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Die nächste Krise kommt bestimmt

14. September 2018 - Raimund Brichta in Allgemein | 30 Kommentare

Die Frage ist nur, wann? Zehn Jahre nach der Lehman-Pleite diskutieren Dirk Müller und ich darüber, ob so etwas wieder passieren kann – und wenn ja, wann? Wie sollte man sich persönlich auf solche Krisen einstellen?

Meine Kollegin Frauke Holzmeier moderiert den Talk.

Die Schweigeminute am Anfang ist dem Gedenken an die Lehmann Brothers gewidmet 😂😂😂

30 Kommentare

  1. Bei Dirk Müller steht sie alle zwei Monate vor der Tür 😂

  2. herr müller redet schon seit ich ihn kenne das alles immer schlimmer wird

  3. Die nächste megakriese wird alles übertreffen . Wann sie kommt? Morgen oder in 5jahren das weis keine sogenannte ich plane mal so das sie bald kommt und bereite mich vor (und wenn keine kommt habe ich trotzdem nix verloren ) aber sie wird kommen mit voller Härte , hyperinflation ,bargeldverbot (Einschränkung ) Währungsreform …

  4. Schon wieder der Müller🐒… seit Jahren betet er den Crash herbei. Sicher er (der nächste Crash) wird kommen – aber bis dahin hat man in den letzten Jahren gut verdienen können… aber immerhin hätte auch er dann mal Recht gehabt 😅

  5. …der Geschichtenerzähler🙄 Müller – wer´s liebt ?! 😜Gleichwohl hat Raimund Brichta ein paar – für manche sicherlich etwas Neues – Fakten & Infos (Stichwort: „Spareinlagen Bank / Forderung“ + „Kryptogeld“) geliefert 👏und somit haben sich die 45 Minuten Lebenszeit dann doch gelohnt! 🤙😉

  6. Manche werden berühmt, wenn sie nur vor der DAX-Tafel hocken… Der Herr Müller prophezeit alle paar Wochen den Weltuntergang…. Es wird irgendwann einfach nur noch langweilig. Zu 95% lag er immer verkehrt und irgendwann, wenn ein Crash einsetzt, lässt er sich dann wieder bei Anne Will feiern.

  7. Die Welt wird vom Jahr zu Jahr besser….mal das Buch Factfulness lesen….Bill Gates Lieblingsbuch 2018…wer immer nur schwarze Schwäne und Krisen sieht verdient nix an der Börse….aber der Deutsche steht irgendwie auf Krisengeschrei….verkauft sich gut das Geschäft mit der Angst.

    • Irgendwann hat Herr Müller recht.

      • Irgendwann..

      • ist doch egal ob er irgendwann recht hat,als erfahrener Börsianer weiss man das dann die besten Kaufkurse erreicht werden,denn eins ist sicher ,langfristig steigt die börse immer

    • Schau Dir doch einfach ein paar Videos mit dem Herrn an. Der Untergang ist jetzt im Moment und Morgen und eigentlich war er schon zu jeder Zeit … Wird ein Vergnügen sein anzuschauen, wie Herr Brichta ihn vorführen wird.

