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Spannende Fragen aus Mexiko

1. April 2020 - Michel in Gastbeitrag | 28 Kommentare

Lieber Raimund, in diesen vor allem auch finanz-technisch wilden Zeiten musste ich an meinen Kollegen aus der Wirtschaftsredaktion denken. Goldhändler geschlossen, keine USD mehr in den Wechselstuben in Deutschland? Spannende Zeiten und abenteuerlich wofür Corona als Erklärung alles herhalten muss.

Im fernen Mexiko reibt man sich die Augen, deshalb möchte ich gern folgende „steile“ Fragen/Thesen in die Runde werfen:

Ist der Euro/die EU am Ende? Nur die Vereinigten Europäischen Staaten, die einen gesetzlichen Überbau schaffen, können den Systemcrash noch verhindern?

Kommt CBDC (Central Bank Digital Currency)?

Wird Gold und BTC verboten bzw. zwangsumgetauscht?

Ist der Boden bei DAX und DOW noch längst nicht erreicht?

Der Dollar wird in den kommenden wenigen Jahren extrem an Wert gegenüber dem Euro gewinnen? (Grund, das große Geld geht in die USA, wohin sonst?)

Wie immer würde mich deine Meinung dazu interessieren.

In der Hoffnung, dass wir uns später im Jahr mal wieder im Sender in Köln sehen, verbleibe ich mit besten Grüßen aus Mexiko

Michel

P.S. Wie gesagt: Spannende Zeiten und derweil lese ich mehr, bzw. nochmal Fachliteratur, s. Foto 😉

28 Kommentare

  1. Lieber Michel,
    es freut mich von einem so geschätzten Kollegen aus Mexiko zu lesen. Bei Deinen Studien scheint die Literatur tatsächlich im Vordergrund zu stehen: Ich zähle auf dem Tisch fünf Bücher und nur drei Bier. Bei einem umgekehrten Verältnis hätte ich mir ernsthafte Gedanken um Dich gemacht 😉

    Apropos: Wie schmeckt das Corona eigentlich?

    Jetzt zu meinen Antworten auf Deine Fragen:

    „Ist der Euro/die EU am Ende? Nur die Vereinigten Europäischen Staaten, die einen gesetzlichen Überbau schaffen, können den Systemcrash noch verhindern?“
    Ein Euro-Crash, den ich nach wie vor für wahrscheinlich halte, muss nicht unbedingt mit des Systemcrash (= Zusammnbruch des gesamten Geldsystems) zusammenfallen. In dem Buch, das ebenfalls auf Deinem Tisch liegt, nenne ich den Ersteren das kleine Finale und den Letzteren das große Endspiel.

    Die Vereinigten Staaten von Europa könnten den Eurocrash verhindern, den Systemcrash jedoch nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es zu diesen Vereinigten Staaten kommt, ist durch die Coronakrise noch kleiner geworden. Sie war vorher schon nicht groß, doch jetzt müssen wir sogar befürchten, dass die EU auseinanderfällt.

    “Kommt CBDC (Central Bank Digital Currency)?“
    Digitales Zentralbankgeld dürfte früher oder später kommen. Die Frage ist nur, ob es für uns alle kommt oder nur für einen erlauchten Kreis von Nutzern wie den Geschäftsbanken. Ich halte die Wahrscheinlichkeit nach wie vor für gering, dass wir alle in den Besitz digitalen Zentralbankgelds kommen. Denn das wäre eine Revolution, quasi eine Einführung des Vollgelds durch die Hintertür.

    Wir sollten auf jeden Fall Schweden im Auge behalten. Denn wenn es eine Chance für Digi-Zentralbankgeld für alle gibt, dann ist sie dort am größten. Und dann müsste man sehen, inwieweit Schweden ein Vorbild für andere sein könnte. Die Geschäftsbanken werden sich jedenfalls mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen wehren. Stay tuned!

