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Wer hat Angst vorm Crash?

15. April 2019 - Raimund Brichta in Allgemein | 14 Kommentare

 

Wer hat Angst vorm Crash? Und wie erkennt man, wenn Notenbanken vor der Pleite stehen? In unserem neuen Podcast, Folge 5, geht es um das Vertrauen in die Märkte und um die Angst vor Kursverlusten.

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14 Kommentare

  1. Bin gespannt auf das nächste Video, wenn der von mir sehr geschaetzte Herr Bernecker jun. evtl. Einzeltitel zum Kauf vorschlägt. Ganz aktuell würde mich interessieren wie Sie lieber Herr Brichta die Lage beim S u P 500 charttechnisch beurteilen. V foermige Erholung?

    • Manchmal kommt es eben doch zum V. Und diesmal war es eins – wie in unserem Depot 😉

    • Gutes Erklärvideo mal wieder von beiden mit entsprechenden Messages.

      Ich bin ebenfalls sehr gespannt, welche Aktien Herr Bernecker jun. zählt. Dann geht hier die Diskussion los…;-)

      Eine Einigung USA & China könnte nochmal für Impulse in den Aktienmärkten sorgen.

  2. Danke, jetzt wird es langsam spannend. Mal sehen, womit Herr Berneker aufzuwarten hat.
    Themeninvestments in aktuelle Trends gibt es ja schon lange. Manchmal brachte es was und manschmal weniger.

  3. Das deckt ziemlich genau mit meiner Einstellung zur aktuellen Situation. Risiken im Blick haben, aber sich nicht vor Investments abhalten lassen.

  4. Man hört gebetsmühlenartig, das Aktien langfristig eine relativ sichere Rendite bescheren. Aber ist das wirklich ein Konzept für die Breite Masse oder nur für einzelne, die dann vom Verlust anderer profitieren? Können Aktien im Mittel stärker steigen als das Wirtschaftswachstum? Was passiert wenn – man bedenke die Demografie – besonders viele Senioren ihre Aktien wieder verkaufen.

    • Aktien SIND im Mittel stärker gestiegen als die Wirtschaft gewachsen ist.

    • Das ist nicht das Problem. In den letzten 15 Jahren bedeutete Wachstum mehr Altersarmut, mehr Hartz 4, deutlich höhere Mieten. Ich glaube, dass das so weiter geht… bis irgend was platzt. Ich denke auch nicht, dass Aktien das Problem sein werden. Es werden die Mieten sein.

      Als nächstes verschwindet zu recht erstmal die SPD. Was für eine lustige Partei. Sie hat ihre eigenen Wähler verarscht. Aber die CDU wird es nicht auffangen. Wir werden vermutlich extrem und komisch, quasi die deutsche Form von Trump.

      Ob Aktien weiter steigen ist eher egal. Wenn Mieten weiter steigen, wird wohl Blut fließen und die Demokratie enden.

      Ich kenne nur niemanden, der davor Angst hat.

      Meine Vorhersage: CDU, SPD und FDP verlieren deutlich.

      Was das mit dem Thema zu tun hat?

      Nun ja, was dann kommt, ist im besten Fall nur wie Trump. Das übersehen wir. Ich denke, es wird schlimmer. Ob ich glaube, dass ich mich irren kann? Nun das würde bedeuten, dass wir einen Trend umdrehen, der schon lange da ist. Allerdings glaube ich, dass als erstes die USA im Chaos versinkt.

      Das sind natürlich Verschwörungstheorien von mir und ich mache Spaß. Allerdings ging Rom auch unter und niemand hat geweint.

      Ganz im Ernst, wir sollten anders denken. Die Mietpreise haben in GB den Brexit beschworen. Was denken wir eigentlich, wie lange sie bei uns noch ohne Konsequenzen steigen können? Aktienpreise sind egal. Sie treffen in der Regel nur Menschen mit Geld. Mietpreise treffen Menschen ohne Geld.

      Sollten wir wirklich denken, das System Merkel macht noch lange?

      Nein wird es nicht. Die klassische Partein werden bald um ihr überleben kämpfen. Die SPD wird anfangen. Und es wird nicht um Aktienkurse gehen.

