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Depotvorschlag: Wirecard

7. Mai 2020 - Holger Schiemann in Depotvorschlag | 35 Kommentare

Hallo Herr Brichta, Hier möchte ich Ihnen Wirecard für das Wahre Werte Depot vorschlagen. Im Zuge einer möglichen Bargeldabschaffung bzw Einführung neuer Bezahlsysteme im Bezug auf Digitalwährung durch EZB im Euroraum. Wirecard ist aktuell ca. 40% zurück gekommen.Jetzt eine 1. Einstieg wagen und einen 2. Teil Ende Mai oder Anfang Oktober

35 Kommentare

  1. Hallo Herr Schiemann,

    das kann doch nicht Ihr Ernst sein! Ausgerechnet eine Firma, die im Verdacht steht, die Bilanzen manipuliert und Scheinumsätze (!) ausgewiesen zu haben, sollen wir in unser Depot aufnehmen? Das ist ja zum …. 😂 😂😂

    Wohl kaum ein anderes Unternehmen ist weiter davon entfernt, ein wahrer Wert zu sein, als Wirecard! Ich hatte diese Affäre schon häufiger mit dem Fall MPL verglichen – und dabei bleibe ich. Wirecard kann froh sein, wenn die Aktie nicht genauso wie MLP wieder aus dem DAX fliegt.

    Dabei brauche ich mich gar nicht näher mit den Vorwürfen zu beschäftigen. Ob sie stimmen oder nicht, ist mir wurscht. Meine Erfahrung sagt mir:

    1. Wo rauch ist, ist auch Feuer.

    2. Generell Finger weg von solchen heißen Eisen.

    Im Übrigen haben wir mit Fiserv die bessere Wirecard schon längst im Depot. 😉

    Falls Sie selbst in Wirecard engagiert sind, wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Jo-Jo-Spielen 😜

  2. Sehr gute Antwort. Das wichtigste an der Börse ist, zu wissen, was man nicht machen sollte. Die meisten fragen, womit man schnell Geld machen kann. Die wenigsten fragen, was man nicht machen sollte. Es ist wie mit turn around Spekulationen. Können passieren, passieren aber meistens nie.

    Wirecard kann gefühlt seit 2 Jahren die Sachen nicht aus den Weg räumen. Die wichtigste Frage wäre: Warum eigentlich? (Aber vielleicht ist Enron auch schon zu lange her.)

    Ich muss aber zugeben, dass ich auch schon überlegt hatte, Wirecard zu kaufen. Also etwas länger her. Ich habe es nicht getan, obwohl es schon gejuckt hatte. Aber auch ich dachte dann, wo Rauch vielleicht auch Feuer. Und es muss nicht Wirecard sein.

  3. Okay, danke für Ihre schnelle Reaktion. Von der Affäre hatte ich leider nichts gehört,obwohl ich versuche mich umfasend zu informieren. Gelingt eben nicht immer. Das ist Ihnen ja gestern mit Visa Card und ähnlichen Ansatz,besser gelungen. Der Chart sieht spitzenmäßig aus.

    • Ob uns das mit Visa tatsächlich besser gelingt, muss erst die Zukunft beweisen. Ich bin aber recht zuversichtlich 😉

  4. Wie ich hier hier im Blog mal erwähnt habe, ich bin bei Wirecard investiert und möchte auch Dinge gewiss nicht schön reden. Ich bin auch ziemlich angefressen über Dinge, wie das mit dem KPMG-Bericht lief… auch von Herrn Braun, obwohl ihn Wirecard auch zum Atmen braucht… er hat die Visionen, wie Musk bei Tesla.

    Trotzdem bleibe ich (momentan) weiterhin investiert. Für mich werden die Q1 Zahlen und der Geschäftsbericht 2019 entscheidend. Stimmt das operative Geschäft und der Ausblick auf 2020 und wird der Geschäftsbericht von EY für 2019 uneingeschränkt testiert sowie sind auch die noch ausstehenden ergänzenden Untersuchungen von KPMG im Ergebnis „freundlicher“, wird es auch wieder zu einer Erholung kommen.

