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4 Kommentare

  1. Ja schön…volle Zustimmung. KGV 16 heißt, Dax-Aktien rentieren auf Jahressicht aktuell mit über 6%. Ca.3% davon dürften ausgeschüttet werden, der Rest erhöht das Eigenkapital. Zudem sind Aktien Sachwerte mit einem gewissen Inflationsschutz. 10jaehriege dt. Staatsanleihen rentieren mit 0,– . Die Inflation vermindert ständig deren Wert…v. Negativzinsen mal abgesehen. Die letzte Nachricht zu Bankkonten war, daß eine Genossenschaftsbank nunmehr f. Neu-und Bestandskunden Negativzinsen f. Guthaben bereits ab 25000€ einführt. Ich weiß, daß den meisten Börsianern diese Tatsachen bekannt sind. Es ist auch eine Erfahrungstatsache, daß Aktien nach längerem u.teils steilen Anstieg korrekturgefährdet sind. Trotzdem weigert sich mein Gehirn bei diesem Sachstand aktuell Aktien zu verkaufen. Das Risiko f. Verkäufer besteht in der Höhe u. des Zeitpunkts der Korrektur. Wer nicht investiert ist, könnte darüberhinaus die besten Börsentage verpassen u. weiß nicht,ob er die Transaktions- bzw. Absicherungskosten reinholt. Bleibe zu ca. 70% investiert. Vielleicht sollte man Gold etwas aufstocken.

    • Die Korrektur wird gewiss irgendwann kommen. Aber, was sollte man tun? Ich tue nichts. Erstens ist die Korrektur ein gutes Zeichen für den Bestand der Hausse. Zweitens werde ich gewiss nicht am optimalen Zeitpunkt aus- bzw. einsteigen können und drittens kann die Aufwärtsbewegung durchaus auch noch weiter gehen.

      Wenn die Aktien unten stehen, werde ich rebalancieren. Gold habe ich aus den aufgelaufenen Gewinnen schon längst aufgestockt.

      Allerdings, wenn solche Vollblut-Investoren wie du, Peter, schon auf 70% reduziert haben, wer sollte dann noch verkaufen, damit die Korrektur überhaupt kommt? Die bestgehasste Hausse der Geschichte hat durchaus noch Luft nach oben.

      • „70 %“…seit geraumer Zeit schwankt meine Einsatzreserve zwischen 25 u. 33%. Das ist meine Absicherung gegen schwarze Schwäne. Früher als es immer mal wieder noch postive Realzinsen gab, war ich gelegentlich sogar zu 100% im Rentenmarkt. Heute bleibt uns nur konsumieren u. rebalancieren. Deine Anlagestrategie ist ja schon als ausgefeilt professionell einzuordnen, mich sehe ich eher als fortgeschrittenen Hobbybörsianer. Hoffen wir, daß die besten Verbündeten v. provisionsinteressierten Banken u. Maklern -die Marktechniker- die psychologische Marktsituation nicht negativ mit fundamentalfreien Ansichten beeinflussen. Oft sind diese ja gerade auch bei Banken beschäftigt. Andererseits, solange das noch so ist, kann man es nicht völlig ausblenden…obwohl gelegentlich frage ich mich schon wie man zu der Einschätzung der Markt sei überkauft, überhitzt kommen kann, sind die Finanzströme doch international weltumfassend.

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