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Einschätzungen – Januar 2019

28. Januar 2019 - Aries Eeberg in Gastbeitrag | 16 Kommentare

Wir bewegen uns auf eine multipolare Welt zu. Der Pazifik mit seinen Anrainern wird zum Gravitationszentrum der Weltwirtschaft. Auch Russland wird an der Seite Chinas wieder eine Rolle spielen. Die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien muss kommen und wird für Technologiesprünge und neues Wirtschaftswachstum sorgen. Die Zinsen werden noch lange niedrig bleiben. Gold gehört in jedes Depot, da Krisen die Entwicklung begleiten werden und Bonds nichts abwerfen. Immobilienaktien sorgen für regelmäßige Einnahmen und können Bonds bedingt ersetzen. Aktien geben wie immer Anteil am Wirtschaftswachstum. Insbesondere Emerging Markets und USA muss man haben wegen deren positiver Bevölkerungsbilanz und Rohstoffreichtum. China und USA sind die innovativsten Mächte. Werte mit hoher Dividende sorgen für regelmäigen Ertrag und repräsentieren meist solide preiswerte Firmen. Nachhaltigkeits-Werte sind chancenreich.

16 Kommentare

  1. Gold ist trotz Krisen in den letzten Jahren kaum gestiegen, wohl weil die Inflation nicht in die Gänge kommt. Immobilienaktien waren eine sehr gute Investition. Sie sind ein gutes Beispiel dafür, dass man gelegentlich mit einer faktenorientierten Herangehenweise eine Erfolgschance hat, die über 50 v.H. liegt. In einer Phase mit Minuszinsen und steigenden Mieten u. Immobilienpreisen war klar, dass TAG u. Vonovia sich positiv entwickeln würden. Für mich sind das aktuell Haltepositionen. Ansonsten find ich den Beitrag gut, weil gedankenreich.

  2. Der Artikel zeigt, wie unzureichend viele in Deutschland sind. Ursache ist, dass zu 90% Mainstream konsumiert werden.

    „Wir bewegen uns auf eine multipolare Welt zu. Der Pazifik mit seinen Anrainern wird zum Gravitationszentrum der Weltwirtschaft.“

    Wir bewegen uns nicht zu, wir sind es bereits.

    „Die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien muss kommen und wird für Technologiesprünge und neues Wirtschaftswachstum sorgen. “

    Trump wurde demokratisch gewählt und hat die Fossilen in den USA ins Rampenlicht zurückgeführt. Sowas geht sehr schnell…

    Weltweit boomt die Kohle, Herr Eeberg:
    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energiepolitik-deutschland-treibt-den-ausstieg-voran-doch-weltweit-boomt-die-kohle/23141178.html?ticket=ST-46091-qUdcFndGwhZdKobfnuPw-ap5

    Und in Deutschland wird die Energie immer teurer. Schade für die Arbeitsplätze in Deutschland. Die deutschen Konzerne bauen gerne Fabriken in Polen, auch weil die Polen zuverlässig, fleißig, gebildet und höflich sind. Attribute, die früher der Bevölkerung in Deutschland nachgesagt wurden.

    „Aktien geben wie immer Anteil am Wirtschaftswachstum. Insbesondere Emerging Markets und USA muss man haben wegen deren positiver Bevölkerungsbilanz und Rohstoffreichtum. China und USA sind die innovativsten Mächte. Werte mit hoher Dividende sorgen für regelmäigen Ertrag und repräsentieren meist solide preiswerte Firmen. “
    -> volle Zustimmung

    „Gold ist trotz Krisen in den letzten Jahren kaum gestiegen,“
    -> Langfristig im kontinuierlichen Aufwärtstrend. Im Worst Case explodiert der Goldpreis, insofern Absicherung.

    „Immobilienaktien sorgen für regelmäßige Einnahmen und können Bonds bedingt ersetzen“
    -> im Worst Case sieht es anders aus…

  3. Galt natürlich auch in den 80igern und 90igern. Was war damals mit Gold passiert? Ach ja, die Produktion stieg permanent an und der Preis fiel bis Anfang 2k. Dann ging die Produktion nachhaltig zurück und der Preis kletterte.