    Es konnte nichts Negatives durch KPMG bewiesen werden, auch wenn „Organisations- und Dokumentationsmängel“ vorliegen. Kurz um, es ist für ein Dax-Konzern ein Sauhaufen in der Vergangenheit gewesen. Geht man die Dinge an und belegt für 2019 und später, dass das operative Geschäft richtig ist und läuft, interessiert das irgendwann niemand mehr, Börse handelt die Zukunft und Wirecard wird dann auch irgendwann den Bewertungsabschlag zur Konkurrenz aufgeholt haben.

    Der Markt in dem sich Wirecard & Co bewegt, ist noch so riesig, dass auch Wirecard ein Stück vom Kuchen weiterhin abbekommt. Zudem spielt in meinen Augen auch immer eine Übernahmemöglichkeit mit, dass sich der Kurs schnell erholen könnte.

    • Nur mal nebenbei bemerkt: Bei MLP blieb von den Bilanzmanipulationsvorwürfen am Ende auch kaum etwas übrig. Gerichtlich bemängelt wurde lediglich ein niedriger einstelliger Millionenbetrag, den man evtl anders hätte verbuchen können. Das waren Peanuts, die man im Grunde in jeder Bilanz finden kann. Trotzdem flog die Aktie aus dem DAX – und nicht nur aus dem.

      Der Vorwurf bei Wirecard wiegt zudem schwerer: Betrügerische Scheinumsätze mit dubiosen Firmen in entlegenen Ländern. Das gehört zu den schlimmsten Vorwürfen, die man einem Vorstand machen kann. Sowas überlebt normalerweise kein Unternehmenslenker im Amt. Und wenn selbst Du zugibst, dass Wirecard Herrn Braun „zum Atmen braucht“, dann zähle einfach mal 1 und 1 zusammen.

      Soweit ich mich erinnere, fand unsere letzte Wirecard-Diskussion bei Kursen von deutlich über 100€ statt. Inzwischen liegt der Wirecard-Kurs in den niedrigen 80ern. Auch das zeigt, wie sinnlos es ist, an einem solchen Skandalwert festzuhalten. Zocken oder Jo-Jo-Spelen ja, investieren nein.

      • Jetzt ist entscheidend, dass vom Aufsichtsrat durchgegriffen wird und Vertrauen wieder aufgebaut wird… nachbörslich wurden auch schon richtige Schritte verkündet… Braun bekommt weniger Macht und soll sich auf die Strategie und Entwicklung konzentrieren… er bleibt der Visionär für Wirecard.

        Ich möchte wie gesagt Dinge um Gottes willen nicht schön reden… noch habe ich aber das Vertrauen, dass Wirecard operativ sein Weg geht und gehen kann…

        Ich bleib weiter erstmal investiert… Q1 2020 plus Ausblick und der Geschäftsbericht 2019 wird für mich wichtig… zudem hat Wirecard ja Dinge ab 2019 implementiert, die aktuelle Umsätze nachweislich belegen sollen und die auch noch von KPMG noch geprüft werden… stimmen die Umsätze, operativer Gewinn 2019 und werden auch testiert, bleibt ein Beigeschmack für 2016-2018 zwar bestehen, aber Börse handelt Zukunft und wenn das Geschäft aktuell alles nachvollziehbar ist und die Wachstumraten sich bestätigen, sollte der Kurs wieder anziehen und auch Wirecard Vertrauen wiedererlangen…

        Es ist kein wahrer Wert – klar grins – und ich bin auch echt angefressen, aber ich möchte noch dabei bleiben… und eigentlich sehe ich es auch als Invest und nicht als Zock…

        • Einigen wir uns auf Jo-Jo-Invest 😜

  5. Michael K war auch mal in Wirecard investiert, kann ich mich dunkel erinnern… wie sieht er die Sache? Hält er Wirecard weiterhin potenziell für ein Invest (die Zukunft betreffend), selbst wenn er aktuell kein Aktien hält?

    Also Michael hau in die Tasten… *schmunzel*

  6. Nach Börsenschluss (diverse Medien): Wirecard stellt Vorstand neu auf – weniger Macht für Konzernchef Braun

  7. Wir sollten vielleicht zwischen Rauch und Nebelkerzen unterscheiden. Im Vergleich zur MLP-Geschichte wissen wir heute wesentlich mehr über die Leerverkaufs-Quote der betroffenen Aktien. Die liegt bei Wirecard inzwischen bei ca. 27%.

