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Das Actien-Blatt 4 Wochen kostenlos

20. Dezember 2019 - Gastbeitrag von in Allgemein | 20 Kommentare

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für die Diskussion und ich denke unsere Positionen sind klar und wir werden sehen, welche von der Marktentwicklung bestätigt wird.

Ich würde mich freuen auch über dieses Thema hinaus im kommenden Jahr mit Ihnen die Entwicklungen an den Börsen zu diskutieren. Ich denke breiter gefasste Diskussionen, die über das Tagesgeschehen hinaus reichen, helfen privaten Anlegern eine belastbare unabhängige Meinung zu formulieren. Vielen Dank auch für die Empfehlung. Wer den Brief einmal unverbindlich testen möchte, kann sich unter info@actien-brief.de melden (mit Bezug auf Herrn Brichta) und bekommt die vier kommenden Ausgaben des Briefes kostenlos als PDF zugeschickt.

Ich wünsche Ihnen allen und Ihren Familie nun gesegnete Weihnachten und einen guten und erfolgreichen Start in das neue Jahr und Jahrzehnt.

Mit freundlichem Gruß,
Daniel Bernecker

20 Kommentare

  1. ich würde es gern testen, über die Feiertage habe ich viel Zeit zum Lesen 🙂

  2. Testweise würde ich das sehr gerne lesen wollen…🤗

  3. Ja bitte kostenlos testen

  4. Dann schreibt bitte alle eine E-Mail an die von Daniel Bernecker genannte Adresse.

  5. Der einzige Börsenbrief, der mich interessiert, ist der, den Warren Buffett liest. Damit kommt man schnell zur Frage, was Börsenbriefe taugen. Da nimmt man einfach mal die Zahl von denen, die Warren abonniert hat. Und ich denke, man sollte die Zahl Null mal ernst nehmen. Er ist schließlich einer der besten Spekulanten aller Zeiten. Warum ich das schreibe? Weil ich ein kleiner Arsch bin und gerne so bin. Ich glaube, dass der erste Fehler bei der Aktienanlage damit beginnt, dass man glaube, jemand hat mehr Ahnung und verkauft diese Ahnung für Geld. Ein Warren B. wird niemals einen Börsenbrief rausbringen. Warum sollte er auch? Er hat mit Aktienanlagen selber Geld gemacht.

    Daher möchte ich mal die Aktienbriefe zusammenzählen, die viele Menschen innerhalb einer akzeptablen Zeit zu Millionären gemacht haben. Und nicht nur sich, die Schreiber wurden es auch. Also Aktienbriefe, die Millionäre herausgeben, quasi als Schreiber. Und ich möchte nochmal erwähnen. Nehmt Zahlen wie Null ernst.

    Es gibt natürlich doch Ausnahmen. Sie heißen dann z.b. Bernd Förtsch. Aber dafür braucht man kriminelle Energie.

    Also Ihr habt alle meine Segen, wenn Ihr Börsenbriefe lesen wollt, wo die Leute mehr Ahnung haben als irgendwer in diesem Block. Ich will das auch. Aber ich denke, es gibt da keinen. Klingt blöde. Aber ich möchte mal den Börsenbrief lesen, der damit beginnt, alle meine Schreiber wurden in den letzten 10 Jahren ohne Lotto Millionär.

    Natürlich kann man auch Börse Online kaufen. Kauf mal Pffft, morgen Bluub kann jeder schreiben. Dazu noch, morgen kann der Crash kommen. Ehrlich, kann jeder und wird der Burner sein.
    Und deswegen bringen Börsenbriefe auch nur Millionäre raus, wo das gesamte Team Millionär ist. Oder eher nicht? Tja, dann müsste man mal fragen, was Börsenbriefe taugen? Im Vergleich zu diesem Blog? NICHTS!!!!!!!!

    • Niemand behauptet, dass man mit einem Börsenbrief Millionär werden könnte. Nein, es geht m. E. eher darum, Anregungen zum eigenen Denken zu erhalten. Und dies in diesem Fall sogar kostenlos für vier Wochen.

      • Ganz genau!

        Aus dem Grund habe ich mir in den Vergangenheit auch hin und wieder mal eine Börsenzeitschrift gekauft. Wohl wissend, dass viele Artikel darin kaum Substanzielles liefern, stattdessen Aktien und Fonds werbeträchtig anpreisen, bis der Leser Dollarzeichen in den Augen bekommt.

        Dennoch kann man daraus die ein- oder andere Anregung daraus erhalten. Denken muss man aber schon noch selbst. Das kann einem auch der beste Börsenbrief nicht abnehmen.

        p. s. Ich habe die Meinungsaustausche – Brichta und D. Bernecker – gerne gelesen. Ich würde mich freuen, wenn es auch weiterhin so etwas gibt.

      • Klingt gut, ist aber wertlos.

        Deshalb möchte ich einen drauf setzen.
        Leute, holt Euch Börsenbriefe. Sie verdoppeln Euer Geld. Das haben sie zwar noch nie getan, aber dafür darf man bezahlen und dankbar sein, wenn man ein paar Exemplare umsonst bekommt. Ich lege sogar einen drauf. Kauft oder nehmt wirklich mal ein paar Börsenbriefe und legt sie 10 Jahre zurück. Guckt dann, was sie wert sind. Dann werdet Ihr es erkennen.

