht besser?;-)

      Wenn man keinen Krieg gegen einen äußeren Feind mehr führen kann, wird es langweilig. Oder man führt Krieg gegen die eigene Bevölkerung? Dadurch kann die eigene Machtposition weiter ausgebaut werden. Denn es geht primär um Macht, sekundär um Geld bzw. Sachwerte.

      Dass die US-Zinsen erhöht werden sollen um China in die Knie zu zwingen halte ich für ausgemachten Blödsinn. Diese Vorgehensweise hat mal gegen Japan funktioniert. China ist jedoch Japan mal 10.
      Der Westen produziert und investiert fleißig in China, in Japan standen keine westlichen Fabriken.

  7. Der große Knall kann auch von etwas andem kommen
    als von der Notenbank. BSP: Die Landwirte
    müssen für den Kalkammonsalpeter (Sticksoff) das dreifache bezahlen wie letztes Jahr. Die Landwirte werden nicht mehr
    soviel düngen und bekommen somit auch weniger Ernte und
    somit auch weniger Erträge. Weniger Ernte und wachsende Bevölkerung passt irgenwie nicht zusammen. Sollte dies so bleiben könnte es in ca. zwei Jahren zu Lebensmittelknappheit kommen. Felderverbrauch für Solar und
    Windpark sind noch garnicht berücksichtigt. Grundsätzlich stimme ich zu das daß Geldsystem sich im Endspiel befindet.
    Vor lauter Corona sieht man kaum die Inflation die sich hier anschiebt. Sollte es jetzt zu einer Rezession kommen müsste und wird die Notenbank nochmehr Geld drucken was die Inflation noch mehr befeuert somit verarmt das Volk und wenn dann die Grundnahrungsmittelpreise steigen könne der große Knall früher kommen als gedacht. Man darf die Nebeneffekte des Gelddruckens nicht aus dem Auge verlieren.

    • @ G.Braig

      Faszinierend, das Gelddrucken laesst mancherorts Immobilienpreise steigen, aber nirgendwo die Lebensmittelpreise. –
      Die Welt satt zu bekommen ist machbar. Ich denke dabei an Insekten.Auch Krokodile sind gut essbar, wie vieles anderes auch.
      Wasser muss allerdings verteilt werden,ansonsten gibt es bald fuer die Haelfte zu wenig.

    • Lebensmittelengpässe sehe ich nicht. Die Bevölkerung ist viel zu übergewichtig. Hungerregionen leiden unter Kriege als Ursache.

      Wasser ist ein heikles Thema und sorgt für Konflikte.

      Die wachsende Bevölkerung kann man vielleicht durch Umerziehung unter Kontrolle bringen. Falls die Impfstoffe irgendwelche unbekannten Langzeitfolgen auf die Gesundheit haben sollten – was niemand hofft – könnte das ebenfalls Einfluss auf die Bevölkerungsentwicklung haben.

      Ein Bevölkerungsschwund in Europa wird Auswirkungen auf die Immobilienpreise haben. Auf die Preise insgesamt, da die Nachfrage geringer wird bei gleicher Angebotsseite. Hinzu kommt die KI und Automatisierung. Viele Arbeitsplätze werden wegfallen. Inflation muss also kein Dauerläufer sein, auch wenn derzeit alle davon sprechen.

      Wir brauchen einen Great Reset. Zumindest in Europa.

      China, Indien und Russland machen ihr eigenes Ding. Stolze Völker mit großer Geschichte.

      • @ Michael K.

        Kann man unterschreiben. –

        Mich treibt allerdings die Sorge um die Langzeitfolgen einer ueberlebten Corona Infifizierung um !!

        Geimpfte scheint es jederzeit treffen zu koennen.

        Was die Impfstoffe anbelangt vermute ich eher deren Wirkung lasst mit der Haeufigkeit der Boosterungen immer weiter nach.
        Anpassungen sind schwierig wegen wechselnder Mutanten.
        Nur so immer weiter die Dosis zu erhoehen, das koennte tatsaechlich iwie schaden.

