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Depotalarm: Alles ist raus – außer Gold!

2. März 2018 - Raimund Brichta in Allgemein | 77 Kommentare

Die jüngste Kurserholung ist ausgelaufen und die Risiken haben wieder zugenommen. Deshalb haben wir unsere Strategie der Risikobegrenzung umgesetzt und sämtliche Werte aus dem Depot geworfen – bis auf den Goldfonds. Im Gegensatz zum ersten Einschlag Anfang Februar kommt dieser mit einer gewissen Ansage, was uns die Gelegenheit gibt zu reagieren.

Da die technische Umsetzung etwas Zeit in Anspruch nimmt, wird es noch ein bisschen dauern, bis die Änderungen im Musterdepot bei Comdirect eingepflegt sind. Bis auf Weiteres spiegelt dieses also nicht die tatsächliche Wertentwicklung wider.

Wir sprechen damit unseren wahren Werten natürlich nicht generell das Misstrauen aus. Wie könnten wir auch? Sie sind, wie sie sind. Deshalb werden wir sie wieder in unser Depot aufnehmen, sobald sich die Lage beruhigt hat. Möglicherweise gelingt uns dies dann sogar zu deutlich geringeren Kursen …

Am Jahresanfang hatte ich geschrieben, dass es nützlich sein könnte, dieses Jahr in der Nähe des Ausgangs zu tanzen. Wir haben den Ausgang nun genutzt und werden draußen warten, bis wir wieder erste Schritte hinein wagen. Stay tuned!

77 Kommentare

  1. Hallo Herr Brichta, die Strategie der Risikobegrenzung kann ich nachvollziehen. Ich warte auf der Seitenlinie, es ergeben sich sicher gute Möglichkeiten für einen Einstieg in 2Q/2018. Ich habe noch Marine Harvest und denke an ein Investment in BB Biotech nach. Viele Grüße, Ihr Ulrich von der Linden

  2. Wurden auch im Fonds alle Positionen glatt gestellt ?

    • Nach meinen Informationen ja.

  3. ich bin mit ihnen völlig einer meinung herr brichta

    • Ehrlich gesagt, wäre mir wohler, wenn ich hier auf mehr Widerspruch stoßen würde 😉 Wenn alle einer Meinung sind, ist das im Sinne des Contrarian-Ansatzes nicht gut.

      • Na dann, widerspreche ich Ihnen. Zumindest ein wenig… 😉
        Für einen kompletten Ausstieg ist es schon ziemlich spät. Beim DAX war Durchbruch 13140 Sell Signal und danach hatte man noch am 26./27.2. beim daily grail sale im FDAX die Möglkichkeit Risiken zu reduzieren. Heute kann man damit immer noch richtig liegen, aber aufgrund der am WE anstehenden Italien Wahl und SPD Abstimmung KANN es vom Timing her auch sehr unglücklich gewesen sein. Wir werden es nächste Woche sehen. 50/50 Chance.

        • Wenn Sie einzelne Positionen ansprechen, mögen Sie recht haben. Aber wir haben hauptsächlich das Depot als Ganzes im Blick.

          Beim DAX hatte ich persönlich nur ein einziges Verkaufssignal im Blick: Den Fehlausbruch auf der Oberseite im Januar. Die Frage war nur, wie weit dieses Signal nach unten reicht? Es hätte auch nur wieder bis in den Bereich knapp unter 13.000 reichen können. Deshalb hatten wir die Füße still gehalten und nicht ganz oben verkauft. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer.

          Und was den von Ihnen genannten Termin 26./27.2 anbelangt, waren wir davon ja gar nicht weit entfernt 😉

        • Solange der S&P500 den 200SMA NICHT nach unten durchbricht wird auch der DAX weiterhin gnadenlos nach oben geschleift.

          Im Sommer hatte den 200SMA nach unten durchbrochen. Fehlanzeige. Leider hatte ich meinen dax etf rausgeworfen und fleißig Steuern bezahlt. Diesmal bleibe ich dabei bis der S&P ne andere Marschrichtung vorgibt.
          Mit freundlichen Grüßen, Markus R.

  4. Das Problem mit der Ansage bei der Börse ist, dass die angesagten Crash meistens nicht stattfinden 😉

    Für mich sehen hier einige Aktien gleich als gute Gelegenheit zum Nachkauf aus, spätestens Montag.

    Da ich neu hier poste, möchte ich Ihnen gleichzeitig mein Lob für diese informative Website aussprechen, ich lese hier schon länger mit steigendem Interesse und hoffe Sie betreiben das Wahre Werte Depot weiterhin.

    • Ich schließe überhaupt nichts aus und beobachte das Geschehen selbstverständlich weiter genau 😉

  5. der dax hat ein kgv von 12, nagut sagen wir 14. eine zehnjährige bundesanleihe hat ein quasi „kgv“ v. – über 100… welches quasi „kgv“ hat der jetzt deutlich erhöhte bargeldbestand des wahre werte depots bei minuszinsen? bitte nicht mißverstehen, die zu erwartende panik rechtfertigte m.e. den verkauf. ALLES außer gold hätte ich allerdings nicht veräußert. bin gespannt, wann und zu welchen kursen Sie wieder reinkommen.

