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„Sag mir, wo die Blumen sind“ – Vor dem vierten Jahrestag von Putins Krieg

13. Februar 2026 - Anton Voglmaier in Allgemein | Keine Kommentare »

In Kürze jährt sich der Beginn der russischen Vollinvasion der Ukraine zum vierten Mal.

Dieser Krieg ist kein „Konflikt“.

Er ist kein „Missverständnis“.

Er ist kein historischer Automatismus.

Er ist die bewusste Entscheidung eines Mannes:

Wladimir Putin.

Putin hat einen souveränen Staat überfallen.

Er lässt Städte bombardieren.

Er akzeptiert Massengräber, deportierte Kinder, zerstörte Lebenswerke – um Macht zu sichern und Geschichte umzuschreiben.

Das ist kein Verteidigungskrieg.

Das ist imperialer Angriffskrieg im 21. Jahrhundert.

In diesem Zusammenhang bekommt ein altes Lied eine brutale Aktualität:

„Sag mir, wo die Blumen sind“ – Marlene Dietrichs deutsche Fassung des Antikriegslieds „Where Have All the Flowers Gone?“.

Pete Seeger schrieb das Original 1955, Max Colpet übertrug es ins Deutsche – und Dietrich gab ihm 1962 eine Stimme, die nicht anklagt, sondern fragt. Immer wieder dieselbe einfache, unerträgliche Frage:

Wo sind die Blumen?

Wo sind die Menschen?

Wo sind die Soldaten?

Wo sind die Gräber?

Und die Frage:

Wann wird man je verstehen?

Die bittere Wahrheit:

Manche verstehen sehr genau, was sie tun – und tun es trotzdem.

Dieser Krieg trägt einen Namen: Putins Krieg.

Hier das Lied:

https://youtu.be/SLtQ9gu_NmA?si=N6l51aUaAhEeGrTe

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