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Gepostet by on November 15, 2019 in Gastbeitrag | 2 Kommentare

Greiffbar – Investments zum Anfassen

Welche Themen waren diese Woche am Finanzmarkt relevant? Strafe muss sein Öffentliche Abstrafung Sträflich naiv Strafe muss sein Es scheint, als leben wir in einer Welt der erzieherischen Maßnahmen. Wer Geld sicher parken will, zahlt Strafzinsen – pardon – Parkgebühren. Wer zu viel verdient, zahlt ab 2021 Strafsteuern – pardon – Solidaritätszuschlag. Wer in Aktien anlegt, zahlt demnächst Schmiergeld – pardon – Finanztransaktionssteuern. Es ist eine Zeit der Umverteilung mittels Bestrafung angebrochen, eine negative Konditionierung mittels monetärer Stromschläge. Die Politik hat versagt, den Menschen in unserem Lande neben der umlagefinanzierten gesetzlichen Rente auch eine kapitalgedeckte, private Rente zu ermöglichen, um nicht in Altersarmut zu enden. Konsequenz: Man braucht eine lebensleistungsanerkennende Grundrente, die man passenderweise aus den Geldern finanzieren will, die die nächste Generation fürs Altersvorsorgesparen aufwendet. Schizophrener geht es kaum: Löcher stopfen, die dadurch entstanden sind, dass man sich jahrzehntelang der klaren demographischen Entwicklung und deren Auswirkungen verweigert hat. Zu Lasten derer, die versuchen, es besser zu machen, um selbst nicht in Altersarmut zu enden. Machen wir uns nichts...

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Gepostet by on November 14, 2019 in Gastbeitrag | 11 Kommentare

Die Meinung anderer

Hallo, hier die strategische Martkeinschätzung von Phillipp Vorndran vom 14.11.19: „Mit Blick auf unser anlagestrategisches Weltbild trauen wir uns jedoch folgende Aussagen zu: Wir erwarten mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass die Notenbanken alles tun werden, um eine Finanzkrise zu vermeiden. Wir gehen davon aus, dass die Tiefzinsphase noch sehr lange anhält. Wir sagen, die Zinsen bleiben so tief bis zur nächsten Währungsreform. Wir glauben, dass das Vertrauen in unser Geld abnimmt, zumindest was seine Funktion als Wertaufbewahrungsmittel betrifft. Wir denken, dass die Inflation steigen wird. Sie wird wohl nicht fünf oder sechs Prozent erreichen, aber auf längere Sicht über dem langfristigen Durchschnittssatz in Mario Draghis Amtszeit liegen, also höher als 1,1 Prozent jährlich ausfallen. Wir glauben, dass ein gewisser Anteil von Gold im Depot ein Muss ist – als Versicherung gegen die bekannten und unbekannten Risiken am Kapitalmarkt. Zudem sind wir überzeugt, dass Aktien langfristig deutlich höhere Renditen als Anleihen bringen werden. Wer diese Signale verstanden hat, der versteht auch, dass er investiert sein muss. Oder um es wie Warren...

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Gepostet by on November 08, 2019 in Gastbeitrag | Keine Kommentare

Greiffbar – Investments zum Anfassen

Welche Themen waren diese Woche am Finanzmarkt relevant? Durchbruch Umbruch Abbruch Durchbruch beim Handelsstreit China meldet einen Durchbruch, und die USA bestätigen die Einigung. Der Fahrplan: Schrittweise Rücknahme der Zölle und noch in diesem Jahr ein Treffen der beiden Präsidenten. Dies wäre die beste Gelegenheit, einen gegenseitigen Handelsdeal zu unterzeichnen und schon wäre Trump wieder im politischen Geschäft. Aber auch die Chinesen könnten wieder Vollgas geben und die Produktion hochfahren. Die Börse quittiert die Einigung mit einem Bruch des Seitwärtstrends und setzt neue Jahreshöchstkurse. Gut wer sich im Sommer nicht ins Bockshorn jagen ließ. Sie erinnern sich sicherlich noch an meine Prognose, dass wir nur in die Knie gehen, um einen größeren Sprung nach oben zu wagen. Nur Gewinner? Auf den ersten Blick ja, aber aufgrund der geopolitischen Machtrivalität der beiden Supermächte USA und China ist es nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten Konflikt. Kleinere Scharmützel werden die Börse aus meiner Sicht nicht aufhalten, dann auch die Allzeithochs anzugehen (sofern noch nicht geschehen), aber nach der US-Wahl...

