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21 Kommentare

  1. Ist aber total ungerechtfertigt, würde der DAX wie andere Indizes berechnet werden und wäre korrekt bewertet, dann wären wir grad so bei 10.000 Punkten.

  2. bin mal gespannt was bei der Neuordnung des DAXes passiert

    • @ Tarvo

      Die Statistiker hier ahnen es.
      Die potentiellen Aufsteiger steigen im Vorfeld an und wenn die drin sind belasten die den Dax erst einmal …

  3. 👍Ich setze trotzdem weiter auf Kryptos😉👋

    • Als Beimischung Kryptos, ich weiterhin auch… habe mir etwas die Finger verbrannt einmal dieses Jahr, aber ich glaube einfach auch an Kryptos und dass man sie nicht völlig ignorieren sollte. Es zeigt sich doch, sie etablieren sich immer mehr, trotz aller Schwankungen und es geht auch inzwischen politisch nicht mehr um Verbot, sondern eher Regulierung, denke ich.

  4. Freitag der 13….geht doch 16022 11 Uhr 11

      • @ Herr Brichta

        “ Im Prinzip läuft alles so, wie vor 16 Monaten
        angekündigt “

        “ Klar ist auch: Rückschläge und größere Börsen-Korrekturen (etwa bei neuen Infektionswellen) dürfte es auch auf diesem Weg geben. Vielleicht steht der nächste Rückschlag sogar schon vor der Tür “

        Okay, wo waren die Rueckschlaege und die groesseren Boersen-Korrekturen …

        • Diese Frage verstehe ich, ehrlich gesagt, nicht. Habe ich meinen damaligen Ausblick auf die kommenden 16 Monate bezogen? Und habe ich geschrieben, dass die größeren Rückschläge innerhalb dieses Zeitraums kommen sollten? Nein.

          Dieser Ausblick bezog sich auf die lange Frist. Heute konkretisiere ich ihn sogar bis aufs Ende dieses Jahrzehnts. Im Gegensatz zu Ihnen halte ich es nämlich für unmöglich, dass die Billionen und Aberbillionen wieder eingesammelt werden, ohne das Finanzsystem einstürzen zu lassen. Im Gegenteil: Beim nächsten Krisenanlass, und den wird es geben, werden die Geldkanonen wieder in Stellung gebracht, um neue Billionen ins System zu schießen.

          • @ Herr Brichta

            Wird das Geld nicht peu à peu eingezogen, dann bricht das System in dem Moment zusammen, wo die Maerkte das Vertrauen in die Faehigkeit der Notenbanken Geldwertstabilitaet zu sichern,entgueltig verloren haben.

          • Über diesen Zusammenbruch schreibe ich seit Jahren. Was Sie aber nicht sehen, ist, dass der Zusammenbruch mit dem Einzug des Geldes früher käme. Unser Geldsystem kann nur bestehen, wenn die Geld- und Schuldenmengen wachsen. Schrumpfen führt zum Zusammenbruch. Und jetzt überlegen Sie nur Folgendes: Ist es wahrscheinlicher, dass die Notenbanken das System vorzeitig und bewusst zusammenbrechen lassen, oder dass sie versuchen, das Ende so lange wie möglich aufzuschieben?

  5. Ja, „eine abgewogene Analyse… gefällt mir“ schrieb ich damals, schrieb ich zwischendurch, schreibe ich heute

  6. Halte gar die 17000 für dieses Jahr noch für möglich, auch wenn ich kurzfristig weiter erstmal eher vorsichtig agiere. Weiterhin zwar um die 90 Prozent investiert (verpassen will ich also auch nichts… grins), bin aber auch bereit schnell die Cashquote wieder hochzufahren.

  7. @ Herr Brichta

    Sie machen in Ihrer ganzen Betrachtung die Rechnung ohne die Maerkte.
    Sie meinen Sie koennten die Reaktion der Maerkte voraussagen.
    Das ist aber nicht moeglich.
    Am Ende des Tages werden sich die Maerkte ganz anders verhalten,als Sie meinen es vorher zu wissen.

    • Das ist sehr interessant. Wie könnten „die Märkte“ Ihrer Meinung nach verhindern, dass es zum Zusammenbruch in dem Fall kommt, dass die Notenbanken das ausgeteilte Geld wieder einsammeln?

  8. @ Herr Brichta

    Ich habe doch gar nicht behauptet, der Zusammenbruch kommt.
    Schon gar nicht zu unseren Lebzeiten.
    Sie unterstellen in Ihrer Prognose, die Sie schon ewig vertreten verschiedene Szenarien, die nicht zwangslaeufig eintreten werden.
    Sie verrennen sich zum Beispiel in der Annahme die Zinssaetze koennten nicht mehr angehoben werden.
    Das Gegenteil wird stattfinden, wenn die Inflation gewisse Levels ueber gewisse Zeitraeume hinweg ueberschreitet. In dem Fall gibt es fuer die Notenbanken gar keine Alternative dazu.
    Natuerlich kann es hernach einzelne Staatsinsolvenzen geben, natuerlich ist die Jahrhunderthausse an den Aktienmaerkten frueher oder spaeter vorbei und wird nach mehreren aufeinanderfolgenden, schubweisen Einbruechen von einer viele Jahre andauernden Seitswaertsbewegung abgeloest.
    Das ist der Preis der Geldwertstabilitaet.
    Alles hat seinen Preis.Das ist nun einmal so.
    Und das ist gut so

    • Ich habe nicht behauptet, dass Sie behauptet hätten, der Zusammenbruch kommt. Wie kommen Sie darauf? Sie hatten im Gegenteil geschriben, dass er nicht kommt, sofern die Notenbanken gegensteuern und das viele Geld wieder einsammeln. Auf meine Replik, dass der Zusammenbruch dann auch käme, nur früher und auf andere Art und Weise, schrieben Sie, dass ich „die Märkte“ zu wenig ins Kalkül zöge. Deshalb wollte ich von Ihnen wissen, wie denn die Märkte diesen Zusammenbruch verhindern könnten?

