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Wie konnte diese Frau uns nur 16 Jahre lang regieren?

7. September 2026 - Anton Voglmaier in Allgemein | 7 Kommentare

Berliner Runde mit Stäbchen:

Mitten im Wahlkrimi! Merkel speist beim Chinesen

Quelle: https://m.bild.de/politik/inland/mitten-im-wahlkrimi-merkel-speist-beim-chinesen-6a9da9be181cb962d4885d7a

Ich habe sie selbst zweimal gewählt: 2005 und 2009, bzw. mit der Erststimme den jeweiligen CDU-Kandidaten in meinem Wahlkreis. Danach nicht mehr, weil sie etwas für „alternativlos” erklärt hat. Was genau, ist dabei zweitrangig. Darum geht es nicht: In der Politik muss es immer mehrere Möglichkeiten geben. Wer das nicht begreift, ist meiner Meinung nach kein geeigneter Politiker in einer Demokratie.

Erklären lässt sich das wahrscheinlich nur mit ihrer Sozialisation in der DDR – einem System, in dem es tatsächlich keine Alternativen gab, weil die Partei, die SED, immer recht hatte.

Und aus genau diesem Grund – dem Anspruch auf Alternativlosigkeit – hat sich die Alternative für Deutschland gegründet und ist heute eine Bedrohung für die Bundesrepublik Deutschland.

Unfassbar!

7 Kommentare

  1. Ganz einfach: Frau Merkel durfte 16 Jahre lang Kanzlerin spielen, weil ihre mächtigen Proteges ihr eine positive mediale Berichterstattung gewährt haben. So läuft es in „unserer Demokratie“. Medien entscheiden im Wesentlichen, welcher Politiker beliebt ist.

    Warum soll die AFD eine größere Bedrohung sein als die anderen Parteien? Wo hatte sie Regierungsverantwortung?

    Wer ist an der „Macht“, wer war an der „Macht“ und hat das Land runter gewirtschaftet?

    Anstatt Probleme beim Namen zu nennen und das richtige zu tun, wird von den wichtigen Themen mEn bewusst abgelenkt.

    Erfolg – wie man es richtig macht – kann man sich bei anderen Ländern abschauen. Der internationale Vergleich ist objektiv.

    Etwas Realsatire hat es schon: Merz wollte die AFD halbieren. Jetzt hat er die CDU halbiert, und die AFD verdoppelt.

    Vielleicht hilft ja ein AFD Verbotsverfahren. Würde Merkel sicherlich befürworten – sie kommt ja aus der DDR und wollte dort bereits politische Karriere machen.

    • Meine Kritik bezog sich konkret auf den Anspruch auf „Alternativlosigkeit“ als politisches Prinzip – nicht auf eine generelle Bewertung der Medienlandschaft oder einzelner Parteien. Das würde ich gerne getrennt halten.

    • Die Bedrohung durch die AfD liegt in der Zersetzung unserer Demokratie.

  2. Das alles entscheidende Thema Bildung – mit den aktuellsten PISA Daten – habe ich genannt.

    Und jetzt stellen Sie sich mal die Frage, warum n-tv.de den folgenden Artikel veröffentlicht und einen „Experten“ reden lässt:

    https://www.n-tv.de/panorama/Bildungsexperte-Zorn-Das-muessen-wir-von-Kanada-lernen-id31281522.html

    Klartext: es ist hinlänglich bekannt, welche Gruppen bildungsfern sind, und welche Gruppen bildungshungig und leistungsbereit sind.. Tagtäglich sichtbar an den Schulen, sichtbar in der Arbeitswelt.

    DIES ist WELTWEIT bekannt.

    Und ausgerechnet in diesem Land wird in den Medien um den heißen Brei geredet.

    Das hat mEn System.

    Ist Ihnen bereits aufgefallen, dass Diktaturen insbesondere in bildungsfernen Gesellschaften Bestand haben?

    • „Ist Ihnen bereits aufgefallen, dass Diktaturen insbesondere in bildungsfernen Gesellschaften Bestand haben?“

      Mir ist aufgefallen, das der erste Satellit(Sputnik), der erste Mensch, die erste Raumstation im Weltall von einer nach westl. Lesart kommunistischen Diktatur erreicht wurden. Das Bildungssystem in der DDR und der Sowjetunion war breit aufgestellt und auf keinen Fall schlechter als das heutige, wenn man die Ergebnisse betrachtet.
      China ist ein weiteres Beispiel. Selbst im Iran ist z.Bsp. der Frauenanteil mit 52% – 60% bei den Studenten höher als bei uns 51%.

      • Richtig ist, dass auch der Ostblock stets ein sehr gutes Bildungssystem hatte und hat. Gesellschaftliche Tradition und Kultur ist der Hintergrund hierfür.

        Das westliche Bildungssystem hat aber erst in den letzten ca 15 Jahren massiv abgebaut. Zuvor war es top-notch und hat die besten Ingenieure etc hervorgebracht.

        Die Gründe für den Super-GAU in der Bildung sind einfach und bekannt, nicht komplex.

        Gebildete Menschen machen sich eher Gedanken über Freiheit, Partizipation und Demokratie – schließlich hat sich durch die Bildung und Aufklärung in Europa erst die Demokratie entwickeln können.

        Vielen anderen Kulturen ist Freiheit und Demokratie egal – dort wird ein zentrales Oberhaupt akzeptiert. Dort gelten andere Regeln, was auch zu respektieren ist.

    • Zum Thema Bildung, das Sie in Ihrem zweiten Kommentar ansprechen:Ich möchte hier keine pauschalen Zuschreibungen zu „bildungsfernen“ oder „bildungsnahen“ Gruppen vornehmen, das halte ich für zu unscharf und nicht zielführend für die Diskussion. Die PISA-Daten und ihre Ursachen sind komplex und verdienen eine differenziertere Betrachtung als eine Gruppenzuordnung.

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