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Gepostet by on Juni 07, 2026 in Allgemein | 13 Kommentare

Vom KGB in den Kreml – Hat sich die Methode wirklich geändert?

Wer Putins Politik verstehen will, sollte seine Biografie nicht unterschätzen. Denn Wladimir Putin ist kein Berufspolitiker. Er wurde als Offizier des KGB ausgebildet. Der KGB betrieb nicht nur klassische Spionage. Zu seinem Instrumentarium gehörten auch sogenannte „aktive Maßnahmen“: Desinformation, Einflussoperationen und die gezielte Schwächung politischer Gegner im Ausland. Klassische Spionage dient der Informationsbeschaffung. Einflussoperationen verfolgen dagegen ein anderes Ziel: Sie sollen politische Entscheidungen, öffentliche Debatten und gesellschaftliche Stimmungen beeinflussen. Die Frage ist deshalb naheliegend: Hat sich diese strategische Denkweise mit dem Ende der Sowjetunion wirklich erledigt – oder finden sich ihre Grundmuster auch heute in der russischen Politik wieder? Vor diesem Hintergrund sind auch die Bilder aus St. Petersburg bemerkenswert. Sie zeigen, dass Russland trotz des Angriffskrieges gegen die Ukraine weiterhin politische und wirtschaftliche Kontakte zu Akteuren aus Europa pflegt. Daraus lassen sich keine pauschalen Schlussfolgerungen über die Motive der Beteiligten ziehen. Die Frage bleibt jedoch, welche strategische Wirkung solche Bilder entfalten und welche Botschaft sie nach innen und außen senden. Gerade weil offene Gesellschaften Raum für freie Debatten...

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