    • Das sind wir auch, und selbstverständlich beobachten wir das Geschehen weiter genau. An der Börse ist schließlich alles möglich – auch das Gegenteil 😉

  6. Hallo Herr Brichta, warum haben Sie nicht selektiv die einzelnen Werte verkauft sondern alles auf einmal rausgeworfen! Sie schreiben ja selbst das z.B. Rollins sich sehr stabil auch bei schwächeren Börsenphasen verhält. Denken Sie denn, dass es nächste Woche so wie heute weiter nach unten geht und keine kleine Erholung noch ansteht, an der Sie die Aktien mit ein wenig besseren Kursen verkaufen gekonnt hätten? Wäre schön, wenn Sie zu Ihrer Einschätzung der nächsten Wochen kurz mal schreiben könnten was Sie so vermuten und auch zu den einzelnen Aktien ein kurzes Statemant abgeben könnten.

    • An den einzelnen Werten lag es in diesem Fall nicht, sondern an der Gesamtmarktlage. Anfang März ist immer geeignet für einen Extremwert. Und ein solcher nach unten erschien uns eben wahrscheinlicher als einer nach oben.

      Wir werden die einzelnen Aktien in der nächsten Zeit weiter beobachten und dann entscheiden, wo wir evtl. wieder investieren. Stay tuned!

  7. Natürlich sind die Börsen angeschlagen und eine deutliche Korrektur liegt nahe. Ich persönlich mag diese häufigen Trades hier allerdings nicht nachvollziehen und halte mich eher an die alte Börsenweisheit „Hin und Her macht die Taschen leer“.
    Wahre Werte kann man langfristig halten und in Korrekturphasen eben noch zukaufen.
    Risikobegrenzung ist die eine Sache, es gibt aber auch das Risiko auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Dann läuft man den steigenden Kursen hinterher…

    • Genau um das Abwägen dieser beiden Faktoren geht es. Wir waren über die letzten anderthalb Jahre für unsere Verhältnisse stets recht hoch investiert. Nach dem letzten Rückschlag hatten wir lediglich etwas umgeschichtet, und jetzt haben wir zusätzlich Kasse aufgebaut. Die können wir natürlich jederzeit wieder investieren.

      Das Besondere an unserem Depot ist nur, dass wir jeden Schritt so öffentlich machen. Andere agieren mehr im Stillen. Aber dazu stehen wir.

  8. Was war der Auslöser, die Reißleine zu ziehen ?

    • Der Auslöser war die Einschätzung, dass die jüngste Erholung Ermüdungserscheinungen zeigt und dass wir nun erst einmal abwarten wollen, wo sich das nächste Tief ausbildet. Reine Vorsichtsmaßnahme also.

  9. Erstaunt dass man nicht bis heute Abend gewartet hat.🤔So schlimm?

    • Irgendwann muss man es tun. Aber der Schritt ist ja weniger endgültig, als es den Anschein hat. Aus dem Ausgang kann schließlich jederzeit wieder ein Eingang werden.

  10. Gleich alles rauszuwerfen finde ich schon etwas drastisch. Ich selbst fahre bereits seit November die Cashquote hoch und habe bei einigen Werten Teilgewinne mitgenommen (Dt. Beteiligungs AG, Sektkellerei Schloss Wachenheim), andere habe ich auch komplett verkauft (Wacker Neuson).

    Das überschüssige Geld nutze ich an volatilen Tagen wie im Februar und heute und verkaufe Short Puts, die weit aus dem Geld sind. Das gibt eine schöne Zusatzrendite.

    • Das können Sie natürlich tun, aber wir fahren solche Optionsstrategien aus grundsätzlichen Erwägungen nicht.

  11. Ich habe es geahnt, Herr Brichta tut es…

    Ich aber (momentan) nicht, ich warte noch die nächste Woche ab (inkl. Reaktionen auf Italien und Groko)… vielleicht nehme ich auch etwas dann noch raus und erhöhe die Cash-Position, aber sicher verkaufe ich definitiv nicht alles… wie gesagt, bin eh in keinem einzigen wahren Wert investiert, sondern achte eher auf Unterbewertungen und auf günstige Einkaufkurse. Dass ich da nicht immer das Tief erwische, spielt keine Rolle…

    Ich verstehe zwar Ihre Gedanken für den Schritt Herr Brichta, nur genau dies ist eine Sache, die mir immer noch nicht ganz einleuchtet… wieso investieren Sie in wahre Werte, die doch gerade in Krisen stabiler sein sollen und ja deshalb überhaupt nur diese enormen KGV „rechtfertigen“, wenn Sie dann doch alles raushauen?
    Macht es nicht mehr Sinn auf günstigere Werte (KGV<10) zu setzen, die man dann ja auch komplett raushauen kann, wenn einem danach ist?