    Nicht verifizierbare Vorwürfe und Leerverkäufe gehen so Hand in Hand. Auch ein Geschäftsmodell. Wie schnell so ein Trend gebrochen werden kann, zeigt in jüngster Vergangenheit Tesla. Es ist gefährlich, Wirecard schon abzuschreiben.

    Das Geschäftsmodell von Wirecard ist überprüfbar anhand des Free Cash Flow. Scheinumsätze (Round-tripping) konnte auch KPMG nicht finden.

    • Vielleicht hast Du die Intention meines Posts nicht verstanden: Jeder, der sich dafür interessierte, wusste auch damals bei MLP genau Bescheid über die „Leerverkaufsquoten der betroffenen Aktie“. Es ist also nicht so, wie Du behauptest, dass wir im Vergleich zur MLP-Geschichte heute mehr wesentlich darüber wüssten. Dass Leerverkäufe in beiden Fällen eine große Rolle spielen bzw. spielten, ist doch unbestritten.

      Und obwohl sich im Falle MLP die Vorwürfe anschließend in Luft auflösten, blieben die Folgen für die Aktie nachhaltig. DAS ist also der Punkt, den sich alle Wirecard-Jünger wie Du ansehen sollten. Selbst wenn die Vorwürfe nicht zutreffen, bleibt ein nachhaltiger Schaden für die Aktie. Und wenn die Vorwürfe zutreffen, ist die Sache eh klar. Das erinnert stark an eine Loose-Loose-Situation.

    • Nur mal ein langfristiger Kursvergleich.

      Wirecard:

      • Demnach wäre Wirecard jetzt da, wo MLP 2001/2002 war.

  8. Gut von Dir beobachtet! Wirecard polarisiert und die Causa Wirecard ist längst zur Glaubensfrage mutiert, die nur Jünger oder Zweifler übrig lässt. Diese mögen kurzfristig die Kurse machen. Langfristig entscheiden Zahlen. Und im Gegensatz zur MLP-Geschichte ist an ihnen eben noch kein Vertrauensverlust der Kunden abzulesen. Aldi konnte für die Zahlungsabwicklung gewonnen werden, genau so wie die frühere France Telecom.

    So lange hier keine Erosion einsetzt, besteht begründete Hoffnung. Die neuen Personalien in Vorstand und Aufsichtsrat könnten der Geschichte eine Wendung geben.

    Abwarten, was die Quartalszahlen am Donnerstag zeigen.

    • Das sind typische Formulierungen eines Wirecard-Jüngers:

      „im Gegensatz zur MLP-Geschichte ist an ihnen eben noch kein Vertrauensverlust der Kunden abzulesen.“

      „So lange hier keine Erosion einsetzt, besteht begründete Hoffnung.“

      „Die neuen Personalien in Vorstand und Aufsichtsrat könnten der Geschichte eine Wendung geben.“

      Was am Anfang – vermeintlich – neutral daher kommt, ist es bei näherem Hinsehen also nicht mehr.

      Bei MLP gab es selbstverständlich auch einen Personalwechsel, der – ebenso selbstverständlich – als „Neuanfang“ und „Wendung“ verkauft wurde. Spätestens mit diesem wurde aber klar, dass der Geschäftserfolg zu einem großen Teil dem alten (Termühlen) zuzurechnen war. Dieser hatte im Unternehmen schon eine Art Kultstatus.

      Und wenn ich mir die Postings von Euch Wirecard-Jüngern so anschaue, erkenne ich hier durchaus Parallelen: Braun wird als eine Art Visionär bezeichnet, der für Wirecard unverzichtbar sei. Warum eigentlich? Wenn es doch tatsächlich so ein todsicheres und zukunftsträchtiges Geschäft wäre, wäre es doch wurscht, wer an der Firmenspitze steht. Ganz so egal scheint es aber offensichtlich doch nicht zu sein.

      Im Übrigen plädiere ich weder dafür, die Aktie in den Himmel zu heben, noch sie zu verteufeln. Lasst sie doch einfach links liegen, sie ist es nicht wert, so viele Worte über sie zu verlieren. Auch für mich grenzt es jetzt langsam an Zeitverschwendung. Es gibt sooooo viele andere interessante Aktie auf der Welt. Da braucht man nicht so viel Aufmerksamkeit ausgerechnet dieser einen zu widmen.