  5. Das stimmt. Aber wäre das auch so, wenn die breite Masse sie zur Altersvorsorge verwenden würde ? Dann müssten doch auch viel mehr verkauft werden. Das klingt ein wenig wie wundersame Geldvermehrung. Ohne Experte zu sein: Sind es nicht doch nur die Unternehmensgewinne, die letztlich verteilt werden können (als Dividende) – unabhängig vom Kurs? Möchte nicht negativ wirken – bin ehrlich interessiert und schätze Ihre Meinung (und die anderer).

    • Wenn Sie früh mit der Anlage von Aktien beginnen u.breit streuen müssen Sie im Alter nicht verkaufen, nur irgendwann vererben. Die Gewinne der börsennotierten Unternehmen werden meist nicht voll ausgeschüttet, ein Teil bleibt oft im Unternehmen und erhöht, wenn alles gut läuft den Kurs, jedenfalls theoretisch.

  6. Das Ende des sogenannten globalisierten Kapitalismus kommt nun in immer kürzeren Schritten unaufhaltsam auf uns zu:
    „Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis der Waren, und das Angebot richtet sich nach dem Vorrat. Mehrt sich der Vorrat, so wächst auch das Angebot; nimmt der Vorrat ab, so geht auch das Angebot zurück. Vorrat und Angebot fallen somit in eins zusammen, und statt: „Angebot und Nachfrage“ könnte es ebenso richtig heißen: „Vorrat und Nachfrage“ bestimmen den Preis. Die Voraussetzungen der Quantitätstheorie werden durch diese Fassung sogar besser hervorgehoben.
    Die Quantitätstheorie, die für alle Waren ohne wesentliche Einschränkung als richtig anerkannt wird, hat man auch auf das Geld übertragen und gesagt, dass der Preis des Geldes vom Geldvorrat bestimmt wird; doch hat die Erfahrung gezeigt, dass das Geldangebot vom Geldvorrat nicht so beherrscht wird, wie für solche Quantitätstheorie vorausgesetzt wird. Während der Geldvorrat oft unverändert bleibt, ist das Geldangebot den größten Schwankungen unterworfen.
    … Für das Geldangebot sind die Marktverhältnisse jedenfalls von größter Bedeutung, und wenn wir eben von den Waren sagten, dass Vorrat und Nachfrage den Preis bestimmen, so könnte man vom Geld ebenso richtig sagen, dass „Stimmung und Nachfrage“ seinen Preis bestimmen.“
    Silvio Gesell
    („Warum die sogenannte rohe Quantitätstheorie dem Geld gegenüber versagt“, 1916)
    Was machen studierte „Wirtschaftsexperten“ und gewählte „Spitzenpolitiker“, wenn das Geld nicht angeboten wird? Sie vergrößern die Geldmenge und versuchen „gute Stimmung“ zu verbreiten. Zu mehr reicht es nicht, und so sieht dann der Anfang vom Ende aus: …
    …Arthur C. Clarke: „Ich finde die Zivilisation ist eine gute Idee. Nur sollte endlich mal jemand anfangen, sie auszuprobieren.“
    Nur „jemand“ ist zuwenig; es muss schon ein ganzes Volk sein.
    https://opium-des-volkes.blogspot.com/…/der-anfang-vom…
    Aus 12.02.17

  7. Wenn Notenbanken vor der Pleite stehen? Klingt echt originell. Was passiert denn dann? Sie druckt kein Geld mehr oder ganz viel davon. Herrlich!

    • Nach der Pleite druckt sie neues Geld. Aber vorher ist das alte wertlos geworden. Eigentlich ganz simpel 😉

  8. @NoMoneyManni „Man hört gebetsmühlenartig, das Aktien langfristig eine relativ sichere Rendite bescheren. Aber ist das wirklich ein Konzept für die Breite Masse oder nur für einzelne, die dann vom Verlust anderer profitieren? “

    Kostolany hat sinngemäß gesagt, dass Sie in die Bildung ihrer Kinder investieren sollten. Das ist die wertvollste Investition.
    Was Geldanlage & Aktien betrifft: es ist essentiell, sich umfassend mit der Materie auseinanderzusetzen und sich dort weiterzubilden.

    „Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten.“ Zitat John D. Rockefeller
    „Die Kunst, über Geld nachzudenken“ – exzellentes Buch von A. Kostolany

    Ein breit gestreutes Aktiendepot mit internationalen Big Playern und Wahren Werten sorgt für Entspannung.

    Geniesst das sonnige Osterwochenende, denn Zeit ist die härteste Währung.

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