    Wie sieht es jetzt aus? Die Produktion steigt. Inzwischen ist sie fast doppelt so hoch wie 2000. Glücklicher Weise gibt es aber dieses mal mehr Käufer. China und Russland sind goldsüchtig.

    Eines Tages ist Putin aber weg. Wenn Russland dann auf die Idee kommt, mit den Käufen aufzuhören oder sogar verkaufen will, erlebt der Goldmarkt ein Blutbad.

    • 1) Ihr Verglich hinkt: Vergleichen Sie den Anstieg der Geldmenge mit dem Anstieg der Goldproduktion.

      2) Angebliches Goldblutbad: Diejenigen, die Gold besitzen, verkaufen es nicht mehr. Und schon gar nicht für Druckerpapier. Ausnahme: Pleitestaaten a la Venezuela, die kaputt sanktioniert werden damit ein Regime Change herbei geführt wird…(in Venezuela kann man nicht Ethnien gegeneinader aufhetzen wie in Syrien; vielmehr muss man die Bevölkerung leiden lassen damit sie verzweifeln – ein Hoch auf unsere Demokratie!)

      3) Putin ist eines Tages weg, richtig. Ich drücke Russland die Daumen, dass kein Jelzin oder Schirinowski oder Stalin auf ihn folgen wird. Staatsverschuldung Russland unter 20%. EU? USA? Performance russische Börse?

  4. Leute mal ganz ehrlich… man kann immer überall etwas hinterfragen und überall was finden, das ist schon klar… und sicher sind die Chancen vielleicht in manchen Bereichen nicht schlecht…

    Aber muss man Immobilienaktien hervorheben, als das Investment, wohl zu wissen, was im Hintergrund teilweise abgeht… es sind nicht nur die Ballungszentren und die kommunizierte Wohnungsnot… auch insgesamt über das Land verteilt… es gab schon genug Sendungen im Fernsehen, wo die Oma nach 30 Jahren völlig ohne Grund plötzlich auf die Straße gesetzt wird, weil sie die Miete nicht mehr zahlen kann… und die Begründungen… sehr viele Menschen werden immer mehr belastet, weil ihre Mieten fast nicht mehr zu bezahlen sind…

    Es soll jeder selbst agieren und machen wie er denkt, das steht jedem frei… aber Immobilienaktien, Rüstung, Pharma oder die Spekulation auf sind für mich persönlich zumindest tabu, denn ruhig schlafen könnte ich damit nicht…

    • Hhm.,war unmittelbar nach der Wende in Thüringen. Beißender Kohlenqualm zog durch die Straßen, man musste ständig husten.Die Gebäude waren heruntergekommen. Dafür waren die Mietpreise staatlich reglementiert,aber ich bin erst nach 7 Jahren wieder hingefahren,so geschockt war ich damals von den dortigen Verhältnissen. Die Verhältnisse bei uns sind/waren auch nicht Gold, aber da ist die Politik gefordert, den sozialen Wohnungsbau zu fördern. Das beklagen von Zuständen allein führt nicht weiter, man muss aus sagen wie es besser gehen soll. Das gilt auch für die Pharmabranche. Wo stünden wir heute hinsichtlich des medizinischen Fortschritts ohne Novartis etc.?

  5. Ich danke allen für ihre Kommentare.

    Nein, es ist nicht banal, was ich geschrieben habe.
    Es geht doch darum, eine strategische Sicht zu gewinnen, um ein sinnvolles Portfolio aufzubauen. Es geht darum, wo das Wachstum sein wird, um dort investiert zu sein. Und es geht darum für Bonds, die gegenwärtig als Anlageklasse ausfallen, eine Alternative zu finden. Gold und Immobilien sind da zwar Notbehelfe, aber zum Rebalancieren gar nicht so schlecht.

