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Depotvorschlag: Visa und Mastercard

5. Juli 2019 - Marco Dargel in Depotvorschlag | 5 Kommentare

Ich möchte hiermit zwei Aktien vorschlagen: Mastercard und Visa. Große Unterschiede zwischen den beiden sehe ich nicht. Und ich denke, erklären muss man auch nicht viel. Jeder kennt sie und ein Charts von links unten nach rechts oben. Visa hat die schönere Fremdkapitalquote, Mastercard scheint besser zu wachsen.

5 Kommentare

  1. Mastercard und VISA sind die Aktien wo ich mir sage „schade, dass ich da vor Jahren nicht rein bin, die Entwicklung war doch eigentlich klar“.

    Die Frage ist wie lange dieser Aufwärtstrend noch weiter geht?

    Es gibt nun eine Reihe neuer Zahlungsanbieter, die sich vom großen Kuchen eine Scheibe abschneiden. Insofern haben Mastercard und VISA mittlerweile ernsthafte Konkurrenz – bis vor wenigen Jahren hatten die beiden quasi ein Alleinstellungsmerkmal.

    • Ach wissen Sie, es gibt immer Aktien, bei denen man “vor ein paar Jahren hätte einsteigen sollen”. Bei einigen davon IST man eingestiegen, bei anderen nicht. Und das ist gut so. Man kann und will schließLicht nicht überall dabei sein. Und wir vom WWD schon gar nicht.

  2. Sie mögen recht haben, lieber Marco Dargel. Allerdings hatten wir den Depotvorschlag Visa schon einmal vor rund zweieinhalb Jahren diskutiert:

    https://wahre-werte-depot.de/depotvorschlag-visa/

    Und ich fürchte, dass ich diesmal nichts anderes sagen kann als damals:

    „Trotzdem vermute ich, dass wir aufgrund unserer grundsätzlichen strategischen Überlegung keinen Finanzwert ins Depot legen können – auch wenn diese zurzeit gut laufen.“

    Irgendwo müssen wir die Grenze zur – für uns uninvestierbaren – Finanzindustrie ziehen. Bei Fiserv, die im wesentlichen am reinen Zahlungsverkehr verdienen (der für uns ein wahrer Wert ist!), war diese Grenze nicht überschritten. Bei Kreditkartenfirmen dagegen schon. Zwar ist auch für diese der Zahlungsverkehr ein wesentliches Betätigungsfeld, aber sie haben darüber hinaus eine viel größere Nähe zum Kreditgeschäft. Deshalb leider Daumen runter.

  3. Ich würde Visa und Mastercard nicht mit AMEX in ein Boot werfen. Bei AMEX liegen Kreditkartenschulden bei Amex. Visa und Mastercard sind da anders. Das Risiko, dass Kartenschulden nicht zurückbezahlt werden, liegt bei den Banken, die in Lizenz die Karten ausgeben. Damit haben Mastercard und Visa mehr mit Fiserv gemeinsam. Nur so erwähnt

    • Selbstverständlich gibt es auch Unterschiede zwischen den Kreditkartenfirmen. Genau deshalb hatte ich von einer „viel größeren Nähe zum Kreditgeschäft“ geschrieben und nicht, dass sie alle selbst im Kreditgeschäft tätig sind. Da aber auch Visa und Mastercard näher am Kreditgeschäft ihrer Kunden dran sind als etwa Fiserv, ist das genau der Unterschied, der in diesem Fall greift.

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