Categories Menu

Gepostet by on Juni 11, 2026 in Allgemein | Keine Kommentare

Wenn Trump liefert, verdient er Anerkennung

Man kann Donald Trump vieles vorwerfen: seine Sprache, seinen Stil, seine Lust an der Eskalation, seine politische Show. Aber Politik wird am Ende nicht an Stilnoten gemessen. Sondern an Ergebnissen. Sollte sich bestätigen, dass Trump die angekündigten weiteren Angriffe auf den Iran tatsächlich abgesagt hat, weil ein belastbarer Deal auf höchster Ebene erreicht wurde, dann wäre das ein Moment, in dem man fair bleiben muss. Dann gebührt ihm Anerkennung. Aber nur unter einer entscheidenden Voraussetzung: Der Deal muss substanziell sein. Nicht irgendein Papier. Nicht irgendeine Formel. Nicht irgendeine diplomatische Verpackung. Sondern ein Ergebnis, das die reale Bedrohung durch das iranische Mullah-Regime tatsächlich reduziert. Denn der Kern dieses Konflikts ist nicht Trumps Temperament. Der Kern ist die nukleare Bedrohung, die von Teheran ausgeht. Ein Regime, das Israel offen bedroht, Terrororganisationen in der Region unterstützt und zugleich an nuklearen Fähigkeiten arbeitet, kann nicht mit schönen Worten beruhigt werden. Ein guter Deal wäre deshalb nur dann ein guter Deal, wenn Iran substanzielle und überprüfbare Zugeständnisse machen musste: beim Atomprogramm, bei der Kontrolle...

Mehr

Gepostet by on Juni 08, 2026 in Allgemein | 1 Kommentar

Trump und Xi: Brüder im Geiste?

Auf den ersten Blick klingt die These absurd: Donald Trump und Xi Jinping — Brüder im Geiste? Der eine ist ein amerikanischer Präsident, gewählt in einem demokratischen System: laut, unberechenbar, permanent im Konflikt mit Medien, Gerichten, Bürokratie und politischem Gegner. Der andere ist der mächtigste chinesische Parteiführer seit Jahrzehnten: Generalsekretär der Kommunistischen Partei, Staatspräsident und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission — in einem autoritären Einparteienstaat. Und doch gibt es eine Verbindung zwischen beiden, die man nicht übersehen sollte: Beide wollen ihre Länder nicht einfach regieren. Sie wollen sie umbauen. Sie wollen nicht verwalten, sondern disruptieren. Trump versucht, Amerika von oben zu disruptieren — im Modus des permanenten Angriffs auf das, was er den „Deep State“, die alte Elite, die Bürokratie, die Medienmacht und die globalistische Ordnung nennt. Xi disruptiert China ebenfalls von oben — aber im Modus der systematischen Zentralisierung: mehr Partei, mehr Kontrolle, mehr Ideologie, mehr Staat, mehr strategische Autonomie. Der eine arbeitet mit Chaos. Der andere mit Kontrolle. Aber beide eint der Wille zum Bruch. Trump stellt alte...

Mehr

Gepostet by on August 31, 2025 in Allgemein | Keine Kommentare

Trumps großer Irrtum: Zölle schwächen Amerikas stärkste Waffe

Donald Trump gefährdet mit seinen Zöllen nicht China – sondern den Dollar. Über 50 Prozent auf chinesische Importe, auf europäische Autos anfangs 27 Prozent (inzwischen auf rund 15 Prozent reduziert), zusätzliche Abgaben auf andere Waren – so will er „Amerika wieder reich machen“. Doch was wie Schutz der heimischen Industrie klingt, trifft das Herzstück amerikanischer Macht: den Dollar als Weltleitwährung. Der Dollar lebt von Defiziten Eine Leitwährung ist kein Schatz, den man hortet, sondern ein Strom, der fließen muss. Länder brauchen Dollar für Rohstoffe, Unternehmen verschulden sich weltweit in Dollar, und Zentralbanken halten ihn als Reserve. Damit das funktioniert, muss Amerika mehr ausgeben, als es einnimmt. Handelsdefizite sind deshalb kein Zeichen der Schwäche, sondern der Preis für die Dollar-Dominanz. Zölle bremsen den Nachschub Genau hier liegt Trumps Denkfehler. Weniger Importe bedeuten weniger Dollar im Ausland. Zwar gibt es noch den sogenannten Eurodollar-Markt – und der Name ist irreführend: Er hat nichts mit dem Euro zu tun, sondern geht auf die 1950er zurück, als erste Dollar-Konten in Europa gehalten wurden....

Mehr

Gepostet by on März 13, 2025 in Allgemein | 3 Kommentare

Trump und der Aktienmarkt: Die Verschwörungstheorien sprießen

Aus New York habe ich jedoch etwas anderes erfahren, nämlich dass keine Verschwörung seitens der Trump-Administration dahintersteckt, sondern folgende Überlegungen -die fallenden Aktienkurse könnte man eher als Kollateralschaden dieser Überlegungen bezeichnen, den man in Kauf nehmen kann: Während seiner ersten Amtszeit pries Trump den Aktienmarkt als Maßstab für seinen Erfolg an. Das ist nicht mehr der Fall. Kürzlich sagte Trump gegenüber den Medien: „Man kann den Aktienmarkt nicht wirklich beachten. Wenn man nach China schaut, die haben eine Perspektive von 100 Jahren. Wir denken in Quartalen.“ Diesmal interessiert sich Trump für die Realwirtschaft. Sein Finanzminister Scott Bessent sagte zu Larry Kudlow: „Er will niedrigere Zinsen. Er fordert die Fed aber nicht auf, die Zinsen zu senken.“ Stattdessen: „Er und ich konzentrieren uns auf die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe.“ Der Leitzins der Fed entspricht mehr oder weniger dem kurzfristigen Zinssatz, der besonders für Aktienmarktkredite relevant ist. Die 10-jährige Rendite hingegen ist ein besserer Referenzwert für Hypotheken und langfristige Unternehmenskredite. Bessent erklärte: „Mittelfristig – und darauf konzentrieren wir uns – liegt...

Mehr

Gepostet by on März 05, 2025 in Allgemein | Keine Kommentare

The media can stop Donald Trump

The mainstream media, which Trump despises so much, can stop him because the attention generated by this media is probably the most valuable currency for him. Although he calls them enemies of the people and fake news, he can’t seem to live without the attention he receives from these media. How else is it to be understood that after President Selensky’s visit to his office, he said it was great television. If they just stopped covering him, he’d probably be biting the tabletop of his office every morning because he’d be miserable without that attention. They’re not violating their mandate either, because by now any reasonable person knows that this bully is just spreading lies and insults anyway. But it would certainly be the ultimate punishment for...

Mehr