    Es geht nicht darum, ob der Dax in den nächsten 4 Wochen steigt oder fällt oder welche Aktie gerade besonders sinnvoll ist und wie man sich absichern kann, wenn das alles nicht klappt. Diese Diskussionen machen mich hier ganz krank. Dabei ist Wahre Werte die beste Diskussionsplattform für Geldanlage, die ich kenne.
    Allerdings teile ich die Ansicht von Herrn Brichta, dass wir vor einem Aufschwung stehen. Die Stimmung ist schlecht, die Anleger sind kleinmütig und phantasielos. Und jetzt trauen sich die Regierungen zu sagen, dass es mit der Wirtschaft schlechter gehen wird. Da kann es ja nur zu einer Hausse kommen. Das erinnert mich an den Anfang der 90er Jahre. Damals schrieb eine Kommentator, dass es in den 90ern Models mit flachen Brüsten und schmalen Lippen geben werde wegen der mauen Aussichten. Und es kamen Allan Greenspan und das Internet und Linda Evangelista.

    Zum Thema Gold: Ja, Russland und China kaufen Gold. Aber nicht, weil sie süchtig sind oder den Westen damit destabilisieren wollen. Sie handeln sehr rational und weitsichtig. Sie wollen nämlich vom amerikanischen SWIFT-System unabhängig werden und ein eigenes Zahlungssystem aufbauen. Damit werden sie weniger von den USA erpressbar.

    Trump halte ich für einen Pendelschlag der Geschichte. Er ist auch Ausdruck davon, dass es nicht länger geht, dass ganze Völker und Gesellschaftsschichten in den Industriestaaten von den Früchten der Globalisierung ausgeschlossen werden. Ich hoffe nur, dass seine Politik nicht in einen Krieg führt.
    Heute hat Joe Kaeser im Handelsblatt-Interview sehr kluge Sachen dazu gesagt. Wie er sind auch andere Wirtschaftsführer aufgewacht und haben erkannt, dass wir nur in einer gerechten Welt unseren Wohlstand genießen können.

    Außerdem sagte er: „Die Chinesen werden den Handelsstreit nicht auf die Spitze treiben. Sie denken aber langfristig und strategisch und sie werden sich daran erinnern, wie jetzt mit ihnen umgegangen wird.“ (sinngemäß)
    – Auch diese Dauer-Rivalität spricht für Gold – noch mehr spricht sie dafür, dass wir im Westen uns endlich mit China und den Chinesen beschäftigen und sie, ihre Kultur und ihr Denken verstehen lernen. Da hat uns Herr Kaeser offensichtlich einiges voraus. Um erfolgreich anlegen zu können, muss man das aber auch selber tun.

    Nein, Immobilien sind keine unmoralische Geldanlage. Sie befriedigen Lebensbedürfnisse genauso wie Babywindeln oder Nordseelachs. Und: LEG zum Beispiel ist ein ganz soziales Unternehmen. Da wohnt mein Sohn. Das kann ich beurteilen.

    ESG-Investment, besonders Umwelttechnologie, sind für uns ein Luxus, der unser Leben noch besser macht. Für China und andere Emerging Markets ist sie überlebensnotwendig, sonst ersticken die Menschen und gehen an ihrem schlechten Wasser ein. Deshalb ist das ein gutes Investment und man muss ESG haben – besonders EM-ESG.

    Ich wünsche mir, dass wir hier auch über strategische Fragen reden. Auch die Betrachtung von Einzelwerten kann man in strategische Betrachtungen einbetten. Das 1×1 der Geldanlage scheinen hier alle zu beherrschen. Damit müssen wir uns nicht beharken. Wichtig ist, dass wir große und mutige Gedanken entwickeln. Und da finde ich Herrn Brichta sehr mutig, dass er gerade mit seinen wahren Werten so gegen den Strom schwimmt und langweilige teure Aktien kauft. Meine Anerkennung dafür. Das ist zwar nicht mein Weg, aber es gibt ja bekanntlich viele Wege, die nach Rom führen.

    • „Allerdings teile ich die Ansicht von Herrn Brichta, dass wir vor einem Aufschwung stehen. Die Stimmung ist schlecht, die Anleger sind kleinmütig und phantasielos. Und jetzt trauen sich die Regierungen zu sagen, dass es mit der Wirtschaft schlechter gehen wird. Da kann es ja nur zu einer Hausse kommen. “

      Eine Hausse? Für eine Hausse braucht es Unmengen von GELD. Woher soll das denn bitteschön kommen?
      Die Schwellenländer (Ausnahme Russland) stehen desolat da und sind massiv in US$ verschuldet. In der EU hat es eine hohe Arbeitslosigkeit, die durch Billigjobs und Niedriglöhner kaschiert werden.