      • Mit Wirecard beschäftige ich mich nicht mehr, aber zwei Punkte:

        Dirk Müller hat Wirecard kürzlich aus seinem Depot geschmissen.

        Und jetzt der wesentliche Punkt, als Ergänzung zu Raimund.
        mEn dulden die Angelsachsen keinen erfolgreichen deutschen FDL. Gerne werden deutsche Konzerne verklagt, bzw medial angegangen. Beispiele gibt es zu Hauf.
        – was wurde aus der Deutschen Bank?
        – was wurde aus Alfred Herrhausen?
        – wie war das mit Volkswagen und dem sog. „Dieselskandal“?
        – warum wurde Monsanto erst dann verklagt, als Bayer für teuer Geld die Übernahme vollzogen hat?
        – …

        Mir fallen keine Beispiele ein, wo US-Unternehmen von der deutschen Justiz belangt wurden.

        Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man in deutsche Werte investiert.

        • Hallo Michael K.,

          sind deswegen Otto-Kleinanleger in Deutschland von Wirecard so fasziniert? Weil sie darin die Geschichte von David gegen Goliat fortgeschrieben sehen?

  9. Hallo Michael K.,

    sind deswegen Otto-Kleinanleger in Deutschland von Wirecard so fasziniert? Weil sie darin die Geschichte von David gegen Goliat fortgeschrieben sehen?

    • Otto Kleinanleger in Deutschland machen viele Fehler. Und leider häufig immer wieder die selben.

      Wer Größe besitzt, akzeptiert eigene Fehler und lernt daraus.

  10. Oha. Man sollte es vielleicht anders sehen. In Deutschland können Vorstände Dinger durchziehen, für die man in den USA in den Knast geht. Bayer, VW und Deutsche Bank haben elementare Fehler gemacht. Und das man für ein paar deutsche Nebensächlichkeiten in den USA in den Knast gehen kann, hat vielleicht geschockt, ist aber auch ein Grund, warum es deutsche Probleme sind. Ackermann bekam eine fette Abfindung für die Ruinierung der Deutsche Bank. In Amerika würde er vielleicht im Knast sitzen. Vielleicht.

    Ein wichtiger Punkt ist z.B. , dass in Deutschland die Meinungsfreiheit so hoch gewertet wird, dass ich Scheiße für Gold verkaufen kann, solange ich nicht in Scheiße investiert bin. Ich kann mich aber dafür anwerben und bezahlen lassen. In den USA gehe ich dafür in den Knast. Das ist ein Grund dafür, warum wir ein Pennystock Paradies. Du siehst die Sache falsch. Man kann hier halt Sachen machen, wofür man in Amerika in den Knast geht. Glaub mir, Ackermann ist froh, dass er bei der Deutschen Bank war und nicht bei einer US Bank. Ich denke auch nicht, dass er in den USA noch mal Urlaub machen würde.

  11. Passend zum Thema ein Kommentar von Daniel Bernecker. Er stellt genauso wie ich die Frage nach einem Rauswurf der Wirecard-Aktie aus dem DAX. MLP lässt grüßen …

    „Die Financial Times weist bei Wirecard seit fast zwei Jahren mit tiefer Recherche auf diesen Umstand hin. Der Prüfungsbericht macht es eigentlich nur noch schlimmer. Daten nicht überprüfen zu können, weil sie vorenthalten werden oder fehlen ist keine Entlastung. Meine Skepsis gegenüber Wirecard sehe ich bestätigt. Nicht wegen der Technik oder den Produkten, sondern wegen dem Management. Durch die Mitgliedschaft im Dax leidet der ganze Index. Der Effekt ist nicht zu unterschätzen. Wirecard muss deswegen aus dem Dax wieder raus und mit neuem Kopf versuchen die Glaubwürdigkeit wiederherzustellen. Wirecard ist auch heute nicht die 10,58 Mrd. Euro wert, die sich aus dem Kurs errechnen. Angebracht sind 3-4 Mrd. Euro. Das entspricht Kursen um die 30 Euro.“

    • Die Börse spricht Klartext über Wirecard.