  8. Der Systemzusammenburch müsste nicht sein.

    Wie Raimund gut in seinem Buch beschreibt entwickelt der Zinseszinseffekt einen Sog nach immer mehr Geld bzw. Schuld. Aber das liegt nur daran, weil die Profiteure ihre Gewinne nicht ausgeben sondern weiter anhäufen und so diesen Sog immer weiter verstärken. Daher wird die Kluft zwischen Reich und Mittelschicht auch immer größer. Ein Beispiel: Donald erbt von seinem Onkel eine Immobilie und bekommt monatlich Geld von seinen Mietern. Mit dem Gewinn kauft er sich noch ein Haus und bekommt noch mehr Miete. Und das wiederholt er immer wieder bis er irgendwann keine Mieter mehr findet. Donald bekommt weiter monatlich viel Geld durch die bestehenden Mieten. Dafür sorgt super Mario, der fleißig daran werkt, dass der Geldfluss nicht versiegt. Häuser bauen macht jetzt keinen Sinn mehr. Zum Glück hat Donald auch einen großen Save geerbt. Denn wie sein Onkel, schwimmt Donald lieber in seinem Geld als es auszugeben. Daher kommt es auch zu keiner Inflation. Selbst dann nicht, wenn Donald die ganze Welt kaufen könnte. Und was haben wir von Raimud gelernt: Geld ist Schuld. Wo ist denn dann die ganze Schuld bei so viel Geld. Es ist der Retter super Mario, der all die Schuld auf sich genommen hat. Vermutlich finden wir ihn gar nicht mehr so super, wenn wir merken, dass er die ganze Welt verspielt hat.

    Dürfte man maximal eine Million Euro erben und der Rest würde der Staat bekommen, hätte auch Italien keine Schuldenprobleme mehr.
    Die Politik, die eigentlich für eine Umverteilung sorgen müsste, versagt. Sie steckt mit den Reichen unter einer Decke und da wird nun mal das gemacht was denen lieb ist. Donald bringt das ja gerade auf den Höhepunkt. Er senkt die Unternehmenssteuern, erhöht mit dem Druck auf Iran den Ölpreis und führt gleichzeitig Zölle ein, die wieder die untere und Mittelschicht trifft. So dumm kann das wählende Volk sein.
    Daher: Ich finde es super, dass Dirk kein Blatt vor den Mund nimmt und öffentlich Missstände in unserer Gesellschaft kritisiert. Raimund hält sich diesbezüglich eher zurück, darf ja eventuell seine Arbeitgebern nicht auf den Schlips treten. Dafür ist er einfach genial. Bitte macht weiter so. Ihr seid eine wichtige Bereicherung für Europa. Danke.

    • Zu zwei Deiner zahlreichen Punkte habe ich Einsprüche:

      1. Ich halte mich in keiner Weise zurück, schon gar nicht, um meinen „Arbeitgebern“ nicht auf den Schlips zu treten. Der Punkt ist nur der, dass meine Analyse wertfrei die Konstruktion unseres Geldsystems auseinandernimmt und dessen Konsequenzen aufzeigt. Von Wertungen wie „gut“ oder „schlecht“ halte ich mich bewusst fern. Das System ist so, wie es ist. Punkt. Da vergleiche ich mich eher mit einem Erdbebenforscher, der seine Erkenntnisse auch nicht mit Wertungen versieht.

      Die handelnden Personen machen in diesem System eher Nuancen aus. Auch ein anderer als Herr Draghi hätte ähnlich handeln müssen, um den Zusammenbruch hinauszuzögern.

      2. Vorschläge wie „Erbschaften konfiszieren“ setzen zwar durchaus an den kritischen Symptomen an, entbehren aber in unserem Gesellschaftssystem jeglicher realistischen Erfolgsaussicht. Wer will, kann natürlich gerne versuchen, dieses Gesellschaftssystem zu kippen und durch ein anderes zu ersetzen, wird daran aber scheitern. Zumal auch zu beachten ist, dass umso mehr Nebeneffekte auftauchen, die im Vorhinein nicht kalkulierbar sind, je mehr Systemparameter man ändert.

      Deshalb beschränke ich mich bewusst darauf, das bestehende System zu analysieren und dessen Konsequenzen aufzuzeigen.

      • Unsere Gesellschaft besteht aus einem Geldsystem und der Politik. Die Aufgabe der Politik wäre es die Kräfte des Geldsystems, welches die Kluft zwischen Reich und Arm bzw. Geldvermögen und Realwirtschaft bewirkt, zu bändigen.
        Die einen sehen die Ursache des Problems im Geldsystem, die anderen im Versagen der Politik. Beides hat wohl seine Berechtigung.