      „Trump halte ich für einen Pendelschlag der Geschichte. Er ist auch Ausdruck davon, dass es nicht länger geht, dass ganze Völker und Gesellschaftsschichten in den Industriestaaten von den Früchten der Globalisierung ausgeschlossen werden. Ich hoffe nur, dass seine Politik nicht in einen Krieg führt.“

      Hat Trump denn den Irak-Krieg begonnen?
      Hat Trump die Zerstörung von Lybien angeordnet, ein bis dato wohlhabendes, schuldenfreies (!) Land?
      Trump hat im Rahmen seiner Möglichkeiten das sinnlose Gemetzel in Syrien beendet. Was denken Sie warum der IS in Syrien nichts mehr zu melden hat?

      „Heute hat Joe Kaeser im Handelsblatt-Interview sehr kluge Sachen dazu gesagt. Wie er sind auch andere Wirtschaftsführer aufgewacht und haben erkannt, dass wir nur in einer gerechten Welt unseren Wohlstand genießen können.“
      Sorry, Sie erscheinen mir sehr naiv. Solche Gutwetterreden werden schon seit Jahren geschwungen.

      „Es geht nicht darum, ob der Dax in den nächsten 4 Wochen steigt oder fällt oder welche Aktie gerade besonders sinnvoll ist und wie man sich absichern kann, wenn das alles nicht klappt. Diese Diskussionen machen mich hier ganz krank. “

      Doch, genau das ist wesentlich: sich Gedanken machen, wohin der Faktor GELD fließt…

      Gold: 1.308 US$

      • Zum Faktor Geld gehört kurz- mittelfristig auch die Frage wie hoch die Barquote der Marktteilnehmer, insbesondere die der großen Fonds aktuell ist. Sind diese hoch genug und die Fakten und die Psychologie spielen mit, ist auch eine Hausse jederzeit möglich. Selbstverständlich spielt die Geldpolitik der Notenbanken auf längere Sicht eine gravierende Rolle.

        • Wie hoch ist denn die Barquote der Marktteilnehmer und die der großen Fonds?
          Quelle?

          Würde mich sehr interessieren…

          „Selbstverständlich spielt die Geldpolitik der Notenbanken auf längere Sicht eine gravierende Rolle.“

          Die kurzfristige Erholung bzw. Verhinderung eines Absturzes ist der FED-Rethorik und China zu verdanken.

          • Es gibt immer mal Umfragen, z.B von Investmenthäusern. Die Ergebnisse erscheinen dann in der Wirtschaftspresse. Eine ständige Informationsquelle dazu kenne ich nicht, aber vielleicht weiß jemand aus dem Forum mehr. In den letzten 10 Tagen meine ich gelesen zu haben, dass die Barquote von Fonds relativ hoch sein soll. Zum Monatsanfang gucke ich immer bei DJE Fonds rein. Die zeigen die Barquote an. Letzeres ist natürlich nicht repräsentativ.

  6. Lieber Michael K.
    Gold kostete 1980 ca. 850 USD und 1999 250 USD. Gold hat bereits bewiesen, dass es ca. 20 Jahre lang um über 70 Prozent fallen kann. Liegt da nicht die Vermutung nahe, dass Gold sich in einem boom bust cylce bewegt? Das Problem ist doch eher, dass selbst bei einem Preis von 350 USD jährlich noch mehr Gold gefördert werden würde, als 1900 weltweit überhaupt verfügbar war. Denn wenn Gold sich wie früher verhält, dann wird die Produktion auch bei fallenden Preisen weiter steigen.

    Inflationsbereinigt liegt das Rekordhoch von Gold übrigens immer noch im Jahr 1980. Inflationsbereinigt hat ein Anleger von 1980 selbst nach 40 Jahren die Inflation nicht geschlagen. Ganz schön lange für ein Menschenleben.