        Ich bin natürlich sehr gemein.
        Dabei sprechen Börsenbriefe doch ein menschliches Grundbedürfnis an. Sag mir, was ich machen soll.
        Besser noch: jemand, der im Ernstfall kaum erfolgreicher sein wird als ich, sagt mir , was ich tun soll. Wie herrlich, wie einfach. Wie schön. Ich muss keine Verantwortung übernehmen. Die hat der Börsenbrief. Der Herausgeber könnte ein heruntergekommener Alkoholiker sein, der von Hartz 4 lebt. Das würde und will ich gar nicht merken. Hauptsache, ich muss nicht mein Gehirn nutzen und jemand sagt mir, was ich tun soll.

        Im Grundprinzip gibt es drei Arten von Börsenbriefen:

        1) Du sollst betrogen werden.
        2) Es soll was verkauft werden
        3) Jemand glaubt, er ist klüger als Du.

        Es gibt keine vierte Art. Die Menschen durchdenken es nur nicht.

        Ich denke, Actien-Blatt gehört nicht zu den ersten beiden. Es gehört zu Nummer drei. Nur, dass ich das halt nicht glaube. So wie diese Börsenbriefe gibt es auch andere Seiten im Netz, die Dir die Zukunft für Geld voraus sagen wollen. Geht es um Sport oder vielleicht nur Wetter. Oder Pferdewetten.

        Das schönste Wort an der Börse ist Experte. Keiner weiß, wie man das wird aber es ist ein starkes Wort.

        Ich kenne viele Experten an der Börse. Klingen alle gut. Dirk Müller, Stefan Riße oder Max Otte.

        Haben mich diese drei Experten in den letzten 5 Jahren geschlagen. Nein. Sie können gut reden, sind teuer und kosten sogar Geld. Sie sind halt Experten und verdienen Geld mit Experte sein (wobei ich mir das bei Stefan Riße kaum noch vorstellen kann, der dürfte Gefahr laufen, bald wirklich arbeiten zu müssen). Am besten paart sich Börsen Experte mit Fonds. Dafür sollten wir doch alle bereit sein, unser Geld zu verprassen. Naja , außer ich. Ich halte nichts von Experten oder Börsenbriefen, auch nicht umsonst und schon gar nicht als Ideengeber. Ich meine, der nächste Schritt wäre ja dann, Dirk Müller, Stefan Risse oder Max Otte ernst zu nehmen. Whuuuut?

        • ach…Geld verdoppeln geht doch ganz einfach…du kaufst dir einen optionsschein auf eine aktie…..für 1 euro…und verkaufst ihn für 2 Euro……..von dem 1 % gewinn kannst du prima leben…wirklich!!!

  6. Jedenfalls zum Einstieg sind Börsenbriefe m.E.geeignet. Habe im Laufe der Jahre mehrere getestet: Frankfurter Börsenbriefe, Aktienbörse, Finanzwoche, Platowbrief…auch Zeitschriften: Effektenspiegel, Nebenwertejournal etc. Die sind nicht unfehlbar, aber man erfuhr über einzelne Aktien tatsächlich Näheres u. meist auch Zutreffendes. Mit zunehmender Erfahrung u. insbesondere seit ich Mr. Google kenne, beziehe ich keine mehr.

    • Unter Money.de übrigens ganz aktuell die Jahresprognosen 2020 u.a.v. DJE, Heller, Hellmeyer, Leber, Halver. Dividendenaktien werden dabei oft positiv hervorgehoben.

  7. Ich lese keine Börsenbriefe, weil teuer und Zeitverschwendung. Börsenzeitungen habe ich mal gelesen und dabei einiges gelernt. Aber die Dinge wiederholen sich dort.

    Ich lese regelmäßig Handelsblatt und CNBC. Ich lese Bücher der Großen wie Kostolany, Malkiel, Graham, … . Und ich lese Meinungen von Leuten, die schon lange mit Erfolg selber investieren wie hier im Blog oder den Flossbach Newsletter oder von Grüner.

    Meine Meinung: Wichtig ist, überhaupt investiert zu sein. Wichtig ist, eine Strategie zu haben und diese mit Disziplin und Klugheit durchzuhalten und weiter zu entwickeln. Wichtig ist auch, die eigene Psyche zu kennen und aus den eigenen Erfolgen und Schwächen zu lernen.

    • Hier stimme ich Aries Eeberg vollumfänglich zu. Ich finde es essentiell wichtig, ein Buch zu lesen.

      Ein Buch nimmt man sich in Ruhe zur Hand, denkt nach, reflektiert das eigene Handeln. So ging es mir bspw beim Lesen von Kostolany’s Buch „Die Kunst, über Geld nachzudenken“ – ein aus meiner Sicht grandioses Werk mit sieben Jahrzehnten Lebenserfahrung. Ich habe wahnsinnig viel gelernt durch dieses Buch.