    Ich finde ihre Marktanalysen super Herr Brichta, nur die unterdurchschnittliche Performance des wahren Werte Depots liegt in meinen Augen genau daran, weil man sich nur auf (teure!!) Stabilitätsanker einlässt, die dann aber in steigenden Marktphasen der Performance des Marktes einfach hinterherhängen… weil man entweder totale starke Wachstumswerte (mit gerechtfertigtem hohen KGV) oder unterbewerte Value-Werte mit großem Nachholpotenzial (KGV<10) dann spielt…

    Was sagt Ihr Gefühl, wie lang könnte sich die Korrektur hinziehen, bis Sie wieder einsteigen? Es wird doch jetzt nicht der Startschuss für eine langjährige Baisse sein?!

    Alle reden von Zinserhöhungen, glaubt jemand die FED dreht stark an den Zinsen, wenn sie dadurch die Wirtschaft abwürgt? Wenn die Wirtschaft stark leidet in Zukunft, gibt es keine Erhöhungen oder gar Senkung der Zinsen wieder… läuft die Wirtschaft weiter und nimmt nur die Überhitzung etwas raus, steigen auch die Aktienkurse wieder… die Notenbanken werden bei den Reaktionen ein Teufel tun und Öl ins Feuer gießen, sondern die Märkte wieder beruhigen…
    und der Dax befand sich aktuell in keiner Blase (nur die Ami's)

    • Von einer Blase im DAX habe ich nicht gesprochen. Und was die Under-Performance einiger unserer wahren Werte angeht, so lag diese m. E. eher an dem von mir schon genannten Umstand, dass deren stetige, aber nicht sehr hohen Dividenden im Umfeld steigender Zinsen für viele Anleger weniger attraktiv wurden.

  12. Die Elliott-Waver und auch die Chart-Techniker haben alle durch die Bank weg von einer A-B-C Korrektur seit geraumer Zeit geschrieben.
    Es werden die Marken im DAX von 11.600 und 10.800 bereits rumgereicht.
    Dann noch die Medien, die so was verstärken mit Brigdewater usw. usf. Sehr viel Angst ist im Markt, dass es nun mit allem vorbei ist. Natürlich müsste der VIX und VDAX ebenso hoch bleiben bzw. weiter hoch laufen.
    Aber warten wir einfach ab.
    Im worst-case – wer die Kohle nicht braucht – sitzt es aus.
    Spätestens in 10 Jahren sollte wieder alles gut sein und er er nie braucht vererbt es irgendwann.
    Ansonsten gilt:
    schön weiter brav sparen auf monatlicher Basis in z.B. ETFs…

    Aber eines möchte ich noch anmerken.
    Trump hat getwittert, dass man Handelskriege ganz einfach gewinnen kann.
    Frage in die Runde:
    Reden wir hier von politischen Börsen ?
    Falls ja, dann könnte man Kostolany zitieren.
    Politische Börsen haben kurze Beine…

    • Die Trump-Ankündigung ist doch nicht die Ursache des jüngsten Rücksetzers, sondern nur eine gute Möglichkeit, diesen zu begründen. Kurse machen in diesem Fall wieder die Nachrichten und nicht umgekehrt. In einer anderen Börsenlage wären die Zölle ein Non-Event gewesen.

  13. seit 17 uhr dax u. s & P 500 ziemlich stabil. hat sich brightwater schon eingedeckt oder hilft die 5. fed kolonne? sehr spannend. interessanter artikel v. R. Halver s. google börsenkommentar.

  14. Hallo Herr Brichta, der Gebert Indikator gibt ein Kaufsignal, ich persönlich denke, dass ein mittelfr. Boden in den nächsten tagen bei entweder 11800 oder 11100 sein wird mit einer Gegenreaktion Richtung 12500/12800, dann muss man schauen,möglich sogar neue Hochs, oder aber auch ein neuer Bärenmarkt. Mr Trump zeigt Zähne. Schauen wir was Mr Market nächste Woche spielt.

    Gr TR

  15. Hab mich auch dafür entscheiden, lieber Geld statt Aktien zu horten (zumindest teilweise). Meine WW-Fonds-Anteile hab ich behalten. Hätt ja keinen Unterschied gemacht. 😉

    p.s.: Noch ein persönliches Anliegen: Ich hoffe, es hat Sie nicht zu sehr geärgert, dass ich auf der Parallelseite „Die Wahrheit über Geld“ zwei Postings abgesendet hatte und dann einen Rückzieher gemacht habe. Ich war einigen Irrtümern aufgesessen und hatte gemerkt, dass ich Mist geschrieben hatte. Erst danach habe ich die Sache mit dem Wachstumszwang und dem Zwang zur Geldhortung wirklich vollständig kapiert, und dann haben sich auch alle Fragen in Luft aufgelöst.