    Dann kommen noch die Kosten dazu. Das Halten von Gold kostet Geld. Wir können uns gerne mal den Spaß machen und nachrechnen, wie viel Geld man mit Gold tatsächlich verdienen oder verlieren konnte.

  7. Wenn der DAX in 4 Wochen steigt, heißt das nicht unbedingt, dass da viel Geld geflossen ist. Es kann auch sein, dass sich die Profiinvestoren zurückhalten und ihre Aktien den schwachen Händen feilbieten.

    An dem Argument, dass Geld + Psychologie die Märkte bewegen, ist natürlich viel dran. („Ka Geld, ka Musik.“)
    Ich habe aber auch gelernt, dass nach der Liquiditätshausse die Gewinnhausse kommt, und die haben wir noch nicht unbedingt gesehen. Die Aktien sind vor allem wegen Aktienrückkäufen und überbordender Liquidität gestiegen.

    Außerdem sind wir nach 30 Jahren sinkenden Zinsen zu Kindern geworden, die sagen: Wir machen nur etwas Anständiges, wenn ihr uns dafür Geld gebt.

    Nein, die Wirtschaft funktioniert vor allem, weil dort Werte geschaffen werden und Geld verdient wird. Und das geschieht mit Fleiß, guten Ideen und Strategie. Es gibt auch Technologiesprünge und qualitative Entwicklungen, die man vorher gar nicht so auf dem Schirm hatte. Und davor könnten wir stehen. Wenn dann Geld verdient wird, wird auch die Börse profitieren. (Das spricht übrigens auch für die wahren Werte.)

    Ich gebe zu, dass ich ein unverbesserlicher Optimist bin. Aber das hat auch seine Vorteile. Die Dinge kommen sowieso so, wie sie kommen, und mit einem guten Portfolio und der richtigen Strategie kann man ihnen getrost entgegen sehen. Nur der Optimist hat dabei die wesentlich bessere Zeit im Vergleich zum Pessimisten.

    Gold bei 10308,- $ ist eine gute Nachricht. Der aktuelle Widerstand ist gebrochen und der Weg nach 1350,- $ frei. Das gibt wieder etwas zum Rebalancieren. Außerdem ist das ein Zeichen, dass der Dollar mittelfristig sinkt, was wieder die Emerging Markets begünstigt, weil es ihre Schuldenlast erleichtert.

  8. @P. Czeck: Danke für die Info. Fonds können nur die Mittel verwalten, die ihnen zufliessen. Oder eben abfliessen.
    Umfragen müssen nicht immer der Wahrheit entsprechen. Ich bleibe bei Kostolany: entscheidend ist, was die Notenbanken machen. Und, ob ein großer Krieg oder Frieden herrscht.

    Gold: 1.313 USD

  9. Ich bin da auf einen ganz erstaunlichen Artikel gestoßen:
    https://www.cnbc.com/2019/01/31/singapore-is-helping-to-build-a-city-in-guangzhou-china-.html

    China baut zusammen mit Know How und Kapital aus Singapur eine neue Stadt des Wissens in der Nähe einer großen chinesischen Metropole.

    Das sind die großen Sprünge, auf die ich warte. Hier investiert China nicht in die Infrastruktur eines armen Landes und verkauft diesem teure Kredite dafür. China investiert sehr klug und strategisch in sich selber. Und China sammelt damit Erfahrung für neue ähnliche Projekte.

    Ich bin überzeugt, dass dieser Art Meldungen, die auf den Nachrichtenseiten eher am Rande erscheinen, diejenigen sind, die Richtung des Geldes in Zukunft vorgeben.

    • China steht in seiner wirtschaftlichen Entwicklung immer noch einige Stufen hinter den Industrieländern. Deshalb ist der Geldüberhang dort noch lange nicht so ausgeprägt wie bei uns. Und deshalb widerspreche ich auch jenen, die prophezeien, die nächste Finanzkrise werde schon bald in China ihren Anfang nehmen. Dafür ist die Zeit noch lange nicht reif.

      Als Verwendungsmöglichkeit für Geldüberhänge aus den Industriestaaten taugt China aber nur begrenzt (siehe oben).

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