        Das Handeln der Personen macht hier alles aus. Wer glaubt, es gibt nur eine Möglichkeit irrt. QE und Euro wurden durch bewusste Entscheidungen ins Leben gerufen. Einige profitieren davon andere weniger.

        • Es erscheint mir recht naiv zu glauben, „die Politik“ wäre in der Lage, die Kräfte des Geldsystems zu bändigen. Tatsächlich ist es nämlich genau umgekehrt: Das Geldsystem bändigt die Politik. Denken Sie aktuell nur mal an den Ex-Rothschild-Banker Emmanuel Macron. Und er ist nur ein Beispiel unter vielen.

          Und was das „Handeln der Personen“ betrifft: QE war und ist alternativlos. Die Namen der Notenbanker, die QE umsetzen oder umgesetzt haben, sind austauschbar. Kein Notenbanker der Welt kann sich diesem Zwang entziehen. Und die QEs der Zukunft werden noch größer ausfallen als die bisher gesehenen. Das fortgeschrittene Stadium, in dem sich unser Geldsystem befindet, lässt gar nichts anderes zu.

          Der Euro dagegen war nicht alternativlos. Er hätte nicht unbedingt eingeführt werden müssen. Aber der Euro hat auch nichts damit zu tun, dass sich das Geldsystem immer weiter auf den Abgrund hin zubewegt. Der Systemzusammenbruch kommt mit oder ohne Euro, die Gemeinschaftswährung ist in dieser Hinsicht völlig unwichtig. Umgekehrt hat auch der von mir erwartete Eurozerfall nichts mit dem Systemzusammenbruch zu tun. Der Euro wird vollkommen unabhängig vom Systemzusammenbruch zerfallen – vermutlich geschieht das sogar zeitlich vorher.

  9. Müller nutzt seinen Bekanntheitsgrad wenigstens auch dazu, gesellschafts- und wirtschaftspolitische Verwerfungen anzusprechen. Das trauen sich nicht viele, weil sie sonst Angst um ihre Karriere und ihre Aufträge haben.

    Für die Performance im eigenen Depot und für die Vermögensplanung und -absicherung ist im übrigen jeder selbst eigenverantwortlich – und nicht der Börsenkollege x oder y.

    Das beste Investment bzgl Vermögen ist im übrigen
    – in die eigene Bildung
    – in die Bildung der eigenen Kinder

  10. Ich steh auch nicht auf die Thesen des Herrn Müller,
    die Ablehnung, der Spott der ihm hier zu Teil wird lässt mich jedoch misstrauisch werden, und den Zeitpunkt einer deutlichen Korrektur/Crash näher erscheinen.
    Remember Mr. Babson 1929!

  11. Ich persönlich fand das Gespräch interessant. Um sich eine Meinung bilden zu können, bedarf es nun einmal auch unterschiedlicher Positionen. Wenn immer alle einer Meinung wären, wäre es auch langweilig. Ich muss aber zugeben, dass ich der recht eigenwilligen Interpretation von Liquidität von Dirk Müller nicht folgen konnte. Sollte es wirklich einer Diskussion darüber bei einem Abendessen kommen, würde ich mich über eine kurze Info freuen 😉

    • In Bezug auf die Liquidität geht es mir wie Ihnen. Zumal in einer Systemkrise vermehrte Ausfälle von Gegenparteien zu befürchten sind. Und wenn diese Ausfälle ein so hohes Volumen erreichen, dass auch die Clearingstelle in die Bredouille gerät, auf die sich Dirk so sehr verlässt, wird‘s brenzlig.

  12. Für viele Kleinanleger kommt der Crash, wenn die Wikifolio Blase platzt. Das wird aber den Großen nicht weh tun.

    • Könnten Sie näher erklären, was Sie meinen mit der Wikifolio-Blase.