    “Wird Gold und BTC verboten bzw. zwangsumgetauscht?“
    Gegen Lebensende unseres Geldsystems ist das durchaus eine realistische Option. Aber Du weißt, dass ich nach wie vor frühestens zum Ende des vor uns liegenden Jahrzehnts damit rechne.

    „Ist der Boden bei DAX und DOW noch längst nicht erreicht?“
    Eine typische Glaskugelfrage. Der DAX hatte sich im März jedenfalls schon nahe an seine Mega-Unterstützung bei 8.100/200 Punkten herangearbeitet. Wenn dort kein Boden gefunden werden sollte, wo dann? Oder andersherum: Wenn diese Unterstützung nicht halten sollte, dann würden wir vermutlich in eine große Depression wie in den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts abdriften. Noch sehe ich Chancen, dass dies verhindert werden kann.

    „Der Dollar wird in den kommenden wenigen Jahren extrem an Wert gegnüber dem Euro gewinnen? (Grund, das große Geld geht in die USA, wohin sonst?)“
    Für Krisen ist es die gängige Erwartung, dass der Dollar als Weltleitwährung und sicherer Hafen gegenüber den wichtigsten anderen Währungen im Wert gewinnt. Auch die Tatsache, dass der Dollar seinen Zinsvorsprung gegenüber dem Euroraum in den vergangenen Wochen weitestgehend eingebüßt hat, hat der Dollar ja relativ unbeschadet überstanden. Es gab nur mal ganz kurz eine heftige Dollarschwächephase.

    Grundsätzlich stimme ich aber dem Ex-US-Notenbankchef Alan Greenspan zu, der einmal gesagt hat, er kenne keine Methode zur Prognose von Wechselkursen, die dem Werfen einer Münze überlegen wäre.

    Liebe Grüße und Prost!

    • Besten Dank für die ausführlichen Antworten und Einschätzungen.
      Corona Beer schmeckt ganz erfrischend, interessant sind die Maßeinheiten der Flaschen, die gibt es von 0,25l bis 1,2l ! Solltest du oder deine Leser mal nach Mexiko kommen, dann gibt es neben Corona auch viele andere süffige Biermarken, übrigens mit deutscher Unterstützung, wie mir hier der Geschäftsführer einer großen Brauerei bestätigte.
      Ich wünsche dir und allen „Wahre-Werte-Depot-Fans“ robuste Gesundheit und bald wieder stabilere Märkte.
      Muchos saludos

    • Besten Dank für die ausführlichen Antworten und Einschätzungen.
      Corona Bier schmeckt übrigens ganz erfrischend, interessant sind die Maßeinheiten der Flaschen, die es von 0,25l bis 1,2l gibt!

      Ich wünsche dir und allen „Wahre-Werte-Depot-Fans“ robuste Gesundheit und bald wieder stabilere Märkte.
      Muchos saludos

      • Muchas gracias!

        Deine Nutzungsart von „Die Wahrheit über Geld“ ist übrigens die einzig richtige. Es ist kein Schmöker, den man in einem Rutsch durchliest und dann für längere Zeit nicht mehr anfasst. Es ist vielmehr eine Art Nachschlagewerk, in das man von Zeit zu Zeit immer wieder mal reinschauen sollte. Allein schon deshalb, um die darin getroffenen Aussagen mit der tatsächlichen Entwicklung abzugleichen.

      • Soeben gelesen:

        „Ausgetrunken: Der Brauereikonzern Grupo Modelo dreht seiner Corona-Produktion in Mexiko vorerst den Hahn ab. Grund sei der eingebrochene Absatz in China und nicht der aktuell wohl eher verpönte Name.“

        Stimmt das, Michel?

        • Hallo Raimund,
          in der mexikanischen Wirtschaftspresse ist zu lesen, dass die Brauereien ihre Produktion vorübergehend (Shutdown bis Ende April) einstellen, weil Bier als nicht lebenswichtiges Nahrungsmittel von der Regierung eingestuft wurde. Erklär das mal einem Bayern ;).
          In den USA gab es offenbar schon während der Corona-Frühphase in China einen Umsatzrückgang bei Corona Beer, weil der Name nicht mehr sympathisch klingt!
          LG Michel

    • „Wird Gold und BTC verboten bzw. zwangsumgetauscht?
      – Gegen Lebensende unseres Geldsystems ist das durchaus eine realistische Option.“

      Heißt das, der Staat könnte Teile der Wepa-Depots seiner Bürger, wie den ZKB-Gold-Fonds, beschlagnahmen?