      Dazu passend: In Deutschland werden die Kinder immer schlechter beim Lesen und Verstehen von Texten – in Mathematik ist ohnehin Feierabend:
      https://www.n-tv.de/politik/Bildungsministerin-will-Lust-am-Lesen-foerdern-article21475801.html

      Wer bildet in 20 Jahren das Rückgrat der Gesellschaft und zahlt Steuern plus Sozialbeiträge?

      Ich wünsche Euch allen Frohe Weihnachten, eine schöne Zeit im Kreise der Liebsten und ein gesundes neues Jahr.

      Mein Schlusswort für dieses Jahr: Im Leben ist es elementar wichtig, Sozialkapital aufzubauen und zu erhalten!!!

  8. Lieber Herr Bernecker,

    warten wir also ab, wie sich das alles entwickeln wird.

    Neben der Frage, wie stark die Zinsen nun steigen werden, lag mir aber auch daran, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen über grundlegende Zusammenhänge unseres Geld- und Finanzsystems. Ich hoffe, dass mir dies gelungen ist und dass Sie dafür nun zugänglicher sind. Nicht nur aber auch deshalb, weil diese Kräfte weitere Auswirkungen haben werden auf das Börsengeschehen.

    Herzlicher Gruß und einen guten Start ins neue Jahr
    Ihr
    Raimund Brichta

    • Einigen wir uns doch darauf, dass umsonst gut ist und jeder hier genauso viel Ahnung hat. Wobei ich mal fragen möchte, warum nicht alle anderen ein 4 Monats Probe Abo vergeben für ihre Meinung. Oder haben hier alle weniger Ahnung als Mr. Bernecker? Oh, ich bin echt ein kleiner Arsch. Aber egal. Ich finde, jeder hier sollte mal so ein Ding drehen, quasi Meinung for free für einen Monat. Also ich würde schon eher für Aries oder Peter zahlen oder sogar Sandro. Was natürlich lustig, weil es gar nicht angeboten wurde. Warum eigentlich nicht? Denkt hier wirklich jemand, sie haben weniger Ahnung als Herr Bernecker? also ich denke es nicht.

  9. Danke f. die Blumen. Übrigens teile ich die Ansichten der genannten Foristen (etwas geschwollen) sehr weitgehend…auch die Dargelschen….wenn mich der Schreibstil auch manchmal an Charles Bukowski erinnert.

  10. Manchmal? Es ist besser als bei Elvis. Er lebt noch.

  11. Aktuelles Update zur 10-jährigen US-Rendite: Sieht so eine Wendeformation aus? Meiner Einschätzung nach nein.

    Zum Vergrößern anklicken (Quelle: Wellenreiter):

  12. Hallo Herr Brichta, ein gutes neues Jahr Ihnen und allen anderen!

    Wenn man die von Ihnen gezeichnete blaue Linie weg lässt, könnte man sagen: Hier ist alles offen. Der Markt hat die Richtung noch nicht gefunden.
    Es wird also wieder spannend an der Börse – wie jedes Jahr.

    Immerhin haben sich die Amerikaner durch ihre Zinsanhebungen neuen Spielraum für Senkungen erarbeitet und die Banken können wenigstens etwas Geld mit ihren Einlagen verdienen.

    Ich denke manchmal, dass die 70er Jahre ein Paradigma für die Finanzpolitik der kommenden Zeit sein könnten. Und auch daran, dass Paul Volcker mit seinen Zinserhöhungen die amerikanische Wirtschaft hat reifen lassen. Leider ist darüber wenig geschrieben worden oder ich habe es nur noch nicht gefunden.

    Auch der Eintritt Chinas in den internationalen Bondmarkt kann die Zins-Situation verändern.

    Ich kenne Ihre Thesen zur Geldpolitik, bin aber nicht sicher, dass die Perspektiven, die Sie daraus entwickeln, so eintreffen müssen.
    Wie sagt Kostolany: An der Börse ist alles möglich – und auch das Gegenteil.

    • Ein frohes neues Jahr, lieber Herr Eeberg. Die blaue Linie habe nicht ich eingezeichnet, sondern der Wellenreiter. Auf diese kommt es mir aber gar nicht an. Es geht vielmehr um den Verlauf seit dem Tiefpunkt im September. Dieser hat eher die Form einer trendbestätigenden Konsolidierung. Das würde bedeuten, dass die nächste größere Bewegung nach Abschluss der Formation eher nach unten als nach oben gerichtet ist. Und dies wiederum hätte zumindest einen Test der letzten Tiefstände zur Folge.

      Aber während ich diese Interpretation durchaus in den Bereich des von Ihnen erwähnten Kostolany-Zitats ansiedele, verhält es sich mit meinem langfristigen Ausblick im Hinblick auf die Geldpolitik und den Zustand unseres Geldsystem anders: Mein Einblick in die Funktion unseres Finanzsystems ist einfach so tief, dass ich sagen kann, dass es gar keine anderen Möglichkeiten mehr gibt. In den Worten unserer Noch-Kanzlerin heißt das: Das Ganze ist alternativlos 😉

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