„Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt, wer hat so viel Pinke-Pinke, wer hat so viel Geld?“
Aus New York erreichte mich in diesen Tagen eine bemerkenswerte Analyse über den KI-Boom. Und sie lenkt den Blick auf eine Frage, die in der ganzen Euphorie erstaunlich selten gestellt wird: Wer bezahlt das eigentlich alles? Allein die fünf größten Hyperscaler wollen 2025 und 2026 mehr als eine Billion Dollar in KI-Infrastruktur investieren. Rechenzentren, Chips, Stromversorgung – der Aufbau einer neuen digitalen Infrastruktur verschlingt Summen, die selbst für die größten Tech-Konzerne gewaltig sind. Und genau hier wird die Geschichte interessant. Denn ein wachsender Teil dieser Investitionen wird mit Schulden finanziert. Nvidia hat gerade gemeinsam mit Apollo, BlackRock, Blackstone, Brookfield, Goldman Sachs und KKR Finanzierungsplattformen angekündigt, die im Laufe der Zeit mehr als 500 Milliarden Dollar Kapital von Dritten für KI-Infrastruktur mobilisieren sollen. Noch erstaunlicher ist eine andere Zahl: Nach einer OECD-Schätzung, die auch die Bank of England zitiert, stieg der Anteil von Private Credit an der Finanzierung von KI-Investitionen innerhalb nur eines Jahres von 9 auf 34 Prozent. Damit geht es plötzlich um mehr als überhöhte Aktienkurse. Wenn Nvidia...
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