      • Heute minus 50%! Die von mir ins Spiel gebrachten Parallelen zu MLP werden immer offensichtlicher. Weiterhin Hände weg!

  12. Ich finde sogar, es schnuppert weniger nach MLP als nach Enron.

    Es fehlt nur noch, dass größere Kredite gekündigt werden, weil die Voraussetzungen dafür nicht mehr gegeben sind. Dann fliegen sie im September nicht mehr einfach aus den Dax, sondern werden zu Grabe getragen.

    Ich überlege schon ob ich mir 10 Stück zu ca. 30 Euro zulege (aktueller Kurs), allerdings habe ich mir schon 5 mal erfolgreich auf die Finger gehauen. Ich will nicht zocken, nicht mal für 300 Euro. Was für ein Kurssturz für einen DAX Wert. Da kann ja jeder Penny Stock neidisch werden.

    • Den MLP-Vergleich mache ich nur in Bezug auf die Parallels „Dax-Aufnahme -> Bilanzmanipulationsvorwürfe und Shortattacken -> DAX-Abstieg“. Denn wie gesagt: Bei MLP hatten sich die Vorwürfe damals nicht halten lassen. Trotzdem fiel der Kurs ins Bodenlose.

      Sollten sich die Vorwürfe bei Wirecard bestätigen, dann wäre es natürlich nochmal mehrere Hausnummern schlimmer. Aber das kann man als Außenstehender relativ gelassen beobachten. Ich glaube nämlich nicht, dass dieser Skandal die weltweiten Börsen so beeinträchtigen wird, wie das damals bei Enron der Fall war. Ausschließen kann ich allerdings auch das nicht.

  13. Der Fall zeigt wieder einmal wie wichtig eine breite Streuung ist. Wirecard einfach gewichtet wäre kein großes Depotproblem…je nach Streuungsbreite u. Qualität.

    • Streuen ist das Eine. Skandalfirmen generell meiden, ist das Andere. Niemand kann sagen, dass der vergangene Donnerstag noch eine Überraschung gewesen wäre. Es gab genügend Möglichkeiten, sich von Wirecard zu Kursen zwischen 100 und 150 Euro zu verabschieden, wie hier mehrfach empfohlen.

      Typisch war aber, dass die Wirecard-Jünger auch hier im Blog immer wieder Begründungen und Ausflüchte anführten, warum Wirecard trotz allem ein gutes Investment wäre. Dieses „sich an Strohhalme klammern“, ist in solchen Fällen immer wieder zu beobachten. Ich glaube auch nicht, dass es den Gelackmeierten eine Lehre sein wird. Leider fallen solche Leute immer wieder in solche Verhaltensmuster zurück. Und wenn sie tatsächlich etwas gelernt haben sollten, dann werden es beim nächsten Mal eben andere sein, die darauf reinfallen.

      Mich würde es schon interessieren, wie Geschädigte jetzt darüber denken. Vielleicht könnt Ihr Euch hier noch mal zu Wort melden?

    • Konkret: Es wäre schön, wenn sich die Herren Andreas B., Holger Schiemann und Maxwin dazu noch mal äußern würden. Ich erinnere noch mal an ein Zitat:

      „So lange hier keine Erosion einsetzt, besteht begründete Hoffnung. Die neuen Personalien in Vorstand und Aufsichtsrat könnten der Geschichte eine Wendung geben.“ Strohhalme eben …

    • Und hier noch mal der von mir oben angesprochene Verlaufsvergleich mit MLP, aktualisiert (zum Vergrößern anklicken): links Wirecard, rechts MLP. Der Vergleich zeigt Euch auch, was von Wirecard im günstigsten Fall übrig bleiben könnte. Im Fall nämlich, dass das Unternehmen weiterbesteht und nicht pleite geht.

      Letzteres wird allerdings immer fraglicher. Denn während sich bei MLP die Vorwürfe des Bilanzbetrugs NICHT bewahrheiteten, fehlen in der Wirecard-Bilanz tatsächlich 1,9 Mrd €.

  14. Immer noch Salz in die Wunde streuen.

    • Gefühle wie schmerzende Wunden sollte es an der Börse nicht geben. Und wenn sie aufzukommen drohen, was menschlich verständlich ist, sollte man sie bekämpfen. Wie, dafür muss jeder selbst eine Strategie entwickeln.

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