      Wie könnte das aussehen? Das entsprechende Gesetz müsste aber wohl erst noch gemacht werden?

      • So ist es. Nach derzeitiger Rechtslage wäre ein Goldbesitzverbot rechtswidrig. Aber für die – fernere – Zukunft ist nichts auszuschließen. Ich meine, man sollte selbst ein Aktienbesitzverbot nicht grundsätzlich ausschließen. Auch wenn wir uns einig sind, dass dies nur in einem anderen politischen/rechtlichen System möglich wäre.

        • Nach diesen möglichen schlimmen Prognosen… Stünde dann die Demokratie nicht einem Neustart des Geldsystems generell im Wege? Es würde doch – außer in einem totalitärem Staat – keine Gesellschaft aushalten, wenn alles auf 0 gesetzt wird und jedermann quasi enteignet wird!?

          • Bitte nicht verwechseln: Dies ist KEINE PROGNOSE. Ich habe lediglich geschrieben, dass so etwas im Rahmen eines „großen Finales“ um unser Geldsystem, denkbar ist, also nicht auszuschließen. Wenn ich etwas „prognostiziere“, drücke ich mich anders aus.

            Nun zu Deiner Frage: Die Währungsreform 1923 fand innerhalb demokratischer Strukturen statt (Weimaer Republik). Die Währungsreform 1948 entfiel zwar auf die Besatzungszeit, hier befand sich eine Demokratie aber bereits im Aufbau. Ich sehe also keinen Grund, warum ein Neustart des Geldsystems nicht innerhalb einer Demokratie stattfinden sollen könnte. Der Punkt ist eher, dass VOR einem solchen Neustart, bestimmte Rechte wie das Eigentumsrecht eingeschränkt werden könnten (siehe mögliches Goldbesitzverbot).

            Eine solche Einschränkung von Rechten erleben wir auch derzeit (natürlich aus anderen Gründen). Es zeigt aber, dass das demokratische Wahlvolk bestimmte Einschränkungen ohne großes Murren hinnimmt, solange ihm die Einschränkungen als „alternativlos“ verkauft werden.

    • Sorry, sind mit „BTC“ Bitcoin gemeint?

      • Vermutlich ja, aber das BTC stammt nicht von mir.

  2. Das schließt aber für mich die Frage ein, wie soll man denn dann sein Vermögen vor dem Systemcrash zumindest zum größten Teil (vorher) sichern?

    … auf Immobilien kann es auch irgendwelche wahnwitzigen astronomischen Steuern und Gebühren dann geben, weil man eine besitzt…

    … Gold ist evtl. auch nicht sicher, gar ein Verbot mnöglich…

    … und Aktien zwar werthaltiger als Anleihen, aber crashen tun sie ja dann trotzdem…

    … und nun?

    • Daran siehst Du, dass die Sache nicht so simpel ist, wie es Dir manche Crashpropheten weismachen wollen. Meine Erwartung: Jedwede Vermögensart (außer evtl. Humankapital) wird verlieren. Das Ziel kann nur sein, möglichst wenig zu verlieren. Sorry, aber ich bin bekannt dafür, meinen Lesern stets reinen Wein einzuschenken.

      • Ich glaube, Andreas B wollte dann auch wissen, womit man am Wenigsten verliert? Du sprichst ja ggf. von Goldbesitzverbot und auch ggf. von Aktienbesitzverbot. Was bleibt dann noch? Kunst? Edelsteine? Grundbesitz?

