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Gepostet by on Februar 19, 2019 in Allgemein | 6 Kommentare

Depotalarm: Weniger Küche, mehr Lachs!

Heute haben wir unser Engagement in der Küchenaktie Rational halbiert. Dies geschah nicht etwa, weil wir dem Unternehmen weniger zutrauen würden. Anlass war nur der Umstand, dass Rational ein verhältnismäßig enger Wert ist, der im Zweifelsfall besonders stark schwanken kann, wie die vergangenen Monate eindrucksvoll gezeigt haben. Durch die Halbierung verringern wir den Einfluss, den solche Schwankungen aufs Depot ausüben können. Der Schritt soll also zur Glättung der Depotperformance dienen. Mit der halben Position wollen wir die hoffentlich erfolgreiche Entwicklung der Bayern weiter begleiten. Die frei werdenden Mittel haben wir in den Biolachs-Züchter Bakkafrost gesteckt und unser Engagement dort auf volle Position aufgestockt. Der heutige Kursrückschlag nach den Bakkafrost-Geschäftszahlen schien uns eine günstige Gelegenheit dafür zu...

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Gepostet by on Februar 16, 2019 in Allgemein | 28 Kommentare

Wahre Werte auf Rekordkurs

Wenn mir jemand Ende Dezember gesagt hätte, dass unser Wahre-Werte-Depot schon in der ersten Februar-Hälfte auf Rekordkurs gehen würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Nun ist es aber tatsächlich passiert: Der momentane Depotwert von rund 134.000 EUR ist so hoch wie nie – plus 8 Prozent im Vergleich zum Jahresanfang. Der letzte Rekordstand datiert aus dem Juni 2017 und lag bei rund 133.000 EUR. Ich weiß natürlich, dass dies nur eine Momentaufnahme darstellt. Und ich weiß ebenfalls, dass auch unsere Werte früher oder später wieder Federn lassen werden. Nach menschlichem Ermessen dürfte eine Korrektur sogar nicht mehr weit entfernt sein. Die Märkte erscheinen mir kurzfristig etwas heiß gelaufen. Aber selbst in der nächsten Schwächephase können wir sicher sein,  ein Team im Rennen zu haben, auf das man sich verlassen kann, meint Ihr Wahre-Werte-Fan Raimund Brichta...

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Gepostet by on Februar 12, 2019 in Allgemein | 17 Kommentare

Denn sie wissen nicht, was sie tun

In den vergangenen Tagen wurde ich mehrfach gebeten zu präzisieren, warum der von der Fed eingeschlagene Weg der Bilanzkürzung meiner Ansicht nach in eine Sackgasse führt. Diesem Wunsch komme ich hiermit gerne nach: Kann man von Notenbankern stets erwarten, dass sie wissen, was sie tun? Zweifel daran sind angebracht. Vor allem bei folgendem Vorgehen stochern die Währungshüter weitgehend im Nebel: Sie wissen nicht, ob sie die Bilanzen der Notenbanken wieder schrumpfen lassen können, nachdem diese seit der Finanzkrise stark aufgebläht wurden. Janet Yellen, Ex-Chefin der amerikanischen Notenbank, tat allerdings so, als ob sie es wüsste. Sie behauptete, die von ihr 2017 angestoßene Schrumpfung der US-Notenbankbilanz werde wahrscheinlich genauso langweilig verlaufen, wie wenn man Farbe beim Trocknen zusehe. Das sollte soviel heißen wie: alles kein Problem. Ihr Nachfolger Jerome Powell schaute dieser Schrumpfung tatsächlich eine Zeitlang gelangweilt zu. Inzwischen scheinen ihm aber Zweifel zu kommen. Vor Kurzem deutete er zumindest seine Bereitschaft an, beim Schrumpfen auf die Bremse zu treten. Ob er dies aus Überzeugung tat oder lediglich von den...

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Gepostet by on Februar 07, 2019 in Allgemein | 26 Kommentare

Depotalarm: Würze fürs Depot!

Gestern haben wir 3 Anpassungen im Depot vorgenommen: Wir haben die volle Position Fuchs Petrolub nach der jüngsten Kurserholung verkauft. Dafür haben wir die Kurskorrekturen bei Church & Dwight sowie bei McCormick genutzt und in diesen beiden Aktien jeweils eine halbe Einstiegsposition...

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Gepostet by on Januar 31, 2019 in Allgemein | 33 Kommentare

Powell zweifelt an Zahnpastaversuch

US-Notenbankchef Powell scheint früher als vermutet zur Vernunft zu kommen. Nur wenige Wochen, nachdem er angekündigt hatte, unbeirrt weiterhin 50 Milliarden Dollar pro Monat einzusammeln, tritt er auf die Bremse: Die Notenbank sei bereit, ihre Bilanzpolitik bei Bedarf anzupassen, sagte er am Mittwoch. Das klingt zwar eher unspektakulär und ging auch in den Medien etwas unter. Die Presse konzentrierte sich mehr auf Powells Versprechen, in Sachen Zinserhöhungen „geduldiger“ zu werden. Das ist für die breite Masse auch verständlicher. Die größere Brisanz steckt aber in seinen Äußerungen zur Bilanzpolitik. Dahinter steckt nämlich das Experiment, die Zahnpasta zurück in die Tube zu bekommen. Dass dieser Versuch zum Scheitern verurteilt ist, hatte ich bereits hier beschrieben. Und je eher Powell dies einsieht, desto besser ist es. Er mag zwar noch nicht zur vollen Einsicht gelangt sein, aber zumindest scheinen ihm erste Zweifel zu kommen. Und das ist gut so, meint Ihr Raimund...

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