      Außerdem schrieben Sie, die Märkte seien nicht voraussagbar. Nun sagen Sie allerdings sehr konkret voraus, wie die Märkte reagieren werden, wenn es zu den von Ihnen ebenfalls vorausgesagten Zinserhöhungen gekommen ist. Widersprechen Sie sich damit nicht selbst?

      Und was die Zinserhöhungen selbst betrifft, können wir die Diskussion darüber schnell beenden. Ich sage, dass unser Geldsystem im Unterschied zu früheren Phasen inzwischen ein Stadium erreicht hat, dass drastische Zinserhöhungen nicht zulässt, ohne den Zusammenbruch zu riskieren. Und Sie verneinen das. Das können wir einfach mal so stehen lassen und beobachten, ob die von Ihnen vorausgesagten (????) Zinserhöhungen mit der anschließend vorausgesagten (?????) Seitwärtsbewegung der Märkte kommt 😉

      • @ Herr Brichta

        Die Maerkte werden den voelligen Zusammenbruch verhindern,indem Sie – wann auch immer und in welcher Form auch immer – die Notenbanken rechtzeitig zum Handeln zwingen werden.
        Es ist doch voellig unstreitig, das frueher oder spaeter die Inflation auf die Verbraucherpreise jenseits von Aktien und Immobilien mehr durchschlaegt als von den Notenbanken toleriert werden kann.Es ist wahrscheinlicher die Notenbanken warten trotz hehrer Absichten den beruehmten Tick zu lange und muessen umso heftiger reagieren.
        Selbst wenn dem nicht genau so sein sollte,die kuenstlich aufgepumpten Aktienmaerkte vertragen anders als in der Geschichte selbst behutsame,stetige Zinserhoehungen nicht mehr und werden
        Schaden nehmen.
        Zuerst in der Erwartung dessen, dann beim Eintritt und wiederum im Verlauf.

        • „ Die Maerkte werden den voelligen Zusammenbruch verhindern,indem Sie – wann auch immer und in welcher Form auch immer – die Notenbanken rechtzeitig zum Handeln zwingen werden.“

          Das klingt nach Wunschdenken. Wenn die Märkte die Notenbanken zu etwas zwingen, dann allenfalls zum Gegenteil, nämlich zu weiteren Lockerungsübungen. So geschehen 2018.

          Allein die Diskussion darüber, dass die Notenbanken in Zukunft straffen könnten, führt schon jetzt zu zwischenzeitlichen Kursrückgängen an den Märkten. Lockerungen bewirken das Gegenteil. Oder denken Sie, dass die Märkte mit steigenden Kursen die Notenbanken zum Handeln zwingen werden?

    • @Lies Land

      Es ist im Grunde genommen ziemlich einfach. Es geht um ein rein monetäres Problem (Geldhortung, Aufschuldungszwang). Die Märkte können da nicht viel richten. Gibt es nicht ausreichend andere Verwendungsmöglichkeiten für das Geld, werden die Finanzmärkte das Geld aufnehmen müssen, ob sie wollen oder nicht. Vielleicht wird es irgendwann verstärkt staatliche Versuche geben, das Geld wieder einzufangen, am ehesten vielleicht durch Regulierung des Immobilienmarkts. Solche „Einfangversuche“ sind aber zum Scheitern verurteilt. Denn wenn die Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes beschnitten wird, wird automatisch auch immer seine Funktion als Zahlungsmittel beschnitten – das eine ist nämlich nur ein Spiegelbild des anderen. Schaut man sich einfache Modelle eines Wirtschaftskreislaufs an, so fällt auf: Die Modelle scheinen vorauszusetzen, das der Wirtschaftsmotor ein perpetuum mobile sei. Ist er aber nicht. Die Geldhortung findet dabei nämlich keine Berücksichtigung. Und das ist das Problem solcher Modelle. Das perpetuum mobile gibt es weder in der Physik, noch in der Wirtschaft.

      • Nachträgeliche Anmerkung: „Regulierung des Immobilienmarkts“ war zu weit um die Ecke gedacht. Es drängte sich mir nur deshalb auf, weil hohe Immobilienpreise und Mieten bereits heute ein Problem sind, was zwar viele Ursachen hat, sich aber auch durch den Anlagenotstand voraussichtlich noch weiter verschärfen wird.

        Ich glaube jedenfalls, dass „Einfangversuche“ wie dauerhafte Sonderabgaben auf angehäuftes Geldvermögen das Problem mit dem Geldsystem nicht lösen können. Dann verbliebe langfristig nur die Lösung, solch angehäuftes Geldvermögen durch eine einmalige Währungsreform aufzulösen (und mit ihm die Schulden).

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