        • Ihr stellt Euch das offenbar super einfach vor: Einfach mal – über Jahre im Vorhinen – festlegen, mit welchen Assets man in zehn oder mehr Jahren am besten fahren wird 😂

          Ich kann mich nur wiederholen: Das dürfte sich erst im Verlauf des Endspiels herauskristallisieren – womöglich muss man auch dann noch ab und zu umschichten – stay tuned!

  3. Entspannt Euch…

    „Putin verlängert arbeitsfreie Zeit in Russland bis 30. April“

    Probier’s mal mit Gemütlichkeit und GOLD. Die Welt wird nicht untergehen.

    • Aber viele Gold-Fans behaupten doch, man solle gerade deshalb auf Gold setzen, WEIL die Welt untergeht 😂

      • Ich bin kein Goldfan, sondern Realist.

        Lustig finde ich auch das Reversal beim Ölpreis – selber Ablauf wie 2016.

        Mein Hinweis „entspannt euch“ war aber bitterernst gemeint. Die Welt wird nicht untergehen. Am Wochenende ist herrliches Wetter. Zeit ist unbezahlbar und sollte genossen werden. Einfach mal die Nachrichten ausgeschaltet lassen für diejenigen die derzeit im Panikmodus sind. Neues kommt derzeit sowieso nicht.

        • Ich habe mich auch vermutlich deshalb nicht angesprochen gefühlt, weil ich schon jetzt total entspannt bin 😎

  4. Wir sollten uns zur Abwechselung mal wieder über Aktien austauschen.

    Ich schmeiße mal eine Frage in den Raum.

    Welche Unternehmen/Branchen werden die Krise am besten überstehen? Nahrung, Versorger, Telekommunikation, Immobilien?

    Bin mal gespannt wie ihr das seht? Namen wären auch interessant.

    • Unsere Wahren Werte außer Flugverkehr und Immobilien. Deshalb haben wir beide rausgekegelt 😂

    • Selbst denken macht frei!
      Außer Raimund hat niemand eine Glaskugel. Wenn morgen die Staaten beschließen Biotech zu fördern, werden die abgehen wie ein Zäpfchen. Verschärft sich die Klimakatastrophe wäre ein Investment in Erneuerbare Energien, Wasseraufbereitung eine Idee. Geht das heutige Geldsystem dem Ende entgegen, vielleicht Gold BTC. Im Moment vielleicht Aktien im Bereich Cloudsystemen und digitale Infrastruktur. Kehrt die Welt aber zum Verhalten von gestern zurück mit persönlicher Anwesenheit am Arbeitsplatz und Konferenzen, dann vielleicht doch Fluggesellschaften. Überleben die Big Player aufgrund von besserer Liquidität und können sich gute kleine Firmen jetzt einverleiben, dann wäre das eine Idee! Apple sitzt auf einem riesigen Geldhaufen, vielleicht kaufen die jetzt ein?! Wenn sie es klug tun, vielleicht das Invetsment des Jahrzehntes!? Wer weiß es?
      Meine Erfahrung ist, dass Du einen Investmentansatz niemals in Schwächephasen durchhältst, wenn Du nicht davon überzeugt bist, dass Du langfristig damit gut fährst.
      Schau Dir den wahre Werte Depot an. Aus Überzeugung lassen sie aus moralisch/ ethischen Gründen einige bestimmt gut laufende Investments liegen und Raimund fühlt sich gut dabei, weil er davon überzeugt ist, dass das der richtige Weg ist.
      Crashs wie die letzten Wochen bieten immer wieder Chancen. Ich habe schon seit Ewigkeiten auf die Chance gewartet in die großen Player in den für mich interessante Segmenten mit interessanten Ausschüttungen einzusteigen. Sie waren mir zu teuer. Jetzt ist sie da. Die Welt geht nicht unter, die Staaten werden solange mit Geld um sich werfen, bis die die Beschränkungen gelockert werden und eine Nestlé wird sicher nicht untergehen. Es ist eine Illusion zu glauben mit Sicherheit den Markt zu schlagen. Dazu noch mit dem beschränkten Wissen über die Firmen, in die man investieren will. Wer kann schon Bilanzen lesen, kennt das Management, die Lieferketten etc der Firmen?!
      MEIN Weg ist, dass ich in Situationen wie jetzt mir ein paar Big Player aus für mich interessanten Themenbereichen zukaufe, sonst in ETFs aus für mich interessanten Themenbereichen mit Sparplänen investiere. Ab und an zocke ich auch wenn Titel extrem abverkauft werden und ich an eine Übertreibung glaube. Lufthansa wäre so ein Beispiel. Tabakfirmen ein anderes. Andere gehen ins Casino und spielen Roulette.
      Alles keine Anlageempfehlung. Nur meine Meinung