    Gruß,
    Sandro

    • Erstens habe ich mich nicht geärgert, und zweitens waren Ihre Postings alles andere als „Mist“. Ganz im Gegenteil: Die Fragen, die Sie beschäftigen, beschäftigen viele andere Leser genauso.

      Und ganz ehrlich: Wirklich „vollständig kapiert“ hat den Wachstumszwang und den Zwang zur Geldhortung vermutlich niemand, auch ich nicht 😉

      • Na ja, wie dem auch sei. Ich verfolge die Diskussionen jedenfalls weiter und bin immer froh, wenn ich etwas dazulerne. An dieser Stelle möchte ich Ihnen einfach einmal herzlich danken für die Arbeit, die Sie hier leisten.

  16. Die Kanonen donnern: WTO-Streit, Italien-Wahl, Jahre der Hausse. Da habe ich mir doch in dieser Woche das Depot ein wenig aufgestockt (um 4%) und natürlich auch schon etwas verloren (ING, Hormel, P&G, Conti, ENEL). Und vielleicht lege ich in der nächsten Woche noch etwas dazu (INDUS, Reckitt). Eigentlich sollten die Dividendenrenditen eine gewisse Absicherung bieten und alternative Anlagen lohnen sich noch nicht. Deshalb sehe ich auch den Ausstieg kritisch. Ich wollte lediglich Bakkafrost verkaufen (aber das 42 EUR Limit fiel nicht). Nun werde ich mal schauen, wann wir hier wieder einsteigen und dann mitmachen (falls ich nicht bis dahin schon viel zu teuer eingestiegen bin und das Geld angelegt ist).
    Und schließlich: eigentlich ist es unwahrscheinlich, dass Meister Brichta 2x hintereinander mit dem Totalausstieg recht behält. Denn dann würde er mindestens zum Achtelguru aufsteigen.

    • Gut, dass Sie das schreiben, lieber Till. Damit geben Sie mir nämlich Gelegenheit, Folgendes klarzustellen: Mein Ziel ist es nicht, recht zu behalten. Ich will auch kein Achtelguru sein, sondern lediglich ein Börsenbeobachter wie Sie und viele andere.

      Ich habe die Entscheidung auch nicht alleine getroffen, sondern wir haben uns im Dreierteam einstimmig dazu entschlossen. Ob wir damit zu vorsichtig waren, wird sich zeigen. Es kann durchaus so sein. Aber dann wäre es eben so, und wir hätten es zu akzeptieren. Schließlich sind auch Volker und Anton keine Achtelgurus, und Mr. Market behält immer recht. Oder ist es eine Mrs. Market? Egal, wir bewahren alle drei unseren Demut vor ihr oder ihm.

      Der einzige Unterschied zu Ihnen und den anderen Beobachtern ist, dass wir ein Musterdepot im Internet führen und damit öffentlich agieren. Das tun Sie nicht. Aber ansonsten verfügen Sie und die anderen Diskutanten hier mit Sicherheit über mindestens die gleichen Beobachter-Fähigkeiten wie wir 🙂

  17. Lieber Raimond, ein Achtelguru zu werden ist ein hehres Ziel und lässt nicht mehr viel Raum nach oben. Aus der anderen Richtung (Zweiunddreißigstelguru etc.) winkt die Herkunft und damit Unendlichkeit. Da haben Sie schon einen weiten Weg zurückgelegt. Deshalb wissen wir das Wahre-Werte-Depot zu schätzen und identifizieren uns alle so stark damit.
    Der eine oder andere zeigt immerhin ein wenig Öffentlichkeit, in dem die eigene Investitions- oder Desinvestitionsentscheidung hier offen gelegt wird. Im Übrigen betonen Sie stets zu recht: schon wegen Kosten und Steuern müssen wir nicht alles im Depot nachahmen. Manchmal ist die Diskussion und die Einflussnahme auf die Depotentscheidungen schon ausreichend für die Identifikation. Zuletzt war es indes so, dass die Entscheidungen Kauf und Verkauf und Abstoßen alle sehr schnell und weitgehend diskussionsfrei abgelaufen sind. Die Ruhe und Diskussion gingen verloren. Und allein dies spricht dafür, dass Sie den Markt abbilden und ganz vielleicht antikyklischen handeln erfolgreicher sein könnte(das WWD als Zyklus gedacht). Deshalb habe ich gekauft. Herzlichst Till Vosberg

    • Wenn Sie die Depotänderungen seit dem Minicrash Anfang Februar meinen, so hatte dies folgenden Grund: Diese waren – und das hatte ich, glaube ich, erwähnt – ohnehin eher kurzfristig ausgerichtet, um die schnelle Erholung möglichst gut mitzunehmen. Einen Ausstieg nach dem Auslaufen dieser Erholung hatten wir dabei schon im Hinterkopf. Daher fehlte in dieser Situation die Zeit für längere Diskussionen. Aber das wird sich selbstverständlich wieder ändern 🙂

  18. ein musterdepot im internet, das sich kostenlos der diskussion stellt ist etwas besonders schätzenswertes. wenn von massenpanik die rede ist muß man aber bedenken, daß jeder auch selbst teil dieser panik werden kann. und wer hat nicht gerne recht. das gehirn freut sich über anerkennung. es hat schon ärtze gegeben, die patienten ihres kollegen vergiftet haben, um in der statistik besser dazustehen. in brenzeliger situation verkaufen schont die nerven. keiner weiß wie weit es nach unten geht. hauptsache man ist schon oder demnächst wieder dabei. als fast nichtöffentlicher unbedeutender marktteilnehmer kann man sich natürlich ein höheres maß an geduld gönnen und steht nicht so unter verkaufsdruck. bis nächste woche…………………..

