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22 Kommentare

  1. In spätestens 5 Jahren ist der Euro Geschichte….

    • Das kommt auch ungefähr mit meiner Vorstellung zum Zeithorizont hin, zumindest was den Euro in seiner jetzigen Zusammensetzung betrifft. Aber 5 Jahre sind eine relativ lange Zeit. Bis dahin kann an den Börsen noch viel passieren 😉

  2. ich bin Italiener und habe schon Nein gewählt ich hoffe das Beppe Grillo mit seiner Partei an die Macht kommt und uns Italiener aus der Europäischen Union und aus dem Euro bringt.

  3. na ja, wenn Italien sich gegen die EU entscheidet, Finnland es ja ebenso angekündigt hat, dann bröckelt das EU Konstrukt… und der Euro wird noch weicher, als weich 😉 Letzte Woche habt ihr bei n-tv noch Werbung für ein Zertifikat bzgl. Parität von Dollar zu Euro gemacht… Schon vergessen ?

    • Sie machen meiner Ansicht nach einen Denkfehler: Wenn Schwachwährungen den Euro verlassen, wird der Rest-Euro gestärkt und nicht geschwächt. Im Vorfeld mag es zwar zu Schwäche kommen, aber spätestens am Tag des „Austritts“ wird der Euro stärker. Und da die Märkte vieles vorwegnehmen, könnnte dies der Schwäche auch im Vorfeld entgegenwirken. Bedenken Sie: Zu jedem Zeitpunkt der Euro-Krise – selbst auf ihrem Höhepunkt – war der Euro stärker als jetzt.

  4. hallo herr brichter nach dem brexit und trump bin ich mir nicht mehr so sicher ein herr grillo lau steinbrück(clown) wartet schon

  5. Witzigerweise sollte Ihnen gerade die Erfahrung mit der Börsenreaktion auf Brexit und Trump mehr Sicherheit geben.

    • oh ja da muss ich ihnen natürlich recht geben.

  6. Das Referendum in Italien ist vielleicht wirklich nicht so entscheidend für die nahe Zukunft. Persönlich habe ich das Gefühl, dass es in Europa an allen Ecken und Kanten knirscht. Dazu gehört dann auch das Referendum in Italien. Und wenn ich mir die Entwicklung der Märkte mir anschaue, sieht das die Welt auch so: Europa ist anscheinend ein Auslaufmodell !

  7. Wen man Geld verlieren will, soll man genau das befolgen, was zurzeit alle predigen, was eigentlich nicht zutrifft, aber sie kommen so zu ihrem billigem einstieg – super

  8. Der Markt geht ggf. für den Euro unter, wenn die Banken in Italien fallen. Dieses Risiko erhöht sich selbstverständlich ohne Regierung – auf Technokraten haben sie keinen Bock mehr und so wie ich Herrn Berlusconi kenne, wird er wieder auf ein Comeback hoffen. M5* sind jedenfalls noch lange nicht regierungsfähig, da ihnen bei jeder Änderung die Mehrheit fehlen wird; sie sind daher als Protestpartei extrem sinnvoll in Bezug auf strukturellen Änderungen, die in Italien unbedingt vollzogen werden müssen, und das betrifft auch das Verschlankern des noch immer aufgeblähten Staatsapparats. Allerdings geht genau die Absicht Renzis mit seinem Referendum in jene Richtung, insofern bekämpfen sich in Italien Erneuerer mit Erneuerern – die einen nehmen den bewährten Weg, die anderen nehmen eine Protesthaltung ein – aber in der Gesamtschau ziehen sie (abgesehen vom Euro) hinsichtlich der strukturellen Reformforderungen in dieselbe Richtung. Wenn ABER durch erforderliche Neuwahlen im nachsten Jahr die alten Politiker wieder in die Regierung kämen, wäre das sehr wohl eine Disaster – für Italien und den Euro – denn diese haben in erster Linie mit Untätigkeit und mit dem Erlass von Gesetzen ad Personam geglänzt. Grüße aus Frankfurt Maricla Kandzorra

  9. Hallo Herr Brichta, vielleicht wurde diese Frage auch schon einmal gestellt. Aber wenn hier schon so offen über den Untergang des Euro gesprochen wurde: Wie sollte man denn Ihrer Meinung nach im Fall der Fälle investiert sein bei Variante a) Rückkehr zur D-Mark b) Änderung der Euro-Zone nur mit „Nordländern“, also D, NL, B, LUX, FR, Österreich? Gold? Tatsächlich Aktien? Die Unternehmen hätten doch mit den Veränderungen auch riesige Probleme… Danke für Ihre Einschätzung.

    • Ganz einfach: Sobald sich der Austritt/Zusammenbruch andeutet und die Aktienkurse zu fallen beginnen, geht man in Cash. Wenn das Schlimmste vorüber ist, sammelt man die Aktien wieder günstig ein. Das ist zumindest mein Plan. Mal sehen, ob er sich umsetzen lässt 😉

      Er gilt für beide der von Ihnen genannten Varianten.

  10. Das klingt ja doch ein bisschen nach hellseherischen Fähigkeiten. Wer kann schon erkennen, dass sich ein Zusammenbruch andeutet? Ich rede jetzt mal von Otto Normalanleger. Wenn es so einfach wäre, wäre es ja schön 🙂 Gold sehen Sie als keine sinnvolle Investition in diesem Zusammenhang?

    • Gar nicht hellseherisch, denn schließlich kündigt sich sowas an und passiert nicht von heute auf morgen. Ob ich tatsächlich rechtzeitig den Absprung schaffe, weiß ich natürlich auch nicht. Surfen Sie einfach regelmäßig hier vorbei, dann werden Sie’s erfahren 😉

      Sie können im Vorfeld auch in Gold statt in Cash gehen. Aber was ist dann am Tag der Umstellung? Dann wertet der Rest-Euro oder die D-Mark auf, und möglicherweise fällt der Goldpreis in dieser Währung dann. 10 Prozent in Gold hielte ich aber auch in diesem Fall für okay.

  11. …geht man in Cash? Welches, Euro doch nicht, Bitcoin vielleicht (mit Peanuts).
    Wenn der Euro auseinander bricht gibt es Kapitalschnitte.

    • Na klar gibt es die. Aber nur bei denjenigen, die Geldvermögen in Form von Forderungen halten, etwa griechische, italienische oder spanische Anleihen. Es gibt dann vermutlich noch keine Währungsreform.

      • Gehen dann nicht Banken pleite und mit ihnen die Einlagen abhanden? Wo deponieren wir den Cash sicher.

        • Das ist eine gute Frage, die sich erst zu gegebener Zeit definitiv beantworten lässt. Eine mögliche Antwort könnte sein: Ein Konto bei der Bundesbank! Ich weiß, dass dies derzeit nicht möglich ist, aber ich arbeite gerade an einer Idee, die dies zumindest über einen Umweg möglich machen soll. Mehr dazu, wenn es soweit ist. Stay tuned!

  12. bravo,cool bleiben war genau der richtige rat.

    • Manchmal redet selbst der Brichta keinen Stuss 😉

      • Wie es aussieht, haben Sie mal wieder recht! HG

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