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Gepostet by on Oktober 31, 2019 in Gastbeitrag | 4 Kommentare

Greiffbar – Investments zum Anfassen

 Welche Themen waren diese Woche am Finanzmarkt relevant? Und täglich grüßt das Murmeltier Krieg der Sterne Apocalypse now Und täglich grüßt das Murmeltier Jede Woche schreibe ich die Greiffbar zu den aktuellen Finanzereignissen. Und so langsam wird es langweilig, denn jede Woche geht es um Brexit, jede Woche geht es um die Notenbanken, und jede Woche geht es um Trump. Hilfe, holen sich mich aus dieser Zeitschleife raus. Sie merken, es bahnt sich der Wahnsinn seinen Weg. Apropos: Die Briten stimmen am 12. Dezember mithilfe einer Wahl neu über den Verbleib oder den Abgang aus der EU ab. Und wenn man vorher nicht noch das besagte Murmeltier aus dem Titel als Demoskopen aus der Höhle zieht, wird es nach der Wahl so sein wie vorher: Große Verwirrung. Was wollen die Briten denn jetzt? Die Raum-Zeit-Verschiebung über der britischen Insel scheint zu einer Endlosschleife zu mutieren. Ich nehme mir jetzt fest vor, nichts mehr über den Brexit vor dem besagten Dezemberentscheid zu schreiben. Drücken sie mir die Daumen. Und was...

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Gepostet by on Oktober 29, 2019 in Gastbeitrag | 1 Kommentar

„Texas Roadhouse explodiert“

Danke Texas Roadhouse. Halbiert wegen den Charts, explodiert wegen den Zahlen. Texas Roadhouse ist ein gefährliches Pflaster, quasi wie Five Guys. Man macht etwas, was man eigentlich nicht macht. Five Guys macht z.B. keine Werbung, etwas, was Mc Donald’s ganz anders macht. Und ich weiß, dass ich Werbung nur weg klicken will, und ich gucke mir sie nicht wirklich an. Fernsehen und Werbung gucken, das mach ich nicht. Five Guys investiert ins Personal. Texas Roadhouse macht auch etwas, was man in der Gastronomie nicht wirklich macht. Man investiert ins Personal. Deswegen hatte Texas in den letzten Quartalen mehr Umsatz und weniger Gewinn. Von nun an wird es ein Glaubensbekenntnis. Wer denkt, dass Investitionen ins Personal lohen kann, sollte einen Kauf überlegen. Wer wie MCD denkt, lieber viel Werbung, Preisangebote aber scheiß aufs Personal, sollte short gehen. Für mich sind Five Guys und Texas besondere Unternehmen. Sie machen etwas anders, was nicht Mainstream sind. Als wir hier Texas wegen den Charts reduzierten, sagte ich zu einer Arbeitskollegin. Wenn man wirklich...

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Gepostet by on Oktober 25, 2019 in Gastbeitrag | 1 Kommentar

Greiffbar – Investments zum Anfassen

Welche Themen waren diese Woche am Finanzmarkt relevant? Kennen Sie den…? Witzlos! Was haben wir gelacht.  Kennen Sie den…? Ja, wir kennen ihn alle, den jetzt aus dem Amt ausscheidenden Chef der europäischen Notenbank, Mario Draghi. Ich erspare ihnen und mir sämtliche Wortwitze, die in den vergangenen Jahren mit seinem Namen die Gazetten gefüllt haben. Ich möchte vielmehr auf eine Tatsache hinweisen, die man wohl symptomatisch für seine Amtszeit in den Geschichtsbüchern lesen wird: Er ist der erste EZB-Präsident, in dessen Amtszeit – immerhin 8 Jahre – es keine einzige Zinserhöhung gab. Geradezu symbolisch steht er damit für die Nullzins-Ära in den Annalen der Notenbankgeschichte. Das Ergebnis ist eine neue monetäre Massenvernichtungswaffe: Das Sparbuch! Sie glauben, der Begriff Massenvernichtungswaffe gehe zu weit? Seit 2010 sind deutschen Sparern insgesamt 650 Milliarden Euro an Zinsen verloren gegangen. Das ist Masse und das ist Vernichtung. Davon könnte man 95 Stuttgart 21-Bahnhöfe bauen oder 235 Mal Real Madrid kaufen oder einfach nur jedem Bundesbürger 7.850 Euro auszahlen. Letzteres würde dann übrigens mit dem...

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