  19. Hallo Herr Brichta, würde es auch eine Möglichkeit geben so eine art Forum hier auf der Webseite zu integrieren auf der sich die schreibenden Teilnehmer auch gegenseitig austauschen können ohne das es zu einem bestimmten Thema hier passen muss, da die Möglichkeit ja momentan so nicht gegeben ist 1 zu 1 zu kommunizieren? Ich denke, dies wäre doch auch für andere Teilnehmer ganz interessant und informativ!

    • Darüber könnten wir durchaus mal nachdenken, lieber Patrick.

      Andererseits gibt es diese Möglichkeit auch schon. Sie können über den Button „Mein Beitrag“ einen neuen Beitrag eingeben, der nicht zu einem bestimmten Thema passt, über das bereits diskutiert wird. Darüber können Sie sich dann mit anderen austauschen. Bei der Eingabe sollten Sie „Gastbeitrag“ anklicken und nicht Depotvorschlag.

      Darüber hinaus steht es Ihnen jederzeit frei, in der Kommentarfunktion unter einem Beitrag auch ein Thema anzusprechen, dass nicht zum betreffenden Beitrag passt. Darüber können Sie sich dann ebenfalls mit anderen Teilnehmern austauschen.

      Also, zwei Wege gibt es schon. Trotzdem denken wir über Ihren Vorschlag mal nach.

  20. Hallo Herr Brichta,

    dank Facebook habe ich diese tolle Site von und mit Ihnen gefunden, einfach sagenhaft, was ich hier alles lesen und erfahren kann😺. Bin ja blutiger Laie, aber habe auch n kleines Depot mit Standartwerten allerdings nur. Werde Ihr „Live-Depot“ mit großem Interesse verfolgen. Ganz andere Frage zu Kryptowährungen, was meinen Sie dazu, wie wird sich Ripple in Zukunft behaupten können im Gegensatz zu Bitcoin? Sind beide überhaupt vergleichbar dem Grunde nach? Danke für Feedback, bin gespannt☺️. Beste Grüße emmylou

  21. Es gehört schon viel Mut dazu einfach das Depot zu räumen.
    Aber an dem Dax konnte man sehen das er kaum an den
    Widerstand 13.000 Punke herangelaufen ist. In dem Markt liegt
    jetzt eventuell doch noch ein Rückschlagpotenzial aufgrund
    der Zinsanhebungen in den USA. Die US-Aktien sind relativ
    hoch bewertet der Zins für 10 jähre Staatsanleihe ca. 2,84 %.Hier könnte doch noch umschichtungen kommen. Und wenn der
    Dow Jones hustet fällt der Dax recht schnell.
    Herr Brichta machen Sie einfach weiter so gefällt mir.

  22. like a bridge over troubled BRIDGEwater. fürn blackmonday doch bisher nicht schlecht, aber s u p 500 future noch im minus. rechne mit stabilisierung und gaaanz langsamen aufwärtstrend, dauert halt bis die cashfans das quasi kgv für bargeld mit minuszinsen ausgerechnet und mit dem dax kgv verglichen haben oder sich an den tv auftritt v. Frau Dr. Merkel und Herrn Steinbrück „ihre bankkonten sind sicher“ erinnern. das von den notenbanken gedruckte geld ist noch da u.schwappt weiter zwischen den assetklassen hin u. her u. wieder zurück (volatilität). was sagen die charts?

  23. aktualisierung: s u p im plus u. respekt manche cashfans rechnen schneller als gedacht (dax über 12120), aber nicht alle….naja, wer langsamer rechnet kann evtl. vielleicht u. U. zu genaueren ergebnissen kommen, muß aber nachsitzen u. verliert bei zeitüberschreitung

  24. Sehr geehrter Herr Brichta,

    seit langem wundere ich mich darüber, wie wenig über die Rolle von Shortsellern wie Bridgewater A. bei diesen sog. „nachrichtenlosen Crashs“ wie Anfang Februar berichtet wird.
    Es wäre wirklich interessant, dem etwas genauer auf den Grund zu gehen und hier Aufklärungsarbeit unter Aktionären zu leisten.
    Im Bundesanzeiger war die massive Aufstockung der LEER-Positionen von großen DAX-WERTEN (0,5-1% aller Aktien, die innerhalb von Stunden auf den Markt geworfen wurden) kurz vor dem Crash angezeigt worden und konnte bereits da als Hinweis auf einen Kurseinbruch dienen:
    https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_nlp_start