      • Ich finde es fast amüsant, dass manche Leute, die gegen Corona-Maßnahmen damit argumentierten, das alles nur Angst- und Panikmache sei, jetzt selber Angst vor noch unbekannten Impf-Langzeitfolgen haben. Ich glaube jedenfalls nicht an solche ominösen unentdeckten Langzeitfolgen einer einzelnen Impfung. Eher scheint mir das möglich, wenn man sich von nun an jedes halbe Jahr neu impfen soll/muss, sofern die Impfstoffe nicht verbessert werden. Außerdem habe ich keine Lust, jedes halbe Jahr erneut kurzzeitige Nebenwirkungen zu haben (bei mir waren sie recht heftig). Eine allgemeine Impfpflicht halte ich nicht für richtig.

        Aber was soll’s. Diese Impfdebatten sind sowieso vergiftet. Abwarten, was kommt.

        • „Außerdem habe ich keine Lust, jedes halbe Jahr erneut kurzzeitige Nebenwirkungen zu haben (bei mir waren sie recht heftig). Eine allgemeine Impfpflicht halte ich nicht für richtig.“

          Ob Du Lust hast oder nicht spielt keine Rolle. Du hast die Regeln zu befolgen.

          Ist eine „Impfung“, die nur ein halbes Jahr „schützt“, eine „Impfung“?

          Bekanntlich machen Coronaviren ab April Sommerpause bei uns und machen halblang, bis etwa Oktober. Macht es Sinn, im Frühjahr zu „boostern“, nur um dann noch einmal im Herbst zu „boostern“?

          „Aber was soll’s. Diese Impfdebatten sind sowieso vergiftet. Abwarten, was kommt“

          Völlig richtig, das Klima ist vergiftet. Cui bono?

          Was kommt wissen wir doch schon längst. „Niemand hat die Absicht, …“

          Mein Ratschlag: keinen Riss im Familien- und Freundeskreis zulassen. Mit empathischer Kommunikation kann man den eigenen Kreis sichern. Er wird in Zukunft immer wichtiger werden.

          Das böse an Herzmuskelentzündungen ist, dass sie häufig nicht entdeckt werden.

          https://www.herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/herzmuskelentzuendung/symptome

          Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass eine Herzmuskelentzündung die Lebenserwartung drastisch senkt. Wäre das eine Langzeitfolge?

          Passt auf Euch auf. Und seid nett zueinander, unabhängig davon wer welche Meinung vertritt.

  8. @ Raimund Brichta

    Geplant ist manches, es steht aber alles unter Finanzierungsvorbehalt.
    Allein die Aussicht darauf muesste Auswirkungen haben.Jedoch bis dato mehr oder weniger Fehlanzeige.

    • LoL – ich glaube um die Finanzierung braucht man sich in Anbetracht der Billionen und Aberbillionen an frischem Geld keine Sorgen zu machen.

      • @ Raimund Brichta

        In der realen Wirtschaft kommt davon, abgesehen von den Immobilienmaerkten sehr viel weniger an als gedacht.

        • Es kommt darauf an, an wie viel Du gedacht hast.

          Tatsache ist, dass von den Billionen prozentual viel mehr in der Realwirtschaft ankommt als von dem Geld, dass beispielsweise in und nach der Finanzkrise in die Welt gesetzt wurde. Grund sind die zahlreichen Coronahilfen, die direkt an Unternehmen und Privatleute flossen und fließen. (Gerade erst hat Galeria zusätzlich bis zu 220 Mio beantragt). Dieser Umstand ist auch eine Ursache für die Inflation in der Realwirtschaft.

          Und selbst das Geld, das in der Finanzwelt hängen bleibt, steht über Umwege ebenfalls zur Verfügung, um Investitionen zu finanzieren.

