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14 Kommentare

  1. Vielen Dank für diese fundierten und hintergründigen Podcasts.

    Besonders gut hat mir gefallen, dass fundiert argumentiert wurde. Manchmal hatte die Betrachtungsweise sogar etwas Philosophisches.
    Gefallen hat mir auch, dass auf fragwürdige Empfehlungen verzichtet wurde und vielmehr die Funktionsweise der Börse und die großen Linien Gegenstand der Diskussion waren.

    An die 10% Regel für Gold will ich mich gerne halten. Das entspricht auch im Prinzip meinem gegenwärtigen Investitionsstand. Ich muss aber gestehen, dass ich schon unruhig wurde, als sich Gold der 1370er Marke näherte.

    Am allerbesten haben mir aber die zuversichtlichen Gesichter zweier so ausgewiesener Börsenexperten gefallen. Das ist für mich der beste Indikator, wohin sich die Börsen bewegen, wie die Kenner bei den Interviews schauen. Ein kluger Kommentator sagt immer: „Die Börsen werden steigen oder sie werden fallen.“ Im Nonverbalen zeigt sich aber, was ein Mensch wirklich denkt.

    Aus dem selben Grund vertrauen Sie, Herr Brichta, vielleicht den Charts mehr als den aktuellen Nachrichten.

    • Das ist ja interessant. Was lesen Sie denn aus unserer Mimik? Und werten Sie diese vielleicht sogar als Kontraindikator? 😉

      • Ich lese ungebrochene Zuversicht in Ihren Gesichtern. Und die ist für mich kein Kontraindikator, weil Sie beide an der Börse alte Fahrensleute sind.

        Sie haben zwar von Problemen geredet, aber die stellen ja gerade die „wall of worry“ dar, an der die Börse an geldgefluteten Märkten emporklettern kann. Und wenn dann zwischendurch auch noch das Gold steigt, wenn wieder die Angst gespielt wird, ist das umso besser.

        Im Prinzip haben Sie von vielen Chancen geredet.

  2. Trump „adelt“ den DAX 😂

    Zum Vergrößern anklicken:

    • Ich dachte er adelt Draghi 🙂

      • Oder beide?

      • Aber dass er den DAX als Sinnbild nimmt für die Börsenentwicklung in ganz Europa, ist schon eine Auszeichnung, finde ich.

    • Schöne Podcasts im Doppelpack…

      Im Nachbarthread habe ich es gestern ja thematisiert, dass
      die ganze US-Zollthematik im Kontext der Währungsabwertungsthematik betrachtet werden muss und nicht als Trump’sche Spinnerei.

      Der EURO wertet dank Draghi ab. Auch die Chinesen halten mutmaßlich ihre Währung klein. Die USA haben demnach nur diese Möglichkeiten:

      1) Zölle einführen bzw erhöhen gegen China und ggf gegen Europa
      2) Dollar abwerten über sinkende FED-Zinsen und FED-QE

      Heute Abend ist der FED-Zinsentscheid.

      Zum Gold: Mir fällt KEINE Konstellation ein, dass Gold den Langzeitwiderstand bei 1.375 USD (innerhalb der nächsten Tage / Wochen) NICHT brechen wird.

      Zum DAX: ja, das sind hausgemachte Probleme (partiell unternehmensintern verursacht, großteils politisch). Trump führt eine unternehmensfreundliche Gesamtpolitik durch. Hierzuland ist das Gegenteil der Fall. So einfach ist das.

  3. Dankeschön, das zu Hören, hat Spass gemacht.

  4. Hallo Herr Brichta, von Ihnen hört man in letzter Zeit wenig. Schade, ist immer sehr interessant. Herr Draghi hat bekannt gegeben, dass die Zinsen weiter gesenkt werden könnten. Die Banken sollen ggf. einen höheren Strafzins als die akt. 0,4 % bezahlen. Wie sehen Sie den Strafzins? Der Strafzins wirkt doch eigentlich wie ein Bilanzabbau der Notenbank, oder? Also im Prinzip wird die Geldmenge durch einen Strafzins verringert. Oder gibt die Notenbank die Minusrendite an anderer Stelle wieder in den Markt zurück? Viele Grüße

    • Wieso hören Sie wenig von mir? Ich war fast den ganzen Mai über auf ntv zu hören, dazu diverse Podcasts, Beiträge und Postings. Man hat ja kaum noch Zeit für anderes 😉

      Was Draghi, Powell & Co anbelangt, läuft doch alles, wie von mir langfristig avisiert: Die Zinsen können nicht wesentlich steigen und die Bilanzsummen der Notenbanken werden weiter zulegen. Das ist sicher. Allerdings kam die Kehrtwende von Herrn Powell etwas früher als von mir erwartet. Es lässt sich halt nicht alles so genau timen 😉

      Und richtig, der Strafzins wirkt wie ein Bilanzabbau. Allerdings sind die Volumina im vergleichsweise gering – zumindest im Verhältnis zur Bilanzsumme von 4 Billionen.

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