  13. Nun ich halte Wikifolio für Humburg mit Schneeballsystem. Man muss sich das mal durch den Kopf gehen lassen: Mister X legt ein Wiki auf und spiegelt ein Depot über 200 k Euro wieder. Er wird investierbar, worauf man „besicherte Zertifikate“ kaufen kann. Die Kosten übernimmt natürlich der Emitent. Na klar, kostet ja nichts. Blödsinn, das wäre eher sehr teuer. Darum steht da auch weitgehend. Und das ist Definitionssache.
    Als Wiki Einnahmequellen kommen knapp ein Prozent jährliche Zertikatgebühr ins Spiel. Na toll + eine Erfolgsprämie, die sich wohl Wiki und der Wikifolioinhaber bei Erfolg teilen.

    Hallo? Das soll mir mal einer Vorrechnen. Theoretisch kann Wikifolio nur erfolgreich sein, wenn der größte Teil aller Zertifikate baden geht. Nur, was ist, wenn mal einige über längere Zeit richtig erfolgreich waren und die Anleger gleichzeitig Kasse machen ?
    Wikifolio kann nur erfolgreich sein, wenn die meisten Zertifikate an Wert verlieren.
    Sie können ja mal Ihre Profis ansetzen, wie man das machen will.
    Beispiel:
    Sie geben ein Zertifikat auf mein Depot aus. Ich spiele mit 100000 Euro und das Zertifikat wird von mehren gekauft, sagen wir auch für 100000 Euro. Und schauen wir mal, wie Sie das deichseln wollen von den Kosten, sofern Sie mein Depot nicht nachkaufen wollen.
    Ihre Einnahmequellen. Jahresgebühr, Erfolgsprämie + Zertifikat wird wertlos.

    Ihr Risiko:
    Ich kann natürlich richtig erfolgreichsein und alle Anleger machen nach einem Jahr Kasse.. Dann sehen Sie alt aus.

    Wikifolio lebt davon, dass die meisten Zertifikate nicht gleichzeitig zurückgegeben werden und baden gehen. Aber wehe wenn nicht.

    • @ Herr Dargel: Sie haben wohl so gar kein Vertrauen in die deutsche Bank Lang & Schwarz, welche die auf Wikifolio basierenden Zertifikate emittiert, absichert und betreut.

      • Ehm nein. Dazu habe ich leider meinen eigenen Kopf, der fragen kann, wie sie es machen. Aber warum erklären sie mir nicht einfach, wie man ein Wiki Zertifikat besichert ohne an den Kosten zu ersticken. Anstatt einfach zu vertrauen, einfach erklären.

        Ich kenne eigentlich keinen Banker, dem ich vertraue. Weil ich weiß, wofür er bezahlt wird. Er will mein Bestes: Nämlich mein Geld.

  14. Dazu eine Anekdote: Ein vermögender Freund von mir wurde auf einer Investmenttagung gefragt ,ob er sein Depot nicht lieber bei Sal.Oppenheim haben möchte statt bei der Deutschen Bank.Er lehnte dankend ab mit dem Hinweis,dass er mit seiner Bank viel Geld verdient … weil er genau das Gegenteil macht was die Bank ihm empfiehlt!!!!!!

    • Sal. Oppenheim war doch die Deutsche Bank. Inzwischen aber aufgelöst.

  15. Könnte doch eine sehr alte Anekdote sein: Und ob Sal. Opp. zur Deutschen Bank gehört ändert doch nichts an der Kernaussage. Als ich noch jung war, hatte die Deutsche Bank Klöckner zum Kauf empfohlen. Irgendwann später konnte ich lesen, dass die DB selber aus diesem Wert ausgestiegen war. Seitdem habe ich meine Meinung über Banken.
    Inzwischen ist es mein persönlicher Spaß, alle Empfehlungen von Banken zu untersuchen. Dabei kommen richtig üble Machenschaften ans Tageslicht. Es schreibt aber niemand darüber.

    • Sie sind herzlich eingeladen, hier über Ihre Rechercheergebnisse zu berichten.

  16. Stimmt! Die Geschichte stammt aus den späten 90er!!
    Aber der Kern der Aussage trifft auch noch heute zu: Man muss sich selbst
    um sein Geld kümmern!!

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