  9. Hallo Raimund,

    du schreibst „bis Ende des Jahrzehnt`s“.
    Dann liegst Du gleich auf mit der Meinung mit Klaus Schwab.
    2030 werden die Bürger verarmt sein ob sie dann aber tatsächlich glücklicher sind, das bezweifle ich.

    Und währenddessen werden die Deutschen enteignet.
    Habe mal gelesen, dass es in DE mehr Lebensversicherungsverträge gibt als in Summe Menschen (groß + klein) hier leben.
    Unabhängig was an Bargeld auf Bankkonten rumliegt.

    Altersarmut dann vorprogrammiert natürlich auch wegen der Preisexplosionen überall und vor allem bei den Energiepreisen.

    Tja, dieses Geld fehlt dann für den Konsum bei den privaten Haushalten, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die arbeitende Bevölkerung Gehaltssprünge in ähnlich hoher Form erhalten wird, wie die Inflation steigt.
    d.h. vielleicht wird dann Helikopter Geld verteilt werden.

    Prof. Hans-Werner Sinn hat vor kurzem in seinem Interview gesagt, dass wir alle (wegen der EZB) sich in einer massiven Sackgasse befinden und dieser von Dir prognostizierte Knall seiner Meinung nach ebenso kommen wird. Er weiß auch nicht wann, aber er wird kommen.

    Natürlich werden Bürger immer aufmüpfiger bei diesem Spiel, was in der Natur der Sache liegt…

    • „Natürlich werden Bürger immer aufmüpfiger bei diesem Spiel, was in der Natur der Sache liegt…“

      Genau hier liegt Dein Denkfehler bzw Deine Fehleinschätzung…

  10. @ Joachim

    “ währenddessen werden die Deutschen enteignet “

    Dem Verlust von Zinsen steht der Wertzuwachs bei Immobilien gegenueber.
    Wer in Muenchen eine abbezahlte menschenwuerdige Wohnung in einer ordentlichen Lage sein Eigen nennt, der ist in aller Regel, unabhaengig von allem anderen allein aus diesem Grunde schon mal Vermoegensbuchwertmillionaer.
    Haben wir nicht alle als Kind davon getraeumt einmal D Mark Millionaer zu werden …
    Damals war das noch was …

  11. @ Joachim

    “ Preisexplosionen überall und vor allem bei den Energiepreisen “

    Energiepreise sind kurzfristig schwer kalkulierbar, langfristig sehe ich sehr viel billigere Preise im Durchschnitt.

    Strom gab es vor nicht allzu langer Zeit im Ueberfluss, auch Oel war kurzzeitig nichts wert

    Dem Gas wird es aehnlich ergehen, beidem fuer immer.Es dauert aber noch.

    In Wahrheit wird grundsaetzlich zuviel Gas und zuviel Oel produziert.

    • Damit könntest Du richtig liegen. Wenn tatsächlich der Umstieg auf die Elektromibilität Fahrt aufnimmt, könnte es das Öl irgendwann sogar zu Dumping-Preisen geben. Ernergie aus regenerativen Quellen ist zumindestest im Erzeugerpreis schon jetzt konkurrenzfähig und teilweise sogar günstiger als Energie aus fossilen Brennstoffen. Und sie wird immer billiger. Es müsste allerdings viel mehr geben. Aber wo sollen all die Windräder gebaut werden, die niemand in der Nähe haben möchte?

  12. Lieber Lies Land,
    ich wollte eine andere Botschaft vermitteln.
    siehe unter anderem hier.
    https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/klimapaket-was-bedeutet-es-fuer-mieter-und-hausbesitzer-43806

    Und der Neureiche Kollege mit seiner Münchener Immobilie möge sich fragen ob sein Argument für die Mehrheit der Bürger in DE gilt.

    Wer meine Kommentare gerne von einem Fachmann bestätigt bekommen möchte, der möge bitte das aktuellste Video auf youtube von Prof. Sinn sich anhören. Spätestens sollte klar sein was ich gemeint habe. Wer das Video nicht findet kann mich anschreiben; dann teile ich den Link.

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