    Möglicherweise werden die daraus folgenden Short-Eindeckungen demnächst zu einem Zwischenhoch führen (ca. März/April), das man zum Ausstieg nutzen könnte.
    In bewährtem saisonalen Muster wird sich ab Mai bis September/Oktober dann mal wieder der richtige Ausverkauf einstellen mit Tiefstkursen – egal ob bei Qualitätsaktien oder Pennystocks:
    http://www.seasonalcharts.com/zyklen_wahl_dax_midterm.html

    Initiiert von Shortsellern und unterstützt von ahnungslosen und deshalb „zittrigen Händen“ wird hier mal wieder ein „Börsencrash“ nach Drehbuch inszeniert wie alle Jahre wieder.

    Fundierte journalistische Aufklärung dieser jüngsten Hedgefonds -Machenschaften wäre mal was erfreulich Neues 😉

    • Leider lassen sich solche Geschäfte von außen schlecht analysieren. Wenn jemand wie Bridgewater seine Shortpositionen öffentlich macht, dann hat er sich fertig positioniert und hofft auf den medialen Effekt. Andere sollen ihm folgen.

      Ich habe in jüngster Vergangenheit aber auch erlebt, dass dies nicht wirkte. Im September 2016 zum Beispiel hatten einige Großspekulanten bekanntgegeben, dass sie den Markt geshortet hätten. Der Erfolg blieb jedoch aus.

  25. Der Markt geht ja gerne den Weg des größten Schmerzes. Was würde eigentlich morgen am meisten weh tun?
    Ich denke 3 Prozent Plus

  26. chartisten warten vmtl. mindesten auf ein höheres tief

  27. Hallo Herr Brichta,

    danke nochmals für Ihr Wahre-Werte-Depot und nun auch für die Strategie. Ich persönlich verfolge eher die „Buy and Hold“ Investitionen und werfe nur dann eine Aktie über Bord wenn sich in der Firma massiv etwas ändert das mir nicht gefällt.
    An der Outline warten würde mir jetzt nicht gefallen – trotzdem viel Erfolg für die nächsten Käufe.
    Viele Grüße
    Bergfahrten

    • Danke, wir sind schon dabei 🙂

  28. Hallo Herr Brichta,
    Sie haben das Depot und die Leserschaft ganz gut auf Trab gehalten mit Ihrer toughen Entscheidung, alle Werte zu verkaufen. Mich würde interessieren, was Sie und die Leserschaft zu Folgendem meinen – und ich streue Asche auf mein Haupt, da ich diesbzgl. keine Erfahrung habe, aber mit folgendem Gedanken spiele: Ein Verkauf des Depots generiert Transaktionskosten, ein Rückkauf oder Neuinvestition ebenfalls. Wäre eine Alternative gewesen, das Depot so zu belassen, aber komplett z.B. durch einen Minifuture Short auf einen Index wie z.B. den MSCI World abzusichern. Eventuell – unter der Annahme, dass sich Ihre Werteauswahl besser schlägt als der Markt – hätten wir sogar Alpha generiert, und wenns in die andere Richtung gegangen wäre, hätten wir die jetzt angefallenen und zukünftigen Transaktionskosten bei Depotauflösung als Opportunitätskosten-Puffer gehabt. Läuft der Markt wieder in geordneteren Bahnen, hätte man den Minifuture wieder verkauft.
    Danke für alle Ihre Meinungen dazu!!
    Freundliche Grüsse!

    • Das ist ein Gedanke, den wir uns auch schon gemacht haben. Da wir aus grundsätzlichen Erwägungen aber Terminmarktgeschäfte scheuen, haben wir solche Absicherungsgeschäfte schon vor längerer Zeit verworfen. Dahinter steht die Erwägung, dass im Falle eines Systemzusammenbruchs, den wir definitiv nicht ausschließen, solche Terminmarktgeschäfte wertlos werden könnten. Mit einem solchen haben wir jetzt zwar nicht gerechnet, aber wie soll man den Absprung im Ernstfall schaffen, wenn man ihn nicht vorher schon ausreichend oft geprobt hat?

      Die Transaktionskosten, die laut unserem Fondsexperten Volker Schilling bei einem Fonds viel weniger ins Gewicht fallen als bei einem Privatanleger, müssen wir hinnehmen. Es sind aber Versicherungskosten, die bei Terminmarkt-Absicherungen ebenfalls anfallen. Welche Kosten nun im Zweifelsfalls höher sind, vermag ich im Moment nicht zu sagen.

      Da wir mit unserem Depot noch in der Erprobungsphase sind, schließe ich für die Zukunft allerdings nichts aus. Wir werden darüber im Team auf jeden Fall weiter diskutieren.

