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Sicherheitspolitik ist eine Voraussetzung für Investitionen

25. Januar 2026 - Anton Voglmaier in Allgemein | Keine Kommentare »

Vor rund vier Jahren habe ich darauf hingewiesen, dass Investoren Europa nur dann dauerhaft als Standort akzeptieren, wenn außen-, verteidigungs- und sicherheitspolitische Verlässlichkeit gegeben ist.

Damals auch der Hinweis: Europa kann sich nicht dauerhaft allein auf die NATO verlassen, weil die sicherheitspolitische Rolle der USA von politischen Entscheidungen abhängt – und weil die USA der zentrale Anker der NATO sind.

In dieser Woche hat Donald Trump auf Truth Social erklärt, nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte sei ein Rahmen für ein mögliches Abkommen zu Grönland und der Arktisregion geschaffen worden. Zugleich kündigte er an, die für den 1. Februar vorgesehenen Zölle nicht zu verhängen.

Das ist kein formaler Bruch mit Bündnissen. Im Gegenteil: Die NATO wird ausdrücklich einbezogen. Gleichzeitig wird deutlich, wie eng Sicherheitsfragen, politische Verständigungen und wirtschaftliche Hebel miteinander verknüpft werden.

Für Investoren ist entscheidend, ob sicherheitspolitische Zusagen und Rahmenbedingungen als dauerhaft verlässlich wahrgenommen werden. Wenn Verlässlichkeit stärker von politischen Verständigungen abhängt, verändert sich die Risikowahrnehmung – auch ohne formale Vertragsänderungen.

Für Anleger bedeutet das: Investitionsentscheidungen sollten so getroffen werden, dass sie nicht von einzelnen politischen Entscheidungen oder aktuellen politischen Verständigungen abhängen.

Aus dieser Überlegung heraus ist das Muster-Portfolio „33 Aktien für die Ewigkeit“ entstanden – global, substanzorientiert und auf langlebige Qualitätsunternehmen ausgerichtet.

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