      • „Schau Dir den wahre Werte Depot an. Aus Überzeugung lassen sie aus moralisch/ ethischen Gründen einige bestimmt gut laufende Investments liegen und Raimund fühlt sich gut dabei, weil er davon überzeugt ist, dass das der richtige Weg ist.“ 🤔

        Was meinst Du konkret damit? Sollen wir im Ernst ALLE Aktien kaufen, die „bestimmt gut laufen“. Abgesehen davon, dass man von Bestimmtheit in diesem Zusammenhang ohnehin nicht reden kann, sondern allenfalls von der Vermutung, dass sie gut laufen werden. Es geht es schon rein praktisch nicht, dass wir alle voraussichtlich gut laufenden Werte ins Depot aufnehmen. Jeder Investor muss eine Auswahl treffen. Wieso scheinen diesen simplen Sachverhalt einige von Euch noch nicht zu verstehen?

        • Ich meinte damit, dass man seinen Weg für die Geldanlage finden muss, von dem man überzeugt ist. Was nicht ausschließt seine Überzeugung aus guten Gründen zu ändern. Nur so schafft man es meiner Meinung nach die wiederkehrenden Crashs oder auch Durststrecke einer Aktie heil zu überstehen. Wenn ich z. B. von einem Unternehmen überzeugt bin und als Leitplanken die Charttechnik nehme, kann ich emotional auch eine schlechtere Performance im Verhältnis zum Gesamtmarkt oder auch nur des Segmentes meines Investments besser aussitzen, als wenn ich blind irgendwelchen Ratschlägen folge. Dann fällt die Aktie oder läuft seitwärts während der Markt steigt und ich steige hektisch aus, nur um mich zwei Monate später zu ärgern, weil sie das nachgeholt hat.
          Ich wollte nicht Euren Anlagestil kritisieren. Mir kam es darauf an, dass Ihr Aktien bewusst nicht kauft, obwohl Ihr vielleicht sogar vermutet, dass sie rein vom Potential ein gutes Investment wäre. Das ist Euer Weg, mit dem Ihr glücklich seid. Solange Ihr nicht heimlich auf eine Lockhead Martin schielt und Euch nicht ärgert, ist das ein hervorragender Weg.

          • Ganz im Gegenteil, ich finde Ihr macht das genau richtig. Es ist nicht mein Weg, aber es ist Eurer.

          • Richtig, selbst wenn Öl-, Rüstungs-, Tabak- und ähnliche Aktien durch die Decke gingen, würden wir mit einem solchen Investment nicht glücklich, weil es nicht nachhaltig ist. Aber diese Beweggründe halte ich bei der Beurteilung der Tatsache, dass man seine Auswahl ohnehin beschränken muss, für nicht bedeutsam. Ich wiederhole hier immer wieder: Man kann nicht bei allen Aktien dieser Welt dabei sein.

    • Nestle, dt. Telekom, Roche, Novartis, Sanofi, dt.Post, Vonovia, Allianz,Eon dürften neben WW m.E. Corona nicht nur überstehen, sondern auch weiterhin Gewinne ausweisen u. Dividende zahlen…sie sind damit Cash (ausser Reserve) vorzuziehen. Daneben kann man neben WWD auch die Investitionen anderer bewährter Fonds z. B. DJE ansehen oder bei Direktors dealing reinschauen. Die sind zwar nicht unfehlbar, aber wissen besser als ein normaler Anleger was geht…oder einfach ETF kaufen

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