      Für mich ist noch ein anderer Gesichtspunkt interessant: Absicherungen über Terminmarktgeschäfte machen unzählige andere Fonds. Das, was wir im Depot nun zum zweiten Mal praktiziert haben, macht sonst aber niemand. Es ist also ein Alleinstellungsmerkmal.

  29. Zumindest bei Bakkafrost halte ich das übertrieben. Zu den anderen Werten hab ich keine Beobachtungen.
    Bakka wird nach der seitwärts Korrektur ein neues hoch ausbilden 😉

    • faktencheck zum beitrag v. Herrn Scheppelmann: „bakka wird…ein neues hoch ausbilden.“ stimmt, volltreffer 3. 4. 18. liegt m.e. am stimmigen geschäftsmodell, kgv, dividendenrendite, ek-quote.

      • So ist es, aber wie ich die Bakka-Aktie kenne, wird sie auch wieder ein neues Tief ausbilden;) So ist die Bakka-Aktie eben: Bildet dauernd neue Hochs und Tiefs aus trotz „stimmigem geschäftsmodell, kgv, dividendenrendite, ek-quote.“ Der Punkt ist nur: So lange die Hochs und Tiefs jeweils höher liegen, ist alles in Ordnung. Das ist Börse in Reinkultur.

        • tja, die letzten 3 monate jeweils ca. 12 % +, da tritt sogar die bedeutung der dividendenrendite eindeutig zurück ;)…….auf kurze sicht. vielleicht hat aber auch die ansprechend hohe dividendenrendite einen kaufreiz ausgeübt, ääh. selbstverständl. auch die hohe eigenkapitalquote usw.

          • Allein 2017 gab es bei Bakka zwei heftige Korrekturen, die die Bedeutung der Dividendenrendite in die andere Richtung in den Hintergrund treten ließen 😉 Ich bin da völlig entspannt, die nächste Korrektur kommt bestimmt.

        • ja, sehr starke schwankungen. vielleicht liegt der grund dafür im geschäftsmodell selbst. verkauf wahrscheinlich.

  30. Bin weitgehend bestandshalter mit bareserven als Quasiversicherung. Die bareserven passe ich der Kursentwicklung an.gehts hoch werden die barreserven durch Verkäufe stufenweise erhöht und umgekehrt partieenweise zugekauft.ganz ganz grob gesagt. So liegt man zwar nie 100% richtig, aber auch nie..

  31. Hallo Herr Brichta,
    Danke. Ich verstehe das Argument, sich gegenüber anderen Profis abzugrenzen. Aber ganz grundsätzlich wenn der Systemcrash kommt, würde man sicher den Einsatz des Futures verlieren (Versicherungsprämie und Bruchteil des Depotwertes) aber hätte doch noch die Werte, welche eigentlich besser wären als eine reine Cashposition – oder würden Sie dann mehrheitlich in Gold wechseln?
    Freundliche Grüsse!

    • Während eines Systemcrashs würde ich persönlich keine Aktien halten wollen. Erst danach wieder. Das heißt, aus jetziger Sicht käme dann hauptsächlich Gold in Frage

  32. bei einem systemcrash mit dem untergang der finanzwelt würden die aktien zwar vmtl. erstmal crashen. es käme wohl aber zu einer art staatl.lastenausgleichsabgabe, evtl. sogar zu einem goldverbot. wahrscheinlich dürfte der gesetzgeber dabei betriebsvermögen deutlich bevorzugen. betriebsvermögen -auch in form v. substanzaktien- gehört zu den wesenstl. grundlagen eines neustarts. wahre werte mit hoher eigenkapialquote (wenn diese sachwerte wiederspiegelt) würde ich teilw. halten, rest gold u. garten. vielleicht zahlt nestle die div. dann in keksen….

    • Wie auch immer – ich halte es für verfrüht, sich schon jetzt einen festen Plan für den Systemcrash zurechtzulegen. Ich schätze, auch da muss man flexibel bleiben und abwarten, wie sich dann die Gegebenheiten entwickeln. Es wird ja auf jeden Fall noch ein paar Jährchen dauern bis dahin 😉

      • ja hoffentl., aktuell wäre das wahre werte depot mit seinem hohen bargeld/bankbestand ja ziemlich aufgeschmissen…..

