Warum ‚künstliche Intelligenz‘ keine Intelligenz ist
8. April 2026 - Anton Voglmaier in Allgemein | Keine Kommentare »
Wir erleben gerade den Aufbau einer neuen Blase.
Getrieben von einem missverständlichen Begriff: „künstliche Intelligenz“.
Was hier als Intelligenz verkauft wird, ist in Wahrheit hochentwickelte Datenverarbeitung.
Beeindruckend? Ja.
Intelligent? Nein.
Kein Verstehen.
Kein Bewusstsein.
Keine eigene Urteilskraft.
Und trotzdem wird genau das suggeriert.
Warum?
Weil sich mit dem Begriff „Intelligenz“ ein Narrativ konstruieren lässt,
das auf Informationsverarbeitung basiert – und dennoch als Intelligenz verkauft wird.
Ein Narrativ, das Milliarden bewegt.
Wir sehen hier eine massive Überzeichnung der Realität.
Das Problem ist nicht die Technologie.
Die ist nützlich und wird unsere Wirtschaft und Gesellschaft verändern.
Das Problem ist die Erwartung.
Und Erwartungen, die sich von der Realität lösen, enden selten gut.
Ich halte es für wahrscheinlich, dass viele der aktuell gehypten KI-Unternehmen bewertungstechnisch wieder deutlich zurückkommen werden.
Nicht, weil die Technologie scheitert.
Sondern weil sie weniger ist, als man ihr derzeit zuschreibt.
Das Risiko liegt nicht in der Technologie.
Sondern im Preis, den man dafür bezahlt.
Und genau das werden die Marktteilnehmer früher oder später korrigieren.
Genau aus dieser Überlegung heraus verfolge ich einen anderen Ansatz:
Nicht dem nächsten Narrativ hinterherlaufen.
Sondern auf Substanz setzen.
Kaufen. Verstehen. Halten.
Ein Portfolio aus sorgfältig ausgewählten Qualitätsunternehmen –
mit dem Ziel, langfristig Vermögen aufzubauen, ohne sich von jedem Hype treiben zu lassen.
