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„Die Deutsche Bank macht einen Fehler“

4. Mai 2021 - Raimund Brichta in Allgemein | 15 Kommentare

Die Deutsche Bank erzielt den höchsten Quartalsgewinn seit sieben Jahren. Trotzdem begeht sie einen Fehler, meine ich. Welcher das ist, erkläre ich im Gespräch mit Etienne in dieser aktuellen Folge von „Brichta und Bell – Wirtschaft einfach und schnell“.

https://art19.com/shows/brichta-und-bell/episodes/63d7674a-8750-4b21-b153-1ce8a7995774

15 Kommentare

  1. Wie viel hat die Deutsche Bank tatsächlich verdient?

    Ich war als früherer ehemaliger Bereichtsleiter für die Bewertung der
    Handelsaktivitäten einer deutschen Großbank tätig. Sie fordern Fragen
    ein. Daher meine o.g. Frage,

    Erfahrungsgemäß benötigt ein Kreditinstiut im Rahmen seiner
    Handelsaktivitäten einen zeitlichen Vorlauf von ca. 24 Stunden um jeden
    beliebigen Gewinn mit Testat ausweisen zu können. Daher können Sie
    berechtigt die Frage nach dem Wert von Bilanzierungsregeln oder der
    Klarheit aufwerfen. Es geht also nicht ausschließlich darum, ob eine
    Bilanz „gefälscht“ ist (siehe WIRECARD), sondern auch darum, in wie weit
    die GuV manipuliert ist.

    Im Fall WIRECARD hat Herr Scholz eingeräumt, das Unternehmen nicht gemäß
    seiner Aufgabe kontrolliert zu haben. Er hat angegeben, dass er mit
    dieser Aufgabe die BaFin betraut habe. Offensichtlich ist er sich nicht
    bewusst, dass er zwar Zuständigkeiten, aber keine Verantwortung
    delegieren konnte. Wenn er seine Amtsfunktion nicht beherrscht, stellt
    sich die Frage, in welcher Form er sie dann wahrnehmen kann.

    Neben der obigen Fragestellung ist es sehr interessant die Begriffe
    Verantwortung und Zuständigkeit zu klären. Gerne liefere ich Ihnen auch
    dazu Hintergrund Informationen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Manfred Z.

    • Wie viel die DB „tatsächlich“ verdient, kann ich natürlich genauso wenig sagen wie Sie. Sie weisen zu recht darauf hin, dass es da große Bilanzierungsspielräume gibt.

    • Also vom Chart her sehe ich da keine großen Probleme. Ziel erstmal 17 .. 🙂

      • Ich sehe da auch eine schöne Perspektive !

        • In BuntLand gibt es keine Perspektive mehr.

          • Abwarten 😉

  2. „Aktienaeufe auf Kredit“

    @ Herr Brichta :

    Ist Ihnen etwas bekannt darueber, wie hoch der Anteil des kreditfinanzierten Volumens aktuell ist.
    Ich denke dabei an die einzelnen Segmente der Weltleitboerse.
    Falls Ihnen nichts bekannt ist undOder Sie keinen kennen, dem etwas bekannt ist, dann tut es hilfsweise auch der Anteil am (provinziellen) deutschen Markt.
    Haben Sie Dank

      • Ich kann aus diesem Chart nichts Negatives lesen.
        Es gibt keinen Überhang der Verschuldung gegenüber der Entwicklung des S&P. Der Überhang hat sich 2020 abgebaut.
        Auch ein Zurückbleiben der Verschuldung könnte gefährlich sein wie in 1999. Aber auch ein Zurückbleiben gibt es nicht.

        Das Einzige, was der Chart vermittelt, ist etwas Höhenangst. Hier könnte ein logarithmischer Chart abhelfen.

        Also: Chart abheften und weiterhin Kurs halten!

        • Ich erkenne darin ebenfalls nichts „Negatives“. Sondern ganz wertneutral das Folgende: Die kreditfinanzierten Aktienbestände sind auf Rekordniveau. Dies hat zur Folge, dass im Falle eines Kursabschwungs – und nur in diesem – vermehrt solche Bestände zwangsliquidiert werden müssen, was einen Kursabschwung verstärkt und wiederum neue Zwangsliquidierungen nach sich zieht. Also eine Art Dominoeffekt. Dies war bei einzelnen Aktien im Zuge des jüngsten Archegos-Kollaps‘ eindrücklich zu beobachten.

          Mehr ist es nicht. Wann so etwas passiert und von welchem Kursniveau aus, lässt sich daraus selbstverständlich nicht ableiten.

          Der „Abstand“ zwischen den beiden Kurven spielt m.E. im Hinblick auf den beschriebenen Dominoeffekt keine so große Rolle. Zumal dieser Abstand auch davon abhängt, wie ich die Kurven (mit jeweils unterschiedlicher Skalierung links und rechts) darstelle.

          • Hhm. könnte der Hinweis v. Frau Yellen auf evtl. vielleicht aber wenn überhaupt ganz geringfügige Zinserhöhungen u.die Ansicht der FED wg. Korrekturbedarfs am Aktienmarkts irgendwie mit den gestiegenen Kreditkäufen i.V stehen… Verbalattacke. Sicher beobachtet die FED die Entwicklung u.hat wohl weitere Mittel in der Hinterhand.Selbst wenn, wäre dies nur ein Gesichtspunkt unter vielen. Impffortschritte, Konjunkturentwicklung, Gewinnsteigerungen, Geldpolitik, angeschwollene Bankonten (nix Restaurant, kaum Reisen). Halte weiter…die Flut kommt. Wer nicht investiert ist, könnte die besten Tage verpassen. Ja, ja irgendwann kommt die Korrektur, aber keiner weiß wann u. wie hoch. Selbst in USA ist die Aktienrendite 100% höher als die Rendite f. 10jaehrige Staatsanleihen….in einer Welt, in der freie Märkte durch gesteuerte Märkte ersetzt werden, können alte Paradigmen nicht mehr angewendet werden (Volker Schilling)…wie wahr

  3. Oha…DAX 11350…bringt euch in Sicherheit liebe Bären bevor die Flut kommt

  4. Und das an einem Freitag und auch noch zu Mittagszeit…eher selten

  5. Ich bin fest davon ueberzeugt, dass wir beim Dax im Laufe des Jahres die 14000 wieder mal von unten anschauen …

    • Bis jetzt ist er jedenfalls wie erwartet im Bereich 15.000-15.500 hängen geblieben. Die Frage ist nun: nach Konsolidieung Ausbruch nach oben? Oder Abtauchen mit größerer Korrektur? Ich lege mich noch nicht fest.

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