        • Die Kunst wird dann sein, rechtzeitig umzuschichten 😉

  33. ⏳😂 Glückwunsch, alle Provokationen meinerseits elegant ignoriert, aber irgendwann müssen Sie doch rüberkommen mit dem Depotalarm

  34. Hallo,
    der System-Crash wird erst dann kommen wenn das Bargeld deutlich reduziert oder abgeschafft wurde (auch wenn es im deutschen Grundgesetz verankert ist).
    Das Ziel ist die Abschaffung.
    Es arbeiten ja auch hinreichen viele Firmen daran.
    Und Unterstützung bekommen sie natürlich von bestimmten Kreisen, die daran verdienen wollen, wie vor wenigen Tagen von dem Apple-Chef verkündet…
    Denn beim System-Crash kann dann eine Regierung hingehen und auf Knopfdruck – jederzeit – x% vom Konto des Bürgers wegschmelzen…

  35. Guten Tag Hr. Brichta,

    die Aussage „Während eines Systemcrashs würde ich persönlich keine Aktien halten wollen. Erst danach wieder. Das heißt, aus jetziger Sicht käme dann hauptsächlich Gold in Frage“ hat mich überrascht. Seit ich Ihren Ausführungen folge, hatte eigentlich den Eindruck gewonnen, dass Aktien solider Unternehmen, die wenig Schulden haben, hohes Sachvermögen und eine gute Marktellung eine Krise gut überstehen und damit einer der Sicherheitsgurte für´s Geld wären. Aktien und andere Anteile an Unternehmen können bei einer Währungsreform zwar auch an Wert verlieren, sie bieten anschließend aber die Chance auf eine Kurserholung. Können Sie mich als Laien da nochmal aufschlauen?

    • Gerne erläutere ich Ihnen noch mal unser mehrstufiges Sicherheitsnetz. Selbstverständlich spielen die wahren Werte dabei insofern eine Rolle, als dass sie nach krisenbedingten Kursverlusten anschließend wieder eine kräftige Erholung erwarten lassen. Das ist aber nur unser letztes Netz.

      Soll heißen: Wenn alle Stricke reißen, bleibt uns der innere Wert der Aktien erhalten. Wir wollen aber versuchen, Vermögensverlusten – auch vorübergehenden – schon vorher zu begegnen.

      So wollen wir die Risiken begrenzen:

      1. Durch eine generell höhere Kassenhaltung.

      2. Durch weitere Aufstockung der Kasse, wenn wir dies für geboten halten.

      3. Notfalls durch Komplettausstieg, wenn wir diesen für geboten halten.

      4. Durch die Konzentration auf wahre Werte, falls wir den Ausstieg verpassen sollten. Unsere Werte geben uns nämlich das Vertrauen, dass sie in Krisen erstens nicht so tief fallen wie andere und zweitens sich im Anschluss wieder relativ rasch erholen.

      Und 5. durch unsere Goldposition, die rund 10 Prozent am Depot ausmacht und die wir im Krisenfall weiter aufstocken werden.

      Ich hoffe, dass ich nix vergessen hab 😉

      • Hohe Kasse könnte im Fall des Systemcrash trotzdem Vermögensverlust bedeuten. In Zypern wurden ja auch mehr oder weniger von heute auf morgen Kassenbestände bei Banken gestrichen. Wenn es auch keine Armen traf :-). Kassenbestände wären ja dann nur sicherer, wenn diese in Form von Bargeld oder einem Konto bei der Zentralbank liegen würden. An Letzterem für Privatleute arbeiten Sie aber schon, wenn ich Sie richtig verstanden habe 🙂 …

        • Das ist selbstverständlich. In einem sich abzeichnenden Systemcrash (Währungsreform o.ä.) wäre auch Kasse keine gute Alternative. Für Krisen davor schon eher – vor allem, wenn man es dann schafft, Cash bei der Bundesbank zu parken. Das ist bis jetzt zwar nicht möglich, aber ich habe dazu eine Alternative im Hinterkopf.

          • …welche Sie hier verraten würden? 🙂

  36. Im letzten Jahrhundert mussten die Deutschen
    2 Währungsreformen erleiden. Alle Ersparnisse in Form von Bargeld und Anleihen waren verloren.
    Des Weiteren glich das Land einer Trümmerwüste.
    Sehe ich es richtig, dass Besitzer von Aktien
    (BASF, VW), um nur einige zu nennen, sich dennoch auf der Gewinnerseite befanden ?
    Schließlich erblühten diese Unternehmen im Verlaufe des Wirtschaftswunders phantastisch, obwohl deren Gebäude, Maschinen und Anlagen zerstört waren.
    Dieser Gedanke kommt mir seit einiger Zeit im häufiger in den Sinn, wenn ich an eine mögliche zukünftige Währungsreform (wann auch immer) denke.

    • Das ist unbestritten. Trotzdem wäre es vermutlich besser gewesen, in diese Unternehmen einzusteigen, als sie an Boden lagen, als den Abschwung mitzumachen.

  37. Noch nicht 😉

  38. Zweifellos richtig. Aber soweit ich weiß erhielt jeder Deutsche nach der Währungsreform 40 D Mark. Die geringen Löhne und Gehälter waren auch nicht geeignet, um in Sachwerte wie Aktien zu investieren.
    Vielleicht wäre es unter diesen Gesichtspunkten tatsächlich sinnvoller gewesen, auf die Theorie
    „Augen zu und durch“ zu spekulieren.

    • Diese Strategie wäre natürlich nur dann sinnvoll gewesen, wenn man sein Vermögen zwischenzeitlich in anderen Sachwerten geparkt hätte – am besten im Ausland.

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